Cross in Radevormwald

Weiter ging der Cross Zirkus am vergangenen Wochenende in Radevormwald. Dort sollte am Samstag der nächste Lauf zum Deutschlandcup anstehen und zusätzlich am Sonntag der NRW Cup. Dazu gab es noch am Samstag in der Nacht einen Crosslauf über 8km. Wenn wir schon mal da waren wollten wir auch alles mitmachen und so meldete ich mich auch noch für den Eliminator an, der auch noch stattfand. Damit hatten wir dann aber auch genug zu tun. Die Strecke war sehr….. MTB lastig. Größtenteils ging es durch den Wald mit reichlich Höhenmeter, was mir aber entgegen kam. Der Boden war staubtrocken, das war eigentlich die größte Herausforderung, denn man wusste nie, ob der Sand oder Schotter in der Kurve genug Halt gab oder ob das Vorderrad ohne Vorwarnung weg rutschte. Glücklicherweise kamen Julia und ich heile durch.

Der Eliminator war dann für mich schnell vorbei, denn schon im ersten Lauf trat ich gegen Michael Stenzel und einen weiteren Jungspund an und zack war ich raus – aber Spaß hat es dennoch gemacht.

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Das Crossrennen lief dann besser, mein Start war wieder unterirdisch, aber danach konnte ich mich nach und nach von Platz 26 auf ich glaube 14 vorarbeiten und damit bei den Masters 2 sogar Platz 8 erreichen. Also alles gut 😉

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Julia kam ebenfalls gut durch, hatte aber doch größere Probleme mit ihrer Rippe, die insbesondere bei den Hürden und den Holperwiesen extrem schmerzte. Das wird wohl leider noch etwas dauern, bis die wieder geheilt ist.

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Der Crosslauf war dann die Krönung: ich konnte mich dirtekt an die Spitze setzen und wollte mal sehen, wie lange ich mich dort halten konnte. Das klappte ganz gut. Nach einer von vier Runden hatte ich bereits ca. 15 Sekunden Vorsprung, der sich wider Erwarten nicht verkleinerte, sondern mein Verfolger fiel immer weiter zurück. Das war natürlich cool, bedeutete aber, dass ich nicht nachlassen durfte und bis zum Ende versuchte, mein Tempo zu halten. Das klappte auch und am Ende gewann ich den Lauf mit über einer Minute Rückstand 😉 Julia musste sich nur einer Läuferin geschlagen geben und kam auf Platz 2 ins Ziel.

Leider war der Lauf dann doch keine gute Idee gewesen, denn als wir am kommenden Morgen aufwachten, konnten wir beide uns kaum bewegen. Julias Rippe war die Hölle und bei mir hatte sich der Fersensportn wieder gemeldet, so dass ich nur mit Mühe humnpeln konnte. Also entschieden wir uns, die Rennen am Sonntag auszulassen und fuhren stattdessen heim – man muss auch mal faul sein dürfen 😉

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Unserer tapferer kleiner Panda

Wie auch im letzten Jahr hatten wir für unseren Islandtrip einen Geländewagen gebucht, denn ohne geht auf Island mal garnicht. Anscheinend hatte ich zu sehr auf den Preis geachtet, denn als wir den Wagen abholen wollten, waren wir doch etwas überrascht, von der Kleinheit des Panda Cross:

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Auch die Farbe war natürlich nicht optimal auf dem Straßen, aber da wir eine Rundumversicherung abgeschlossen hatten, machten wir uns nicht allzuviele Sorgen. Man mag nun denken, dass dieser Pseudo SUV nicht wirklich für die F-Straßen geeignet gewesen wäre, doch wir waren selbst überrascht, wie gut sich der Kleine fuhr. Zunächst auf der Ringstraße gab es natürlich keine Probleme, und schon am dritten Tag ging es im Regen über eine der bereits bekannten Schotterstraßen. Danach sah er dann so aus:

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Zum Glück gab es danach noch etwas weiteren Regen, so dass der Schlamm weder etwas abgewaschen wurde. Aber auch diese Prüfung hatte er bestanden. Kritisch wurde es am Folgetag. Wir wollten zum Askia Krater und dort führen nur F-Straßen hin, de auch – wie wir dann erfahren mussten – durch einige Furten gingen (für die Zivilisationsmenschen: das sind Straßen, die durch einen flachen Bach oder Fluss gehen):

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Da waren wir natürlich nervös. Vor allem an der ersten der tieferen Furten warteten wir, bis zwei Spanier zunächst mit ihrem größeren Wagen de Durchfahrt testeten. Danch trauten auch wir uns und zwei weitere Durchfahrten später kamen wir an dem Krater an. Hier trafen wir einen Ranger, der uns sagte, dass auf unserem geplanten Weg zur nächsten Unterkunft zwei weitere Furten lagen, die er uns mit unserem Wagen nicht empfehlen würde. Hm, nun gut, übermütig wie wir waren, wollten wir es zumindest versuchen. An der ersten der beiden Furten trafen wir dann die nächste Local, de uns auch nocheinmal riet, nicht mit dem kleinen Panda durch die tatsächlich sehr tiefe und breite Furt zu fahren. Nett wie sie war, zeigte sie uns aber den richtigen Weg durch die Furt, da man hier einen Bogen im Wasser fahren musste, um die relativ flachen Stellen zu treffen. Nach langem Hin und her wollten wir es dann versuchen und wie durch ein Wunder schaffte unser Kleiner es auf die andere Seite, wo uns erst einmal ein riesen Stein vom Herzen fiel. Die nächste Furt sollte dann auch einfacher sein und hier überlegten wir nicht lange und fuhren schnurstracks hindurch. Das war auch gut so, denn eigentlich war auch diese Furt viel zu tief für uns. Das Wasser schwappte über die Moterhaube und ich denke nur mit vel Glück kam kein Wasser in den Motor.

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Auch sonst gab es auf diesen F-Straßen einige schwerere Stellen: Steine, Sand und Schotter forderten alles von unserem kleinen Kämpfer, aber er schaffte alles anstandslos.

Im Nachhinein wurde uns klar, dass wir im Falle eines Defekts im Wasser natürlich nicht versichert gewesen wären, aber wie gesagt, alles gut gegangen. Auf eine weitere Furt wollten wir es dann aber nicht mehr ankommen lassen 😉

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Starcross in Mannheim

Leider konnte ich gestern in Mannheim nicht an den Start gehen, Schnupfen und Halsschmerzen sagten mir, dass ein Start keine gute idee wären. Also konnte ich mich auf das Supporten und Photos machen konzentrieren.

Julia wollte aber starten, leidern stürzte sie beim Warmfahren und zog sich dabei eine Rippenprellung zu. Mit zusammen gebissenen Zähnen ging sie dann doch an den Start und konnte das Rennen auch gut überstehen. Auf Platz 3 erreichte sie das Ziel, also alles richtig gemacht.

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Bike and Run in Kronberg

Ale Jahre wieder….

… starten wir in Kronberg. So auch in diesem Jahr. Julia und ich wollten in einem Mixed Team an den Start gehen und bei bestem Wetter kamen wir in Kronberg an. Anmeldung und Einchecken ging fix und der Start war dann auch problemlos. Das Schöne hier ist, dass man merkt, dass hier wirklich Sportler den Tag organisieren und man nicht von irgendwelchen unsinnigen regelwütigen Organisatoren genervt wird. So war wieder alles herrlich entspannt. Vier Runden galt es wieder zu bewältigen, wobei wir immer zusammen bleiben mussten. Das ist ja das Besondere an diesem Wettkampf. Julia und ich kamen gut durch, wechselten regelmäßig, mussten uns aber zwei weiteren Pärchen geschlagen geben, so dass wir am Ende auf dem dritten Platz landeten, was aber auch vollkommen in Ordnung war. Also alles gut.

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Zurück ging es ddann noch mit dem Rad, wir wollten ja noch das tolle Wetter ausnutzen. Nun hoffe ich nur, dass sich meine Beine bis Samstag erholt haben, dann steht schon das nächste Crossrennen in Mannheim auf dem Plan….

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Und los geht es wieder – oder: Wake me up, when September ends….

Dieses Wochenende war es so weit: die Crosssaison geht wieder los.

Zunächst aber am Samstag noch die Cross Duathlon DM beim Kraichgauman. Hier galt es 7km zu laufen, dann 21km mit dem MTB zu fahren und dann noch mal 3,5km zu laufen. Wie erwartet wurde der erste Lauf richtig hart angelaufen, irgendwie überlebte ich aber die 7km und konnte dann erleichtert auf das Rad steigen.

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Hier zeigte sich wieder, dass es eigentlich nicht sein darf, dass in einer DM unterschiedliche Rennklassen in einem Rennen starten. Als wir auf die Strecke gingen, waren auch die Sprint Distanz Starter und die Teilnehmer der Gehörlosen DM auf der Strecke und blockierten teilweise die Strecke. Das führte natülich zu Stau, da man insbesondere auf den Trails nicht wirklich überholen konnte. Kaum wurde der Weg dann breiter, wollte ich zum Überholen ansetzen, doch da gab es einen Knall und meine Kette war durch – und das Rennen vorbei. Nunja, passiert. So durfte ich dann zurück rollen und nachdem ich meine Klamotten aus der Wechselzone bekommen hatte, ging es wieder heim. Neuer Versuch dann im kommenden Jahr.

Sonntag dann endlich das erste Crossrennen in Bad Salzdetfurth. Es ist immer wieder schön, nach ca. 8 Monaten die Cross Familie wieder zu treffen und all die Verrückten wieder zu sehen. Das macht den Sport auch weitgehend aus.

Der Kurs war in diesem staubtrocken und entsprechend schnell. Ich machte mir zwar einige Sorgen wegen meines Genicks, doch da gab es trotz des reichlichen Gerüttels keine Probleme. So meldete ich mich dann nach einer Streckenbesichtigung an und wollte dann auch starten. HIer noche in Video der Strecke:

Das Rennen lief dann wie erwartet. Natürlich fehlt mir noch massiv Fahrtechnik und auch der Kopf will noch nicht so recht. So dachte ich mir immer wieder, dass ich bloß nicht stürzen darf, das ist natürlich in einem Crossrennen nicht die richtige Einstellung. Aber ich kam gut durch, wurde von der Spitze nicht überholt und somit war alles gut. Also weiter kann es gehen 😉

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Zum Askia Krater

Auch in diesem Jahr wollten wir etwas ins Landesinner fahren und uns den Askia Krater ansehen. Dazu mussten wir über einige sogenannte F-Straßen, wobei Straßen die Übertreibung des Jahres ist. Viel Mehr als Schotterpisten sind das nicht und eine einzige Ansammlung von Schlaglöchern. Dazu kamen noch zwei Flussfurten, die unser kleiner SUV tapfer meisterte. Die Strecke führte weiter über ausgedehnte Ascheflächen, die sich so weit das auge reicht erstreckten. Nichts als schwarze Asche – unglaublich schön:

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Der Viti Krater sah dann wie erwartet unglaublich schön aus. Schwimmen wollte ich dann aber dann doch nicht. Zwei Spanier waren unerschrockener und trauten sich in den riesen Pool:

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Auf dem Rückweg ging es dann durch zwei weitere Furten, beide nicht ganz unkritisch, aber unser kleier Panda Cross hat alles überlebt:

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Polarlichter!!!

Ich geb es ja zu, das war mit ein Grund, warum ich nochmal in den hohen Norden wollte. Ich wollte endlich mal Polarlichter sehen und da wir ja im letzten Jahr kein Glück gehabt hatten, sollte es in diesem Jahr dann klappen. Leider sah das Wetter zunächst nicht sehr vielversprechend aus. Es regenete immer mal wieder und entsprechend bewölkt war es. Erst in der vorletzten Nacht klarte es auf und da hielt uns nicht mehr viel in unserem Cottage. Die Polarlicht App sagte auch gute Chancen voraus, also wollten wir es versuchen. Wir hatten ja eine Unterkunft am Geysir Park bekommen, also stapften wir in der Dunkelheit noch einmal zum Geysie, hatten nun aber keine Augen für diesen. Virmehr starrten wir nach oben, wo wir zunächst nur einen hellen Schleier sehen konnten. Wir hielten den zunächst für eine Wolke, doch dann wurden es schnell immer mehr und wir erkanten, dass das Polarlichter waren. Die sehen mit den menschlichen Augen erst mal nur grau aus – das hatte ich ja schon gelesen und ist auch eigentlich klar: das Auge kann in der Dunkelheit halt keine Farben erkennen, wohl aber die Photokamera, mit der ich dann ein um das andere Bild machte. Es war unglaublich, wie schnell sich die Lichtschleier bildeten und auch wieder verschwanden. Auch das hatten wir anders erwartet. So kam ich mit den Photos kaum hinterher: auf der einen Seite des Horizonts waren die Lichter eher grün, auf der anderen Seite eher rötlich – ein unglaublich schöner Anblick. Dazu leuchteten sie immer wieder in unterscheidlichen Formen und Intensitäten, es war ein unglaubliches Schauspiel. Nach ca. einer Stunde wurden die Lichter dann aber doch wieder weniger und so zog es uns auch bald wieder zurück in unser Heim für diese Nacht.

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Wale in Island

Auch Wale wollten wir in diesem Jahr sehen, so ging es dann von Husavik mit einem kleinen Boot raus in die Bucht zu einer Stelle, wo sich die Jungs ganz gerne rumtreiben. Vor der Tour wurden wir von den Veranstaltern wieder dick eingepackt: erst ein dicker Overall und darüber dann noch einen Regenmantel, bis wir so aussahen:

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So blieben wir aber wenigstens trocken und warm, denn die Fahrt war dann nicht so ganz ruhig. Im Ernst, die Veranstalter hatten uns bereits bei der Anmeldung vorgewarnt, dass es etwas wellig werden würde und so kam es dann auch. Julia hielt sich tapfer, aber fütterte dann doch die Fische.

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Dafür wurden wir dann aber wirklich von zwei Buckelwalen belohnt, die sich recht nah an dem Boot herumtrieben. Sind schon tolle Tiere.

Wieder zurück im Hafen gab es dann wieder einmal lecker Fish&Chips:

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Tauchen in Island

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Ja, auch das kann man auf der Insel. GUt, wir waren nur Schnorcheln, aber immerhin. HIerzu hatte ich zu Julkias Geburtstag eine Tour in der sogenannten Silfra Spalte gebucht, das ist eine Spalte zwischen den beiden Kontinentalplatten, die in einen See mündet und ich mit kristallklarem Wasser gefüllt hat. Das Wasser ist dabei so sauber, da es von einem Gletscher stammt, dort im Boden versickert, um dann ca. 50 Jahre später hier wieder aus dem Boden zu treten. Dabei werden alle Schwebstoffe aus dem Wasser gefiltert, so dass man sogar unter Wasser bis zu 120m weit blicken kann. Ganz ehrlich, weder im Mittelmeer noch auf Hawaii war das Wasser annähernd so klar wie hier. Das einzige Probolem: das Wasser ist abartig kalt, sprich 2°C, so dass ohne einen anständigen Neo hier nichts geht. So wurden wir dann von unseren Guides in Trockenanzüge verpackt, bis wir uns wie Astronauten fühlten:

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So ging es dann zum Einstieg und siehe da, der Anzug hielt warm und trocken:

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Lediglich die Lippen wurden schnell kalt und dann auch bald taub, aber damit lies es sich aushalten. Dafür wurden wir mit einer faszinierenden Unterwasserwelt belohnt:

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Am Ende der Tour kam man dann in eine Lagune, in der wir noch etwas herumschnocheln konnten, bevor wir dann doch gut durchgekühlt nach ca. 45 Minuten wieder aus dem Wasser stiegen:

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Und Isländer

Es gibt ja nicht nur Schafe in Island, sondern auch Ponys – und auch davon eine ganze Menge:

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Sind schon sehr coole Tiere:

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