Mal wieder eine längere Radtour

Nachdem nun die Crosssaison mit der DM beendet ist, wollte ich das erste Wochenende nutzen, um mal wieder eine längere Radtour zu fahren. Ok, es wurde dann doch etwas viel länger. Neudeutsch nennt man das ja ganz hipp Bikepacking, aber eigentlich ist es halt doch nur eine Radtour. Es sollte zuerst nach Fulda gehen, von dort nach Würzburg und dann wieder heim nach Frankfurt: Komoot hatte die Strecke mit 360km angegeben und dafür 20 Stunden geschätzt. Das wollte ich doch unterbieten.

So packte ich alle meine Sachen an mein Stadtrad, das sich bereits auf der Tour as der Schweiz zurück bewährt hatte. Das vor allem, da das Rad extrem robust ist: 8fach Schaltung, mechanische Scheibenbremsen, mechanische Schaltung, Marathon Plus Reifen, alles nicht ganz leicht, dafür unzerstörbar.

So ging es dann um 9:00 Uhr los:

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Zunächst führte mich die Strecke über dn Vulkanradweg, den ich ja schon ganz gut kannte. Also wieder die üblichen Photomotive:

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Und meine geliebte Brücke:

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Nach 4,5 Stunden kam ich dann Fulda an:

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Weiter ging es durch die Röhn, teilweise arg bergig. Das hatte ich irgendwie bei der Komoot Tourenplanung übersehen. Egal, nun musste ich da durch – abkürzen konnte ich die Tour nicht wirklich.

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Abends kam ich dann glücklicherweise an einem Rewe vorbei, wo es dann erst einmal Abendessen gab: Cola, Multivitaminsaft, Wasser und Waffeln. Was will man mehr.

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Der Weg bis Würzburg zog sich dann noch etwas und gegen 22:00 Uhr war ich dann aber endlich dort. Eigentlich wollte ich mir dort eine Pizza oder Döhner gönnen, aber ich fand keine Bude mehr, die noch geöffnet hatte. So ging es nach einem kurzen Abendessen aus Kanjers Waffeln und einem Powerriegel weiter – Endspurt sozusagen.

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Der Endspurt zog sich dann auch noch etwas, aber kurz vor 6 Uhr kam ich wieder in Frankfurt an – da freut man sich dann doch etwas 😉

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Das Rad hat auch wieder tadellos seinen Dienst verrichtet und wäre auch gleich bereit für die nächste Tour. Ich leider nicht, ich war mal wieder komplett erledigt nach der Tour, so dass am Sonntag nicht mehr viel ging 😉

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Und hier noch ein Schreenshot der Tour:

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Platz 11 bei der Cross DM für Julia und mich

Morgen mehr….

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Fahr Rad! – Streckencheck beim Azzencross

Julia war wieder in Belgien unterwegs und diemsal auch mit Kamera beim Streckencheck:

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Noch einige Impressionen aus Chartes

Sylvester in Chartres war dann doch wieder eine ganz unerwartete Erfahrung. Uns war ja bereits aufgefallen, dass es in den Supermärkten in Frankreich keine Böller oder Raketen gab, somit hatten wir auch einen ruhigen Abend erwartet, es wurde dann aber noch ruhiger. Wir wollten zum Jahreswechsel an der Kathedrale sein, doch als wir dort ca. 10 Minuten vorher ankamen, war dort kein Mensch – ok, zwei drei Pärchen trieben sich dort rum, das war es dann aber schon. Um Mitternacht läuteten dann auch nicht einmal die Glocken oder auch sonst passierte erst einmal …. nichts. Und dabei blieb es. Auch mal sehr interessant. So wünschten Julia und ich uns dann ein Frohes Neues Jahr und gingen dann schnell zurück in unsere Ferienwohnung, denn es war doch arg kühl. Dafür konnten wir auf dem Rückweg noch einmal einen Zwischenstop in der Église catholique Saint-Aignan einlegen. Die Kirche war immer noch geöffnet, aber komplett dunkel und menschenleer. Nur das ewige Licht brannte und spendete etwas Licht. So viel Glück hat man glaub ich auch nicht alle Tage. Auf jeden Fall waren das zwei sehr schöne Tage in Chartres, nach der sportlichen Hektik auch mal ein ganz schöner Augleich und Ausklang für das Jahr.

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Und auch die Bundelsade konnte ich wieder finden. Natürlich die berühmte Abbildung am Nordportal:

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Aber auch in den wunderschönen Fenstern versteckt sich eine Abbildung:

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Und schließlich findet man sie auch sehr prominent in der Église catholique Saint-Aignan:

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Hierüber habe ich bisher noch nie gelesen und ich war doch etwas überrascht, auch hier diese Abbildung zu finden (und versteckt ist sie wirklich nicht). Aber da zeigt, dass sich alle Besucher anscheinend auf die Kathedrale konzentieren und dabei die vielen anderen wunderschönen Kirchen anscheinend komplett ignorieren. So auch St. Pierre, eine ebenfalls gotische Kirche, die aber leider kaum noch renoviert werden kann und zusehends verfällt, was natürlich ein Jammer ist. Auch hier hatte ich einige Momente lang die gesamte Kirche komplett für mich alleine:

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Angekommen in Chartres

Die Anfahrt zog sich etwas länger hin, insbesondere um Paris herum staute sich der Verkehr doch arg, doch gegen 14 Uhr kamen wir heute in Chartres an und natürilch wollten wir uns auch gleich die Kathedrale ansehen:

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Morgen schauen wir uns dann in Ruhe noch einmal alles an, heute war es doch etwas hektisch….

Auf dem Rückweg kam ich noch an der Église catholique Saint-Aignan vorbei. Dort konnte ich wieder einen beinahe magischen Moment erleben: die Kirche war noch geöffnet aber keinerlei Menschen darin. Nur ein Priester, der sich auf eine Messe vorbereitete, allerdings in kompletter Stille. So hatten wir dieses wunderschöne Kirche für uns alleine in vollkommener Stille. Unglaublich schön. So schön, dass ich diesen Moment auch nicht durch das Geklicke meiner Kamera stören wollte, also gibt es auch keine Bilder. Beim Verlassen der Kirche entdeckte ich dann noch eine Abbildung der Bundeslade, also müssen wir da morgen noch einmal hin – diese will ich mir in Ruhe noch einmal bei ausreichend Licht ansehen.

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Cross Bundesliga Finale in Vechta

Nur einen Tag nach Herford stand in Vechta der Finallauf zur Cross Bundesliga in Vechta auf unserem Plan. Also wieder das gleiche Programm wie am Vortag: früh morgens kamen wir auf dem Gelände an und bauten unser Lager zusammen mit Kati auf. carsten kam dann auch bald und wir konnten uns noch schnell den Kurs anschauen. Ich kannte den ja schon aus den letzten Jahren, dennoch war es wichitig, ihn noch einmal anzuschauen, denn es hatte in der Nacht wieder Frost gegeben und so waren einige Stellen nicht ganz einfach zu fahren. Leider erwischte es Thomas Hannöver beim Streckencheck besonders heftig: er rutschte in einer Kurve blöd aus und brach sich den Oberschenkel. Schöner Mist und noch einmal Gute Besserung von uns an dieser Stelle.

Das Rennen lief dann ähnlich wie gestern: mein Start war ganz gut, als dritter ging es diesmal ins Gelände. Dann musste ich wieder einige Fahrer vorbei lassen und konnte mir dann mit einigen bekannten Nasen ein Duell für die restlichen Runden liefern. Spaß machte es auf jeden Fall, auch wenn am Ende wieder nur der 15te Platz raus sprang. Das ist insofern etwas uncool, da ich nun in der Gesamtwertung der Bundesliga auf Platz 10 liege und somit vermutlich bei der DM aus Reihe 2 starten muss, aber gut, so ist das eben. Davon geht die Welt nicht unter. Auch bei Julia lief es besser als am Vortag und sie hatte auch sichtlich mehr Spaß an dem Rennen und kam auch gut ins Ziel.

Nun langt es aber erst einmal mit dem Sport, Silvester wollen wir in Chartres feiern, also steht erst mal eine längere Autofahrt an….

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Cross in Herford

Zum Auftakt des Bundesliga Abschluss Cross Wochenendes ging es direkt aus Belgien nach herford. Der Sylvestercross mal wieder. Um es kurz zu machen: ich mag das Rennen nicht. Der Kurs liegt mir nicht und ich bin kein Freund dieser Herumzirkelei um jeden Baum. Sicherlich tut der Verein sein Bestes, um überhaupt ein Rennen zu organisieren und dafür sollte man froh sein, aber ich mag den Kurs dennoch nicht. Entsprechend unmotiviert war ich dann. Der Start lief wieder gut, danach musste ich einige Fahrer, auch solche, die sonst weit hinter mir liegen vorbei lassen und so bin ich dann um den Kurs gekurvt. Die Anstiege habe ich als Intervalltraining genutzt, das war es dann auch schon. Dass die Wettkampfrichter dann auch noch die Regeln geändert haben und uns aus dem Rennen nahmen, nachdem uns die Junioren überrundet hatten, passte dann in das Bild. Naja, Haken dran und weiter, am Sonntag sollte es dann ja nach Vechta gehen.

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Julia beim Azencross

Wieder ging es für Julia und mich nach den Weihnachtsfeiertagen nach Belgien, genauer gesagt nach Loenhout. Dort fand wieder der Azencross statt, an dem Julia wieder teilnehmen wollte. Der Regen der letzten Tage hatte den Kurs gut aufgeweicht, entsprechend anspruchsvoll wurde das Rennen. So kam es bei den Damen auch gleich zu einem Sturz, dem auch eine Favoritin zum Opfer fiel. Julia kam aber gut durch und heile ins Ziel (natürlich hat sie hier nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun):

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Weihnachtscross in Mehlingen

Wieder einmal durften wir kurz vor Weihnachten in Mehlingen an den Start gehen. Das Rennen hat sich ja mittlerweile als der Weihnachtscross in unserem Teil von Deutschland etabliert. Für Julia und mich war es der Auftakt zu unserer Weihnachtestour, da wir direkt danach zu ihren Eltern in den Norden fahren wollten. Entsprechend voll war unser Auto bei der Abfahrt – auch ein Transporter kann voll sein. Das Wetter meinte es mal wieder gut mit uns: nachdem es die Tage vor dem Rennen und auch noch in der Nacht reichlich geregnet hatte, fand zumindest unser Rennen im Trockenen statt – zumindest kam kein Wasser von oben. Der Kurs war jedoch arg aufgeweicht, aber gut zu fahren. Wir gingen beide zusammen in das gleiche Rennen, leider gab es hier keine Trennung der Altersklassen, so dass die Junioren vor uns aufgestellt wurden und wir ohne Abstand zusammen starteten. Mein Vorfahrer kam nicht richtig los, so dass ich etwas aufgehalten wurde, aber das war kein wirkliches Problem. Viel mehr wollten meine Beine nicht so recht, die Woche war anscheinend doch zu anstregend gewesen. Aber Spaß hatten wir dennoch und sowohl Julia als auch ich kamen gut durch: Julia auf Platz 3 ich auf 6. Passt also alles. Nun erst einmal Weihnachten…

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Stairway to Heaven in Kehl

Am Sonntag ging es dann gleich in Kehl weiter. Nach einer Nacht in einer netten Ferienwohnung in Offenburg sah das Wetter wieder etwas besser aus und vor allem war es auch wieder etwas wärmer geworden. Der Kurs in Kehl war perfekt hergerichtet wurden und präsentierte perfekter Form für die DM in 2021. Das kann also nur gut werden. Die Organisatioren hatten eine scheinbare endlose Treppe in den Kurs eingebaut, das machte den ohnehin schon anspruchsvolle Strecke noch einen Tacken heftiger. Ich hatte vor dem Start noch etwas Husten und einen etwas belegten hals und dachte schon daran nicht zu starten, doch dann ging ich doch an den Start und wieder gelang mir ein perfekter Start und ich konnte wieder als erster in das Gelände fahren. Diesmal musste ich allerdings schon etwas früher einige Fahrer vorbei lassen, konnte mich dann aber für den Rest des Rennens mit Carsten und Marcus einen Dreikampf liefern, den ich dann aber verlor und als 10ter ins Ziel kam. Bedenkt man, dass ich eigentlich icht starten wollte, passte das aber schon. Das gab natürlich wieder reichlich Punkte für die Gesamtwertung, so dass ich nun auf Platz 5 liege!!! Da werde ich ja bald schon nervös….

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