Windig im Taunus

Am Samstag wollte ich nach den Stürmen der letzten Tage wieder im Taunus eine Runde fahren. Ich hatte mir eine 150km Runde zusammen geklickt, doch ich hatte die Sturmschäden unterschätzt. Gefühlt lag alle 50 Meter ein Baum quer, so dass ich immer wieder absteigeund teilweise über die Bäume klettern musste. Das kostete natürlich Zeit, so dass ich dann die Tour etwas abkürze, so dass ich am Ende nur ich glaub 80km unterwegs war. Das war aber auch eine gute Entscheidung, denn kaum war ich zurück in Oberursel, verabschiedete sich mein Tacho: Akku leer – wieder mal alles perfekt geplant.

Am Sonntag wurde das Wetter dann doch besser als es eigentlich angesagt war, so dass Julia und ich noch eine Tour in den Odenwald zu einem potenziellen Biwakplatz fahren konnten und dabei sogar trocken blieben. Nun hoffe ich, dass sich das Wetter kommende Woche wieder etwas beruhigt…

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Der erste 200ter

in diesem Jahr.

Nachdem das Training am Freitag wegen einer längeren Arbeitsschicht ausfallen musste, wollte ich am Wochenende das gute Wetter nutzen und zwei längere Runden fahren. Es wurde in der Nacht zwar noch zielich kalt, aber die Tage waren trocken und schön sonnig anesagt (und warm wurde es dann auch).

So ging es am Samstag dann auch einer großen Runde einmal in den Odenwald und wieder zurück: insgesamt 140km. Die Runde gefiel mir so gut, dass ich sie am Sonntag noch einmal fuhr und noch einige Schlenker dran hängte, so das ich dann 210km unterwegs war und dafür knapp 10 Stunden auf dem Rad war. Ungeschickterweise bin ich an einer technischen stelle nicht rechtzeitig aus dem Pedal gekommen und und stupf umgefallen (glücklicherweise war niemand in der Nähe, um das zu sehen). Nur habe ich mich dabei so ungeschickt angestellt, dass ich mir die Wade arg geprellt habe, was dann doch den Rest der Tour arg weh tat (und immer noch tut…). Aber schön war es natürlich dennoch:

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Erste Tour in den Taunus

Samstag war es endlich wieder möglich: durch das recht warme Wetter der letzten Tage war der Taunus wieder schneefrei, so dass ich wieder einmal dort trainieren wollte. Eigentlich war der Plan bis zu einer Hütte nödlich der Lahn zu fahren, denn die habe ich mir für ein Biwak ausgesucht und ich wollte einmal sehen, ob das so passt. Leider wurde die Strecke dann doch anspruchsvoller als gedacht (Komoot war wieder seeeeeehr kreativ), so dass ich an der Lahn abbiegen musste, um nicht wieder erst spät in der Nacht heim zu kommen. Dennoch war ich knapp 8 Stunden unterwegs bei herrlichem Wetter, was will man an einem Samstag mehr. Dafür war am Sonntag dann Ruhe angesagt, es regnete den ganzen Tag in einem durch, so dass ich den Tag nutzen konnte, um das Rad wieder auf Vordermann zu bringen – die Bremsen und auch die Kette hatten es nötig.

Ein kurzes Video gibt es vom Samstag auch noch:

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Erster Crash und Trainingsrennen als CX Saisonabschluss

Samstag ging es für Julia und mich erneut nach Lampertheim. Ich wollte mir dort Reifen für meinen Badlands Start holen, die es nur dort gab. Nachdem ich am letzten Samstag bereits vergeblich dorthin gefahren war (die Jungs waren im Urlaub), also nun der zweite Versuch. Leider auch unerfolgreich: nachdem Julia und ich nach ca. 3 Stunden gegenwind dort ankamen eröffnete mir der Mitarbeiter, dass sie am Freitag die letzten beiden Reifen verkauft hatten – hurra! Aber gut, nach einer kuren Kuchen-Stärkung fuhren wir also wieder zurück. Dabei verhedderten Julia und ich uns in einer Kurve und zack – lagen wir beide auf der Straße. Glücklicherweise ist bis auf einige Abschürfungen und Prellungen nicht viel passiert und wir konnten die verbleibenden 60km auch noch fahren. Nun muss ich mal schauen, wo ich die Reifen herbekomme.

Sonntag gab es dann hier im Südpark ein weiteres Trainingsrennen. Das war dann wirklich der CX Saisonabschluss. Das Wetter war bestens und so traf sich die ganze Gang mal wieder:

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Der Kurs machte auch trotz viel Gerüttel richitg Spaß, hier mal eine Runde:

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Noch ein Streckenvideo aus Mannheim

Und damit man einen Eindruck von dem Kurs bekommt, habe ich eine Trainingsrunde gefilmt. Wie gesagt, Kurven über Kurven:

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Saisonabscluss in Mannheim

Samstag war es dann auch mal wieder soweit. In Mannheim veranstaltete der dortige Verein mal wieder deren Crossrennen im alten Rudi Altig Radstadion. Auch bekannt als das Rennen der 100 Kurven (pro Runde). Mir und Julia lag der Kurs mal so garnicht, während wir in Luckenwalde noch ganz gut über den Kurs kamen, kämpften wir hier auf verlorenen Posten. zwar durfte ich noch aus der ersten Reihe starten, doch dann ging es nach hinten. Am Ende sprang der ich glaube 11te Platz für mich heraus und der 10te für Julia. Naja, aber immerhin hatten wir unseren Spaß. Leider streikte dann auch noch die Kamera bei meinem Rennen, dafür konnte Leni einige Bilder von Julia machen.

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Cyclocross DM in Luckenwalde

Zum Saisonende stand wie immer die Deutsche Meisterschaft in Luckenwalde an. Luckenwalde sollte reichlich Sand bedeutetn, wir waren dort vor 6 Jahren bereits für ein Bundesliga Rennen und nun sollte alles noch etwas größer werden. Der Veranstalter hatte wirklich an alles gedacht, die Orga war perfekt. Trotz Corona hielten sich auch die Einschränkugen in Grenzen, bei einer Freilustveranstaltung eigentlich auch verständlich. Mit persönlich lag der Kurs nicht wirklich, nach dem ersten Abfahren wollte ich mein Rad schon wieder einpacken und heim fahren. Glücklicherweise tat ich das nicht.

Samstag ging es dann um 10 Uhr schon los. Ich durfte aus der ersten Reihe starten, das war schon mal gut bei dem großen Starterfeld. Leider versemmelte ich mal wieder den Start. Ich kam nicht direkt in das Pedal und schon hatte ich 20 Plätze verloren. So reihte ich mich wieder etwas weiter hinten ein, konnte dann aber an dan Laupassagen schnell Plätze gut machen und mich bis auf den Platz 14 vorkämpfen. Den konnte ich dann auch verteideigen und auch im Zielsprint passte ich bei diesem Mal auf und konnte so das Rennen auf Platz 14 beenden. Nicht ganz so gut, wie bei den letzten beiden Deutschen Meisterschaften, aber für den Kurs war ich mehr als zufrieden.

Besser lief es dann bei Julia. Sie startete in dem neune Damenrennen der Seniorinnen und auch ihr Start lief nicht optimal. Schnell konnte sie aber auf den zweiten Platz vorfahren und den auch behalten. Birgit Unterberger war da aber schon zu weit entfertn, so dass Julia “nur” deutsche Viezemeisterin wurde. Grad noch so ok 😉

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Freeze400 zusammen mit Roman

Da das schöne Crossrennen in Mehlingen an dem vergangenen Wochenende abgesagt werden musste, brauchte ich mal wieder eine andere Beschäftigung. Da kam es mir doch ganz gerecht, dass Christian von gravelrace.de sch etwas ausgedacht hat: Freeze400. Die Idee dabei ist, dass er einen 400km Gravelkurs geplant hat, der in Mannheim startet, dann in die Pfalz führt, Kaiserslautern und Pirmasens durchquert, dann einen Schlenker durch Frankreich, bevor es über karlsrue zurück nach Mannheim geht. Ich konnte auch einen Mitfahrer gewinnen: Roman hatte Zeit, da stand der Aktion nichts mehr entgegen.

Samstag ging es dann erst mit dem Auto nach Mannheim und dann hurtig zum Start, denn uns war klar, dass wir diese Strecke nicht an einem Tag schaffen konnten. Der Start befand sich direkt am Hauptbahnhof, also schnell die Startmeldung abgeschickt (die Zeitnahme erfolgt über eine Art Checkin auf der Website) und los.

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Die ersten Kilometer aus Mannheim raus waren dann net so spannend, danach war es das aber dann größtenteils mit der Zivilisation. Zunächst ging es über die Felder in der Rheinebenemehr oder weniger gen Osten. Wir kamen hier gut voran, trotz einiger Weinberge, die es zu erklimmen galt.

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Immer wieder gab es auch teilweise echt schöne kleine Orte, die wir durchquerten, so auch dieses historische Dörfchen:

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Das Wetter hielt sich auch: es sollte nicht zu kalt werden und auch Regen war nicht angesagt. Was uns jedoch die Sicht nahm, war der Nebel, der stellenweise doch arg dicht wurde. Aber das verstärkte noch die Atmosphäre und die Laune wollten wir uns nicht vermiesen lassen.

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Nach ca. 90 km änderte sich die Landschaft und wir erreichten eine Heidelandschaft, wor wir dann noch Sandfahren üben konnten.

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Bis wir am ersten Kontrollpunkt ankamen, war es dann auch dunkel. Ich hatte mir vorher die ungefähre Kilometerangabe notiert, so fanden wir ihn direkt. Auch der QR Code war nicht zu gut versteckt, schnell hatten wir ihn gefunden und unsere Meldung abgeschickt. Wir nutzten dann die Pause auch um och etwas mehr anzuziehen und auch um noch etwas zu essen und uns für die Nacht fertig zu machen. Bis hierher hatten wir noch die fixe Idee, dass wir die gesamte Strecke in 24 Stunden schaffen könnten.

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Leider kam es mal wieder anders. Schon bald nach dem Kontrollpunkt kam die erste Kletterstelle. Hier wurde der Weg so steil und verwurzelt, dass wir unsere Räder halb schieben, halb tragen mussten.

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Diese Stellen bremsten uns natürlich immer wieder aus. Mal mussten wir aufgrund der Steilheit der Wege schieben, mal weil die Wege kaum fahrbar waren (vor allem nicht in der Nacht). Dennoch kamen wir ganz gut vorwärts, auch wenn unser Stundenschnitt teilweise bis auf 10km/h sank. Aber gut, immerhin ging es weiter. Bei KM204 oder so wäre es dann beinahe vorbei gewesen. Ein Ast verfing sich in meinem Schaltwerk und jeder, der sich etwas mit Kettenschaltungen auskennt, weiß was das bedeutet: Das Schatwerk verfing sich in einer Speiche und: Peng! Schaltauge gebrochen und Schaltkäfig arg verbogen. Glücklicherweise hatte ich ein Ersatzschaltauge dabei und das Schaltwerk ließ sich auch notdüftig flicken, so dass ich zumindest weiter fahren konnte. Leider konnte ich vorne nicht mehr aufs große Blatt schalten – durch die höhrere Kettenspannung verklemmte sich die Kette direkt wieder. Also mehr Frequenz 😉 Ich will mir nicht ausdenken, was wir gemacht hätten, wäre ein Weiterfahren nicht möglich gewesen: Julia hätte uns nie abholen können, unser Auto stand ja in Mannheim (und wir befanden uns grad mitten in einem Wald – keine Ahnung wo genau). Aber es ging ja weiter – vorsichtig, aber es ging weiter. Leider wurde es nicht schneller, immer wieder mussten wir schieben und auch das eine oder andere Mal einen kleinen Umweg fahren, da der eigentlich Track nicht fahrbar war – blöd, wenn man plötzlich vor einem verschlossenen Tor steht. Aber wir kamen immer einigermaßen um die Hindernisse herum – ich bin immer nocht beeindruckt, wie wenige Straßenstücke es hier gab. Wir fuhren fast nur durch Wälder oder Felder. Unglaublich schön – so gut man das in der Dunkelheit sagen konnte.

Auf dem “Rückweg” von Pirmasens kamen wir auch dreimal nach Frankreich: dort wren die Orte unglaublihc liebevoll geschmückt (wenn auch menschenleer) und was noch wichtiger war: hier gibt es in jedem Dorf einen oder mehrere Brunnen, so dass wir unsere Flaschen auffüllen konnten.

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Die Nacht zog sich dann etwas. Wie erwartet wurden wir natürlich beide arg müde, vor allem so gegen 4:00 Uhr morgens. Teilweise hatte ich echt Probleme in den Trails aufmerksam genug zu sein, so dass wir lieber noch etwas langsamer fuhre, denn ein Sturz musste ja nicht sein. Als es dann wieder hell wurde, kamen wir zum zweiten Kontrollpunkt, wo wir auch wieder ordnungsgemäß unsere Meldung machten.

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Nun nur noch der abschließende “Endspurt”. Es blieb nach Karlsruhe weitesgehend flach und es kamen kaum noch Trails oder gar Schiebepassagen. So kamen wir gang gut vorran, doch beide waren wir so müde, dass die 24 Stunden Fahrzeit vollkommen illusorisch waren. Schlussendlich hat es dann 27 Stunden gedauert, dass wir wieder an unserem Ausgangspunkt in Mannheim zurück waren. Froh und auch etwas stolz, die Tour in einem Stück geschafft zu haben, mussten wir natürlich noch die obligatorischen Beweisbilder und die Meldung machen.

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Zurück am Auto dann noch einmal in ordentlich:

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Und das brave Bike:

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Auf der Rückfahrt gab es dann zur Belohnung noch lecker warmen Tee (ich liebe meine Stanley Thermoskanne) und Christstollen zum vierten Advent.

Wen es interessiert, auf der Tour habe ich laut Powermeter knapp 13000kcal verbrannt aber nur ca. 6000 gefuttert: 5 Kanjers, 3 Oatbars (gab es grad beim Rewe), einen alten Haferriegel, einen Proteinbar, einen Cliffbar, einen kleinen Christstollen und 6 Flaschen Maltodextringesöff (das muss ich für meinen Start beim Badlands noch verbessern, denn da werde ich nach 400km noch lange nicht fertig sein)

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Aber nun erst mal regenerieren und das Knie mag auch etwas Ruhe. Morgen ist auch Boostertag, danach soll ich dann eh keinen Sport machen – passt also.

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Und noch ein Video dazu

Von dem diesjährigen Rennen gibt es auch ein atemberaubendes Video – ich kann es kaum erwarten, die Landschaften dort zu sehen…

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Saisonplanung 2022

Zwei Events habe ich mir nun für das kommende Jahr vorgenommern. Erst einmal will ich zusammen mit Julia beim FURTHER starten – war ja klar, dass ich da nocheinmal starten will.

Anschließend werde ich dann beim Badlands in Spanien strarten. Das ist ein 750km Bikepacking Rennen durch den Süden von Spanien. Könnte warm werden 😉 Die Strecke geht durch eine unglaubliche Landschaft, aber eben auch durch die einzige Wüste Europas und da hatte es dieses Jahr bis zu 47 Grad. Mal sehen, wie ich da durchkomme. Nachdem die Anmeldung geklappt hat (ganze 10 Minuten hat es gedauert, bis das Event ausgebucht war), gibt es nun kein Zurück mehr…..

Welcome Badlands 2022 PHOTO POST

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