Nun habe ich auch mein Rad von der Polizei zurück bekommen

Ich glaube, da ist nicht viel zu retten:

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Logopäde

PA, PE, PI, PO, PU, POI…..

Solche Sachen darf ich nun immer wieder sagen, damit meine Stimme lernt wieder vernünftig zu funktionieren. Hierzu darf ich nun zweimal in jeder Woche zum Logopäden. Ich will jetzt nicht sagen, dass das massiv Spaß macht, aber was muss, das muss. Die Sprechübungen soll ich natürlich auch zu hause weiter machen, also spreche ich im Moment hier immer alleine vor mich hin – sieht bestimmt interessant aus. Aber ich bilde mir ein, dass die Stimme von Tag zu Tag besser wird, auch, weil sich vermutlich der Nerv regeneriert, der bei der OP gereizt wurde – also bald ist ales wieder heile.

Zusätzlich darf ich ja auch auf der Rolle schon wieder sporteln. Das ist natürlich die absolute Maximalstrafe für mich: bei tollstem Wetter indoor Sport zu machen, aber auch hier gilt: ich werde es überleben und Besserung ist in Sicht.

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Und so sieht es unter dem Pflaster aus

Die Wunder scheint recht gut zu verheilen, gestern habe ich in Eigenregie das Pflaster gewechselt und das sieht doch schon mal ganz gut aus:

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Worauf man sich doch freuen kann

Heute war es dann endlich soweit: ichj konnte endlich wieder zumindest 40 Minuten auf der Rolle fahren. Nicht wirklich schnell und auch nicht sonderlich kraftvoll, aber immerhin etwas Bewegung. Das ging schon ganz gut, das zeigt, es geht aufwärts mit meinem Krper. Ok, es war natürlich etwas deprimierend, bei bestem Radwetter drinnen auf der Rolle zu fahren, aber besser als garkeine Bewegung. Und es sind ja nur noch 4 Wochen, bis ich wieder darf…..

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Weiter geht es bergauf

Gestern hatte ich meinen Kontrolltermin in der Unikinik und sowohl der Doc als auch die Pfleger waren baff, wie gut es mir schon geht. Das Ergebnis ist, dass ich nun ein anständiges Pflaster am Hals bekommen habe, nicht mehr dieses fiese Hydrokolloid Ding. So sehe ich schon wieder mehr nach Mensch aus:

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Zusätzlich darf ich nun auf eine andere Halskrause wechseln, die etwas bequemer ist:

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Leider scheint sie aber auch noch wärmer zu sein, mal sehen, wie ich damit die kommenden warmen Tage überstehe, ich soll sie ja noch für ca. 4 Wochen tragen.

Kommenden Freitag kommen dann auch die Fäden raus.

Abends wollten wir dann die Reste meines Fahrrads von der Polizei holen. Die hatten das ja nach dem Unfall in die nächste Polizeidienststelle gebracht. Ich hatte sogar die Asservatennummer bekommen, doch das Rad war nicht auffindbar. Na toll. Also wieder heim, mal sehen, ob der Schrotthaufen noch wieder auftaucht.

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Mein Lebensretter

Wenn ich mir meinen Helm so ansehe, frage ich mich immer mehr, warum so viele Menschen so dämlich sind, ohne so eine Schüssel auf dem Kopf mit dem Rad durch die Stadt zu fahren. Die Standardausrede ist ja immer: ich kann radfahren! Gut dass ich das anscheinend garnicht kann und mir ein Helm nun schon mindestens zum zweiten Mal das Leben gerettet hat. Also an alle: ZIEHT IMMER EINEN HELM AN!

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Ok, Robert wird natürlich froh sein, dass der Helm endlich hin ist, habe ich ihn doch eine ganze Crosssaison damit genervt 😉

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Braucht kein Mensch

Nun ist es passiert: auf dem Heimweg aus dem Büro erwischte mich ein Auto und beförderte mich beinahe ins Jenseits. Wie immer war ich letzte Woche am Dienstag Abend nach der Arbeit mit dem Rad heim gefahren. Das lief wohl auch ganz gut, bis ich in Riedberg an eine Kreuzung kam, an der mich ein entgegenkommender Autofahrer beim Linksabbiegen übersah. Das Ergebnis war, dass ich erst auf die Windschutzscheibe flog, davon abprallte und unsanft auf dem Asphalt landete. Dort blieb ich wohl erst mal einige Minuten bewustlos liegen. Zwar kam ich dann wieder zu mir, war aber vollkommen verwirrt und wurde schließlich vom Notarzt abtransportiert und in die Uniklinik gebracht. Hier kam ich wieder einigermaßen zu mir, der gesamte Unfall und die Zeit danach ist anscheinend komplett aus meiner Erinnerung gestrichen worden. Im Schockraum kam dann so langsam heraus, was alles mit mir nicht stimmte: nach einigen Untersuchungen und CT wurde deutlich, dass meine Halswirbelsäule etwas abbekommen hatte. Zwar nicht komplett gebrochen – da hatte ich nochmal massiv Glück gehabt, aber einige Bänder sind wohl durch und die Bandscheibe zwischen Wirbel 6 und 7 musste ersetzt werden. Dies bestätigte sich auch nach einem MRT am folgenden Tag. An einem weitern Wirbel im Lendenbereich war auch ein Stück abgebrochen, das ist aber wohl net so dramatisch. So wurde ich erst einmal unter Drogen gesetzt und durfte die erste Nacht im Krankenhaus verbringen. Julia kam auch vorbei, nachdem ich ihr die tollen Nachrichten überbracht hatte. An die Halskrause sollte ich mich schon mal gewöhnen, die muss ich nun länger tragen.

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Am Folgetag stand dann das MRT an. Das bestätigte noch einmal die erste Diagnose, zeigte aber auch, dass die Gefäße und Nerven wohl alle noch heile waren – also nochmal Glück gehabt. Die Op wurde dann für den Freitag angesetzt, erst einmal wurde ich aber den ganzen Tag auf Diät gesetzt, sprich über 24 Stunden durfte ich nix essen und auch nichts trinken.

Freitag war es dann soweit: die OP stand an. Nervös war ich natürlich, zumal man mir alle möglichen Komplikationen geschildert hatte und davon gab es eine Menge. Es sollte ein Stück Knochen aus dem Beckenkamm entnommen werden und die Bandscheibe zwischen den beiden Halswirbeln ersetzten. Danach sollte alles mit einer Platte fixiert werden. Dazu musste man von vorne in den Hals gehen, also vorbei an Speise- und Luftröhre. Klingt nun alles sehr dramatisch, natürlich sollte alles unter Vollnarkose gemacht werden, aber dennoch blieb der Bammel.

Die OP verlief dann recht ereignislos. Die Vorbereitungsprozedur kannte ich ja schon. Ich bekam eine “Mir-ist-alles-egal” Tablette und dann kam die eigentliche Betäubung. Das ging bei mir wieder: Zack – Stecker gezogen und Dunkelheit. Als ich wieder erwachte war alles vorbei und ich lag im Aufwachraum. Hier war ich natürlich auch erst mal vollkommen neben der Spur, doch schon bald ging es mir besser und es war vor allem langweilig. Ok, man muss dazu sagen, dass ich auch vollkommen mit Drogen vollgepumpt war, also konnte ich ja nichts spüren. Etwas unangenehm war der Blasenkatheder – irgendwie hatte ich ständig das Gefühl ins Bett zu machen. Dazu hatte ich noch zwei Drainageschläuche, über die fiese Dinge aus mir heraus liefen:

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Aber die Laune war gut, auch wenn ich noch nicht richtig sprechen konnte:

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Die Nacht im Aufwachraum war dann auch endlich irgendwann vorbei und ich durfte zurück auf die nomale Station. Hier war es wieder affenwarm, den Lüftung oder Klimanlage hatte man beim Bau der Station vergessen. Immerhin durfte ich wieder etwas essen, und bei dem Krankenhausessen will das schon etwas bedeutetn, wenn man sich darauf freut:

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Samstag und Sonntag waren dann recht ereignislos, vor allem war es langweilig. Man kann ja auch nicht den ganzen Tag lesen oder Videos gucken. Glücklicherweise bekam ich reichlich Besuch, so dass auch die Tage vorbei gingen. Auch die Heilung ging voran: Samstag kam der Blasenkatheder raus, Sonntag die Drainagen, so dass ich dann endlich wieder normal herum laufen konnte. Duschen konnte ich nicht richtig, einmal wegen der Wunden und dann wegen der Halskrause, die ich ja noch immer tragen durfte. Aber mit Waschlappen und etwas Geduld war zumindest eine Katzenwäsche möglich.

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Montag gab es dann noch ein Kontroll Röngen und nach einer Besprechung mit dem Arzt, der mich auch operiert hatte, durfte ich wieder heim. So sieht mein Hals nun aus:

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Andy Schleck Gran Fondo in Luxemburg

Diesen Samstag stand für mich mein erster Gran Fondo an. In Luxemburg wollte ich an dem Andy Schleck Gran Fondo teilnehmen. Gesagt getan, in aller Herrgottsfrühe ging es in Frankfurt los: ca. 3:30 fuhr ich los, so dass ich gut durch kam und pünktlich in Mondorf ankam. Dort konnte ich dann in aller Ruhe meine Unterlagen abholen und alles für den Start fertig machen. Schnell wurde mir klar, dass das hier doch alles etwas größer war – von wegen, bessere RTF….

Eine halbe Stunde vor dem Start durften wir in die Startblöcke: sauber getrennt nach Altersklassen wurden wir aufgestellt und dann mit jeweils 2 Minuten Abstand auf die Strecke gelassen. Um mich herum nur Teamfahrer: Belgisches Gran Fondo Team, BlaBla Gran Fondo Team und so weiter – anscheinend nehmen die das recht ernst hier.

Nun ja, für mich sollte es ein gutes Training werden und so ging ich das Rennen an. Als es mir nach 10km zu blöde wurde, mich ständig im Feld zu verstecken, ging es nach vorne, erst Tempo gemacht, dann immer wieder attakiert. Is natürlich totaler Blödsinn so früh damit anzufangen, aber wie gesagt, ich wollte ja trainieren. Also wollte ich so lange wie möglich im Wind fahren. Das ging auch ganz gut, auch wenn ich immer wieder eingeholt wurde. Was ich halt nicht konnte, waren die Abfahrten. Es war wie immer: bergauf zu fett, bergab zu feige – wobei das Bergauf eigentlich ganz gut ging. So verlor ich den Kontakt zur ersten Gruppe in einer Abfahrt und fand mich dann in der Verfolgergruppe wieder, mit der ich dann bis ins Ziel fuhr. Leider waren meine Flaschen nach ca. 100km so gut wie leer, so dass ich die letzten 50km mit nur einigen wenigen Schluck Wasser fahren musste. Das war natürlich net so doll.

Ca. 800m vor dem Ziel versuchte ich noch einen letzten Angriff, doch die Jungs blieben dran und sprinten wollte ich nicht – so rollte ich dann nur ins Ziel und dann direkt zur Zielverpflegung, wo ich direkt 2l Apfelsaftschorle in mich hineinkippte.

Gran Fondo Luxemburg

Als dann die Ergebnisse aushingen kam dann die Überraschung: ich hatte immer noch einen ganz passabelen Platz erreicht und mich damit für die WM in Varese qualifiziert. Nun bin ich schwer am Grübeln, ob ich da starten will, hätte ja schon etwas….

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Hessen Vizemeister MTB

Am Sonntag stand mal wieder eine LVM an. Unser Verein, der TV Bad Orb richtete in diesem Jahr die MTB CC Meisterschaft aus, da musste man natürlich an den Start gehen – versteht sich von selbst.

Die Vorbereitung war sicherlich nicht optimal: Freitag war ich einmal mit dem MTB im Taunus unterwegs gewesen, Samstag dann 200km mit dem Renner ebenfalls im Taunus. Da waren die Beinchen doch etwas müde.

Dennoch lief das Rennen super: ich kam sehr gut am Start weg, konnte mich bald auf den zweiten Platz vorarbeiten, den ich einige Runden gegen Sascha Lieb verteidigen musste. Schlussendlich konnte ich ihn dann abschütteln und hinter dem deutschen Meister Max Friedrich den zweiten Platz erreichen. Form passt also 😉

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24 Stunden auf den Feldberg

Wie ja schon mehrfach angekündigt, wollen wir auch in diesem Jahr wieder 24 Stunden auf den Feldberg fahren, um Spenden für den Verein “Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt am Main” zu sammeln. Die Spendenaktion auf der Website des Vereins habe ich nun angelegt, d.h. ab sofort ist alles möglich:

24 Stunden auf den Feldberg

Natürlich werden wir hier weiterhin über die Vorbereitung und dann die Aktion berichten.

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