Cross DM in Kleinmachnow

So, das war sie also mal wieder: die diesjährige Cross DM, die in diesem Jahr in Kleinmachnow bei Berlin stattfand.

Wir hatten eine kleine Ferienwohnung gemietet, so mussten wir nicht ständig essen gehen und hatten genug PLatz, um unser ganzes Zeug auszubreiten. Entsprechend sah es dann auch aus:

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Freitag ging es dann auf den Kurs, am Nachmittag gab es das offizielle Training, das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der Kurs präsentierte sich ähnlich wie vor zwei Jahren: dreimal ging es über den Sandhügel, dazu ein Grasstück mit Schnecke und der Rest durch den Wald mit reichlich Wurzeln. Eigentlich alles, was ein anständiger Cross Kurs braucht. Natürlich wird jetzt der eine oder andere wieder jammern: mimimimimi nicht genug Kurven, mimimimi – der böse Sand, aber so ist es halt. Also passte das alles. Einmal hatte ich dann auch die Kamera dabei:

Am nächsten Tag wurde es dann schon ernst: zunächst durfte Amon auf die Strecke und eine kurze Runde laufen und dann ich glaube zwei verkürzte Runden mit dem Rad bewältigen. Das machte er ganz gut und gewann seine Wertung. Leider war das keine offizielle Wertung, aber inoffizell ist er damit deutscher Meister:

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Danach durften wir erst einmal eine Zeit lang chillen, denn das Rennen von Julia und Kati sollte erst um 15 Uhr starten.

Trotz unseres Zeltes, wurde es dann doch recht kühl – da musste man sich dann zu helfen wissen:

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Irgendwann konnten die beiden sich dann aber doch warmfahren, so dass wenigstens ihnen nicht mehr kalt war:

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Ich konnte mir zwischenzeitlich auch das Masters 3 Rennen anschauen, das Jens Schwedler vor Michael Stenzel und Thomas Fischer gewinnen konnte.

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Dann gingen Julia und Kati auch die Strecke und konnten sich auch wacker schlagen. Es war klar, dass es kein Kurs für Julia war und wieder einmal hatte sie Schwierigkeiten, am Start weg zu kommen. So konnte sie das Rennen aber von hinten aufrollen und einen um den andern Platz gut machen:

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Am Sonntag durfte ich dann ran. Es hatte in der Nacht weiter reichlich geregnet und entsprechend aufgeweicht war der Boden. Insbesondere das erste Geländestück war komplett aufgeweicht und es hatten sich tiefe Spurrillen gebildet in denen auch immer mehr Wurzel freigelegt wurden. Mir war klar, dass es hier insbésondere in der ersten Runde eng und hektisch werden würde und so kam es dann auch. Ich wollte natürlich keinen Sturz riskieren und verlor so natürlich reichlich Plätze, doch die wollte ich mir wieder zurück holen. Insbesondere an den Tragepassagen konnte ich einen um den anderen Fahrer wieder einholen und insbesondere in den letzten beiden Runden entwickelte sich sogar ein lustiger Drikampf, den ich aber auch in einer der Tragepassagen entscheiden konnte. So beendete ich dann das Rennen auf Platz 23. Nicht ganz das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber mehr war halt nicht drin.

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Nun ist die Crosssaison so gut wie rum und es gilt nun, den Beinen schnellstmöglich klar zu machen, dass sie bald wieder länger als 45 Minuten Sport machen müssen….

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Kersteperiod in Belgien

Mal wieder wollten Julia und ich uns das Cross Highlight des Jahres nicht entgehen lassen und so ging es direkt nach Weihnachten wieder nach Belgien. Julia wollte beim Azzencross, in Diegem und in Baal an den Start gehen, für mich gab es immerhin in Kerniel ein kleineres Rennen, an dem ich starten durfte. Das sollte ein volles Programm werden.

So ging es dann zunächst nach Loenhout. Den Kurs kannten wir ja schon, dennoch macht es immer wieder Spaß ihn im Training zu fahren. Auch Julia hatte ihren Spaß und konnte sogar einige Plätze nach ihrem suboptimalen Start gut machen.

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Am kommenden Tag durfte ich dann in Kerniel an den Start. Hier gab es ein nettes Crossrennen, das zu einer belgischen Serie gehört. Der Kurs sah erst einmal recht einfach aus: nach dem Start ging es einen Hügel rauf, dann eine kurze Wiese, bevor es über Kopfsteinpflaster und einen längeren Radweg leicht bergab ging. Dann aber kam der eigentliche Cross Teil. Auf einer Apfelwiese (warum finden Crossrennen eigentlich immer auf Apfelwiesen statt???), wand sich der Kurs am Hang auf und ab – das alles auf extrem matschigem Boden. Denoch hatte auch ich meien Spaß und 5 Euro hab ich dann auch gewomnnmen:

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Und so sah das aus Fahrersicht aus:

Am Tag drauf durfte Julia dann wieder ran, aber erst am Abend – in Diegem findet das Damen Rennen erst um 18:45 Uhr statt. Dafür wird hier die komplette Strecke mit Flutlichtern ausgeleuchtet – unglaublich, was die Belgier hier an Aufwand betreiben. Wir waren natürlich zeitig da, und konnten so in Ruhe unser Zeit aufbauen, in dem Julia sich dann auch warmfahren konnte.

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Direkt am Start gab es dann eine kurze Schrecksekunde, denn direkt vor Julia meinten einige Damen, sich erst einmal hinlegen zu müssen. Julia konnte aber um den Sturz herumzirkeln und unbeschadet auf den Kurs gehen. Hier konnte sie ihre Position behaupten wurde aber nach der vierten Runde aus dem Rennen genommen, da die Spitze solche ein Höllentempo fuhr, dass die 80% Regelung griff. Dennoch hatte auch sie ihren Spaß.

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Die Stimung schon während des Damenrennens war der Hammer, als dann die Männerelite auf die Strecke ging, tickten die komplett aus. Das ist immer wieder unglaublich, wie viele Menschen hier nachts Eintritt zahlen nur um so einige Spinner zu sehen, die im Matsch spielen wollen 😉

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Natürlich hat Matthieu wieder gewonnen:

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Für uns ging es nach dem Rennen weiter zu unserer Unterkunft für die kommenden beiden Nächste. In der Nähe von Baal waren wir in dem Wallfartsort Scherpenheuvel untergekommen. Da hatten wir ein kleines aber feines Haus gebucht (tatsächlich war es nur 4m breit). Am nächsten Morgen dann Streckencheck in Baal und sagen wir mal so, es war matschig (genau Julias Kurs….):

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Silvester verbrachten wir dann ganz ruhg in unserer Ferienwohnung. Nachts ging es dann noch mal raus, aber hier war es herrlich still: keine Böller oder Raketen – die Belgier werden uns immer sympathischer 😉 So wanderten wir dann noch etwas um die Pilgerkirche herum. War mal ein anderes Silvester.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Baal, Das Rennen lief für Julia wie erwartet, sie kam nicht wirklich gut mit der Strecke klar, aber immerhin ohne Sturz durch und damit war auch das gut geschafft.

Für uns stand dann die Heimfahrt an, wo wir dann erst einmal den ganzen Kladderadatsch von Klamotten und nassen Bikes in unsere Wohnung schleppen durften…

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Es blüht schon wieder im Bad

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Masters Cross WM in Mol

Letztes Wochenende stand dann wieder die Masters Cross WM in Mol in Belgien an. Julia und ich fuhren am Donnerstag schon runter, am Freitag stand Julias Rennen schon auf dem Plan. Es lief ok, aber nicht so gut, wie Julia es sich erhofft hatte. Ok, die spätere Siegerin fuhr wie von einem anderen Stern, aber leider waren auch noch drei weitere Fahrerinnen schneller, so dass Julia am Ende auf Platz 5 landete:

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Ich selbst hatte das Glück, dass ich aus der ersten Reihe starten durfte. Das erhöht den Druck natürlich ungemein. Ich kam auch gut los und kam auhc sehr gut mit dem Kurs zurecht. Insebsondere an den zahlreichen Laufpassagen konnte ich immer wieder Plätze gut machen, so dass ich am Ende auf Platz 14 dasw Rennen beendete.

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Damit reicht es nun aber mit den Meisterschaften in diesem Jahr: Cross WM, EM, DM und HM, Gran Fondo WM, MTB HM – haben wir schon einiges erlebt in diesem Jahr….

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Cross geht weiter

Auch in den letzten Wochen ging die Crosserei weiter:

Vaihingen (nicht gut), Magstadt (klasse), Duathlon in Lorsbach, Albstadt (ganz nett), Wiesbaden (Vollkatastrophe) und Rheinzabern (PODIUM!!!) standen auf dem Plan. In Wiesbaden hatten wir sogar zum ersten Mal Crosserwetter, sprich es regnete. Hier einige Impressionen:

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Doppelwochende in Vaihingen und Magstadt

Wie jedes Jahr ging es auch in dieser Saison wieder zum Doppel D-Cup Wochenende nach Vaihingen und Magstadt. Die beiden Rennen könnten unterschiedlicher kaum sein: Kurven und flach in Vaihingen, Bergig und Wald in Magstadt. Dazu war es in diesem Jahr recht trocken, so dass die Wiese in Vaihingen ein einzges Gehoppel war – genau mein Ding. So kam es dann auch: ich war ohenhin noch recht müde von der vergangenen Woche und auch – wenn ich ehrlich bin – nicht wirklich motiviert. Soll es auch geben. Dazu durfte ich dann auch noch aus der vierten Reihe starten – und da blieb ich dann auch. Mehr schlecht als recht brachte ich die 40 Minuten hinter mich und war froh als es endlich vorbei war. Immerhin gab es keinen Sturz, so dass ich ohne Probleme am Sonntag starten konnte.

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In Magstadt lief es dann umso besser. Die Nacht zuvor hatte ich reichlich geschlafen, so dass ich einigermaßen ausgeruht an den Start ging. Hier kam ich gut weg und konnte mich dann recht schnell voran arbeiten. Ok, gegen die jungen Wilden, die mit uns zusammen starten, sieht man kein Land, aber in meiner Klasse reichte es am Ende für Platz 10!

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Kommende Woche steht dann wieder ein Doppelwochenende an: Samstag der Duathlon in Lorsbach, Sonntag dann D-Cup in Albstadt.

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Julia ist Cross Vieze Europameisterin!!!!

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Cross in Radevormwald

Weiter ging der Cross Zirkus am vergangenen Wochenende in Radevormwald. Dort sollte am Samstag der nächste Lauf zum Deutschlandcup anstehen und zusätzlich am Sonntag der NRW Cup. Dazu gab es noch am Samstag in der Nacht einen Crosslauf über 8km. Wenn wir schon mal da waren wollten wir auch alles mitmachen und so meldete ich mich auch noch für den Eliminator an, der auch noch stattfand. Damit hatten wir dann aber auch genug zu tun. Die Strecke war sehr….. MTB lastig. Größtenteils ging es durch den Wald mit reichlich Höhenmeter, was mir aber entgegen kam. Der Boden war staubtrocken, das war eigentlich die größte Herausforderung, denn man wusste nie, ob der Sand oder Schotter in der Kurve genug Halt gab oder ob das Vorderrad ohne Vorwarnung weg rutschte. Glücklicherweise kamen Julia und ich heile durch.

Der Eliminator war dann für mich schnell vorbei, denn schon im ersten Lauf trat ich gegen Michael Stenzel und einen weiteren Jungspund an und zack war ich raus – aber Spaß hat es dennoch gemacht.

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Das Crossrennen lief dann besser, mein Start war wieder unterirdisch, aber danach konnte ich mich nach und nach von Platz 26 auf ich glaube 14 vorarbeiten und damit bei den Masters 2 sogar Platz 8 erreichen. Also alles gut 😉

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Julia kam ebenfalls gut durch, hatte aber doch größere Probleme mit ihrer Rippe, die insbesondere bei den Hürden und den Holperwiesen extrem schmerzte. Das wird wohl leider noch etwas dauern, bis die wieder geheilt ist.

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Der Crosslauf war dann die Krönung: ich konnte mich dirtekt an die Spitze setzen und wollte mal sehen, wie lange ich mich dort halten konnte. Das klappte ganz gut. Nach einer von vier Runden hatte ich bereits ca. 15 Sekunden Vorsprung, der sich wider Erwarten nicht verkleinerte, sondern mein Verfolger fiel immer weiter zurück. Das war natürlich cool, bedeutete aber, dass ich nicht nachlassen durfte und bis zum Ende versuchte, mein Tempo zu halten. Das klappte auch und am Ende gewann ich den Lauf mit über einer Minute Rückstand 😉 Julia musste sich nur einer Läuferin geschlagen geben und kam auf Platz 2 ins Ziel.

Leider war der Lauf dann doch keine gute Idee gewesen, denn als wir am kommenden Morgen aufwachten, konnten wir beide uns kaum bewegen. Julias Rippe war die Hölle und bei mir hatte sich der Fersensportn wieder gemeldet, so dass ich nur mit Mühe humnpeln konnte. Also entschieden wir uns, die Rennen am Sonntag auszulassen und fuhren stattdessen heim – man muss auch mal faul sein dürfen 😉

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Unserer tapferer kleiner Panda

Wie auch im letzten Jahr hatten wir für unseren Islandtrip einen Geländewagen gebucht, denn ohne geht auf Island mal garnicht. Anscheinend hatte ich zu sehr auf den Preis geachtet, denn als wir den Wagen abholen wollten, waren wir doch etwas überrascht, von der Kleinheit des Panda Cross:

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Auch die Farbe war natürlich nicht optimal auf dem Straßen, aber da wir eine Rundumversicherung abgeschlossen hatten, machten wir uns nicht allzuviele Sorgen. Man mag nun denken, dass dieser Pseudo SUV nicht wirklich für die F-Straßen geeignet gewesen wäre, doch wir waren selbst überrascht, wie gut sich der Kleine fuhr. Zunächst auf der Ringstraße gab es natürlich keine Probleme, und schon am dritten Tag ging es im Regen über eine der bereits bekannten Schotterstraßen. Danach sah er dann so aus:

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Zum Glück gab es danach noch etwas weiteren Regen, so dass der Schlamm weder etwas abgewaschen wurde. Aber auch diese Prüfung hatte er bestanden. Kritisch wurde es am Folgetag. Wir wollten zum Askia Krater und dort führen nur F-Straßen hin, de auch – wie wir dann erfahren mussten – durch einige Furten gingen (für die Zivilisationsmenschen: das sind Straßen, die durch einen flachen Bach oder Fluss gehen):

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Da waren wir natürlich nervös. Vor allem an der ersten der tieferen Furten warteten wir, bis zwei Spanier zunächst mit ihrem größeren Wagen de Durchfahrt testeten. Danch trauten auch wir uns und zwei weitere Durchfahrten später kamen wir an dem Krater an. Hier trafen wir einen Ranger, der uns sagte, dass auf unserem geplanten Weg zur nächsten Unterkunft zwei weitere Furten lagen, die er uns mit unserem Wagen nicht empfehlen würde. Hm, nun gut, übermütig wie wir waren, wollten wir es zumindest versuchen. An der ersten der beiden Furten trafen wir dann die nächste Local, de uns auch nocheinmal riet, nicht mit dem kleinen Panda durch die tatsächlich sehr tiefe und breite Furt zu fahren. Nett wie sie war, zeigte sie uns aber den richtigen Weg durch die Furt, da man hier einen Bogen im Wasser fahren musste, um die relativ flachen Stellen zu treffen. Nach langem Hin und her wollten wir es dann versuchen und wie durch ein Wunder schaffte unser Kleiner es auf die andere Seite, wo uns erst einmal ein riesen Stein vom Herzen fiel. Die nächste Furt sollte dann auch einfacher sein und hier überlegten wir nicht lange und fuhren schnurstracks hindurch. Das war auch gut so, denn eigentlich war auch diese Furt viel zu tief für uns. Das Wasser schwappte über die Moterhaube und ich denke nur mit vel Glück kam kein Wasser in den Motor.

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Auch sonst gab es auf diesen F-Straßen einige schwerere Stellen: Steine, Sand und Schotter forderten alles von unserem kleinen Kämpfer, aber er schaffte alles anstandslos.

Im Nachhinein wurde uns klar, dass wir im Falle eines Defekts im Wasser natürlich nicht versichert gewesen wären, aber wie gesagt, alles gut gegangen. Auf eine weitere Furt wollten wir es dann aber nicht mehr ankommen lassen 😉

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Starcross in Mannheim

Leider konnte ich gestern in Mannheim nicht an den Start gehen, Schnupfen und Halsschmerzen sagten mir, dass ein Start keine gute idee wären. Also konnte ich mich auf das Supporten und Photos machen konzentrieren.

Julia wollte aber starten, leidern stürzte sie beim Warmfahren und zog sich dabei eine Rippenprellung zu. Mit zusammen gebissenen Zähnen ging sie dann doch an den Start und konnte das Rennen auch gut überstehen. Auf Platz 3 erreichte sie das Ziel, also alles richtig gemacht.

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