Noch ein Streckenvideo aus Mannheim

Und damit man einen Eindruck von dem Kurs bekommt, habe ich eine Trainingsrunde gefilmt. Wie gesagt, Kurven über Kurven:

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Saisonabscluss in Mannheim

Samstag war es dann auch mal wieder soweit. In Mannheim veranstaltete der dortige Verein mal wieder deren Crossrennen im alten Rudi Altig Radstadion. Auch bekannt als das Rennen der 100 Kurven (pro Runde). Mir und Julia lag der Kurs mal so garnicht, während wir in Luckenwalde noch ganz gut über den Kurs kamen, kämpften wir hier auf verlorenen Posten. zwar durfte ich noch aus der ersten Reihe starten, doch dann ging es nach hinten. Am Ende sprang der ich glaube 11te Platz für mich heraus und der 10te für Julia. Naja, aber immerhin hatten wir unseren Spaß. Leider streikte dann auch noch die Kamera bei meinem Rennen, dafür konnte Leni einige Bilder von Julia machen.

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Cyclocross DM in Luckenwalde

Zum Saisonende stand wie immer die Deutsche Meisterschaft in Luckenwalde an. Luckenwalde sollte reichlich Sand bedeutetn, wir waren dort vor 6 Jahren bereits für ein Bundesliga Rennen und nun sollte alles noch etwas größer werden. Der Veranstalter hatte wirklich an alles gedacht, die Orga war perfekt. Trotz Corona hielten sich auch die Einschränkugen in Grenzen, bei einer Freilustveranstaltung eigentlich auch verständlich. Mit persönlich lag der Kurs nicht wirklich, nach dem ersten Abfahren wollte ich mein Rad schon wieder einpacken und heim fahren. Glücklicherweise tat ich das nicht.

Samstag ging es dann um 10 Uhr schon los. Ich durfte aus der ersten Reihe starten, das war schon mal gut bei dem großen Starterfeld. Leider versemmelte ich mal wieder den Start. Ich kam nicht direkt in das Pedal und schon hatte ich 20 Plätze verloren. So reihte ich mich wieder etwas weiter hinten ein, konnte dann aber an dan Laupassagen schnell Plätze gut machen und mich bis auf den Platz 14 vorkämpfen. Den konnte ich dann auch verteideigen und auch im Zielsprint passte ich bei diesem Mal auf und konnte so das Rennen auf Platz 14 beenden. Nicht ganz so gut, wie bei den letzten beiden Deutschen Meisterschaften, aber für den Kurs war ich mehr als zufrieden.

Besser lief es dann bei Julia. Sie startete in dem neune Damenrennen der Seniorinnen und auch ihr Start lief nicht optimal. Schnell konnte sie aber auf den zweiten Platz vorfahren und den auch behalten. Birgit Unterberger war da aber schon zu weit entfertn, so dass Julia “nur” deutsche Viezemeisterin wurde. Grad noch so ok 😉

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Freeze400 zusammen mit Roman

Da das schöne Crossrennen in Mehlingen an dem vergangenen Wochenende abgesagt werden musste, brauchte ich mal wieder eine andere Beschäftigung. Da kam es mir doch ganz gerecht, dass Christian von gravelrace.de sch etwas ausgedacht hat: Freeze400. Die Idee dabei ist, dass er einen 400km Gravelkurs geplant hat, der in Mannheim startet, dann in die Pfalz führt, Kaiserslautern und Pirmasens durchquert, dann einen Schlenker durch Frankreich, bevor es über karlsrue zurück nach Mannheim geht. Ich konnte auch einen Mitfahrer gewinnen: Roman hatte Zeit, da stand der Aktion nichts mehr entgegen.

Samstag ging es dann erst mit dem Auto nach Mannheim und dann hurtig zum Start, denn uns war klar, dass wir diese Strecke nicht an einem Tag schaffen konnten. Der Start befand sich direkt am Hauptbahnhof, also schnell die Startmeldung abgeschickt (die Zeitnahme erfolgt über eine Art Checkin auf der Website) und los.

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Die ersten Kilometer aus Mannheim raus waren dann net so spannend, danach war es das aber dann größtenteils mit der Zivilisation. Zunächst ging es über die Felder in der Rheinebenemehr oder weniger gen Osten. Wir kamen hier gut voran, trotz einiger Weinberge, die es zu erklimmen galt.

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Immer wieder gab es auch teilweise echt schöne kleine Orte, die wir durchquerten, so auch dieses historische Dörfchen:

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Das Wetter hielt sich auch: es sollte nicht zu kalt werden und auch Regen war nicht angesagt. Was uns jedoch die Sicht nahm, war der Nebel, der stellenweise doch arg dicht wurde. Aber das verstärkte noch die Atmosphäre und die Laune wollten wir uns nicht vermiesen lassen.

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Nach ca. 90 km änderte sich die Landschaft und wir erreichten eine Heidelandschaft, wor wir dann noch Sandfahren üben konnten.

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Bis wir am ersten Kontrollpunkt ankamen, war es dann auch dunkel. Ich hatte mir vorher die ungefähre Kilometerangabe notiert, so fanden wir ihn direkt. Auch der QR Code war nicht zu gut versteckt, schnell hatten wir ihn gefunden und unsere Meldung abgeschickt. Wir nutzten dann die Pause auch um och etwas mehr anzuziehen und auch um noch etwas zu essen und uns für die Nacht fertig zu machen. Bis hierher hatten wir noch die fixe Idee, dass wir die gesamte Strecke in 24 Stunden schaffen könnten.

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Leider kam es mal wieder anders. Schon bald nach dem Kontrollpunkt kam die erste Kletterstelle. Hier wurde der Weg so steil und verwurzelt, dass wir unsere Räder halb schieben, halb tragen mussten.

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Diese Stellen bremsten uns natürlich immer wieder aus. Mal mussten wir aufgrund der Steilheit der Wege schieben, mal weil die Wege kaum fahrbar waren (vor allem nicht in der Nacht). Dennoch kamen wir ganz gut vorwärts, auch wenn unser Stundenschnitt teilweise bis auf 10km/h sank. Aber gut, immerhin ging es weiter. Bei KM204 oder so wäre es dann beinahe vorbei gewesen. Ein Ast verfing sich in meinem Schaltwerk und jeder, der sich etwas mit Kettenschaltungen auskennt, weiß was das bedeutet: Das Schatwerk verfing sich in einer Speiche und: Peng! Schaltauge gebrochen und Schaltkäfig arg verbogen. Glücklicherweise hatte ich ein Ersatzschaltauge dabei und das Schaltwerk ließ sich auch notdüftig flicken, so dass ich zumindest weiter fahren konnte. Leider konnte ich vorne nicht mehr aufs große Blatt schalten – durch die höhrere Kettenspannung verklemmte sich die Kette direkt wieder. Also mehr Frequenz 😉 Ich will mir nicht ausdenken, was wir gemacht hätten, wäre ein Weiterfahren nicht möglich gewesen: Julia hätte uns nie abholen können, unser Auto stand ja in Mannheim (und wir befanden uns grad mitten in einem Wald – keine Ahnung wo genau). Aber es ging ja weiter – vorsichtig, aber es ging weiter. Leider wurde es nicht schneller, immer wieder mussten wir schieben und auch das eine oder andere Mal einen kleinen Umweg fahren, da der eigentlich Track nicht fahrbar war – blöd, wenn man plötzlich vor einem verschlossenen Tor steht. Aber wir kamen immer einigermaßen um die Hindernisse herum – ich bin immer nocht beeindruckt, wie wenige Straßenstücke es hier gab. Wir fuhren fast nur durch Wälder oder Felder. Unglaublich schön – so gut man das in der Dunkelheit sagen konnte.

Auf dem “Rückweg” von Pirmasens kamen wir auch dreimal nach Frankreich: dort wren die Orte unglaublihc liebevoll geschmückt (wenn auch menschenleer) und was noch wichtiger war: hier gibt es in jedem Dorf einen oder mehrere Brunnen, so dass wir unsere Flaschen auffüllen konnten.

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Die Nacht zog sich dann etwas. Wie erwartet wurden wir natürlich beide arg müde, vor allem so gegen 4:00 Uhr morgens. Teilweise hatte ich echt Probleme in den Trails aufmerksam genug zu sein, so dass wir lieber noch etwas langsamer fuhre, denn ein Sturz musste ja nicht sein. Als es dann wieder hell wurde, kamen wir zum zweiten Kontrollpunkt, wo wir auch wieder ordnungsgemäß unsere Meldung machten.

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Nun nur noch der abschließende “Endspurt”. Es blieb nach Karlsruhe weitesgehend flach und es kamen kaum noch Trails oder gar Schiebepassagen. So kamen wir gang gut vorran, doch beide waren wir so müde, dass die 24 Stunden Fahrzeit vollkommen illusorisch waren. Schlussendlich hat es dann 27 Stunden gedauert, dass wir wieder an unserem Ausgangspunkt in Mannheim zurück waren. Froh und auch etwas stolz, die Tour in einem Stück geschafft zu haben, mussten wir natürlich noch die obligatorischen Beweisbilder und die Meldung machen.

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Zurück am Auto dann noch einmal in ordentlich:

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Und das brave Bike:

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Auf der Rückfahrt gab es dann zur Belohnung noch lecker warmen Tee (ich liebe meine Stanley Thermoskanne) und Christstollen zum vierten Advent.

Wen es interessiert, auf der Tour habe ich laut Powermeter knapp 13000kcal verbrannt aber nur ca. 6000 gefuttert: 5 Kanjers, 3 Oatbars (gab es grad beim Rewe), einen alten Haferriegel, einen Proteinbar, einen Cliffbar, einen kleinen Christstollen und 6 Flaschen Maltodextringesöff (das muss ich für meinen Start beim Badlands noch verbessern, denn da werde ich nach 400km noch lange nicht fertig sein)

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Aber nun erst mal regenerieren und das Knie mag auch etwas Ruhe. Morgen ist auch Boostertag, danach soll ich dann eh keinen Sport machen – passt also.

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Und noch ein Video dazu

Von dem diesjährigen Rennen gibt es auch ein atemberaubendes Video – ich kann es kaum erwarten, die Landschaften dort zu sehen…

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Saisonplanung 2022

Zwei Events habe ich mir nun für das kommende Jahr vorgenommern. Erst einmal will ich zusammen mit Julia beim FURTHER starten – war ja klar, dass ich da nocheinmal starten will.

Anschließend werde ich dann beim Badlands in Spanien strarten. Das ist ein 750km Bikepacking Rennen durch den Süden von Spanien. Könnte warm werden 😉 Die Strecke geht durch eine unglaubliche Landschaft, aber eben auch durch die einzige Wüste Europas und da hatte es dieses Jahr bis zu 47 Grad. Mal sehen, wie ich da durchkomme. Nachdem die Anmeldung geklappt hat (ganze 10 Minuten hat es gedauert, bis das Event ausgebucht war), gibt es nun kein Zurück mehr…..

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Hessenmeisterschaft beim Stöffelcross

Wieder einmal stand die LVM, in diesem Jahr im Rahmen des Stöffelcross. Das sollte eine neue Veranstaltung im Westerwald werden, in einem alten Basaltsteinbruch. Diese Location war eigentlich ganz nett, überall noch die Industrieruinen, die dem ganzen einen ganz eigenes Flair gaben. Leider war der Untergrund nicht sehr crossertauglich: grober Schotter und reichlich Steine, sollten dafür sorgen, dass es in den Crossrennen reichlich Ausfälle durch defekte Reifen gab. Auch mich erwischte es, glücklicherweise nur beim Warmfahren, im Rennen hatte ich Glück (wohl auch, da ich mit knallhart aufgepumpten Reifen mit 3 Bar an den Start ging). So hoppelte ich über alle Steine, aber immerhin hatte ich so keinen Durchschlag. Zunächst legte allerdings Julia am Samstag beim Cross Duathlon vor, den sie gewinnen konnte. In den zwei Jahren Wettkampfpause hat sie Duathlon also nicht verlernt. Mein Rennen lief dann auch sehr gut (zumindest für mich). nach passablem Start konnte ich mich langsam vorarbeiten, bis ich plötzlich auf dem zweiten Platz war – nur noch Carsten vor mir. Als der dann auch wegen eines Defekts aussteigen musste, wurde ich dann doch nervös. Rene kam noch einmal von hinten, hatte dann aber einen zweiten Defekt, lediglich ein Fahrer aus NRW musste ich dann noch ziehen lassen, so dass ich insgesamt zweiter, in der Hessenwertung erster wurde: mein erster Meistertitel im Cross!!!

Auch Julia kam gut duch ihr Rennen, ohne Defekte, landete sie insgesamt auf Platz 4, in der Hessenwertung auf Platz 3.

Nun wollen wir mal sehen, ob das nun das Ende der Crosssaison war. Die ersten Rennen der kommenden Woche wurden schon abgesagt, mal sehen….

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Cross in München

Mal wieder ging es nach München. dort veranstaltet der dortige Verein einen weiteren Lauf der Cross-Bundesliga mitten im Olympiapark. Das hat schon etwas, so haben wir dort immer weningstens einige Zuschauer. Der Nachteil ist, dass die ganze Veranstaltung einen ziemlichen Event Charakter hat und die Rennen, die sonst an einem Tag stattfinden, auf zwei Tage verteilt sind. So war ich dann am Samstag dran, Julia am Sonntag. Auch hatten wir mit dem Wetter unglaubliches Glück: strahlender Sonnenschein und bis zu 16-18 Grad erwarteten uns. Mein Rennen lief eigentlich ganz gut – trotz einer Rennunterbrechung wegen eines leider ziemlich heftigen Sturzes konnte ich bis in die Top 10 vorfahren und mir dort mit Marcus, Dany, Rene und Andre einen Fight um Platz 9 liefern. Leider rutschte dann in der letzten Runde mein Vorderreifen von der Felge und ich lag erstmal im Staub. Bis ich den Reifen wieder auf der Felge hatte und vorsichtig bis ins Depot rollen konnte, waren dann schon zig Fahrer an mir vorbei. Im Ziel war ich dann als 24ter – so gab es immerhin noch einige Pünktchen für die Wertung.

Besser lief es bei Julia. Nach nicht ganz so dollem Start konnte auch sie, Platz um Platz gut machen und kam dann als 20te ins Ziel. Ich durfte am Sonntag dann auch noch etwas Sport machen und bei dem Gravelride in den Norden von München mitfahren.

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Cross Saison läuft wieder

Nachdem im letzten Jahr die Cross Saison nach nur zwei Veranstaltungen für uns aus bekannten Gründen beendet war, ist sie nun wieder in vollem Gange. Nachdem die nachgeholte DM in Kehl für Julia und mich bereits recht gut liefen (Julia auf Platz 2, ich auf Platz 11), fanden am vergangenen Wochenende die für uns ersten Läufe der Bundesliga statt. Da wir an den ersten beiden nicht starten konnten, gingen wir ohne Punkte in das erste Rennen in Düsseldorf, für mich bedeutete das, als aller letzter Starter aus der letzten Reihe zu starten. So hatte ich dann wenigstens genug Starter zum Überholen und kam dann als 12ter ins Ziel. Julia wieder mal besser und erreichte Platz 6. In Lohne am folgenden Sonntag reichte es bei mir dann sogar für Platz 9 (ich glaube mein erstes Top 10 Ergebnis in der Bundesliga) bei Julia sogar für Platz 5. Beide Rennen fanden auch wieder bei traumhaften Wetter statt, so dass sich die Putzerei der Bikes in Grenzen hielt. Kommendes Wochenende geht es dann in München weiter.

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Impressionen aus Island

Nun sind wir schon wieder seit zwei Wochen zurück aus Island. Schön war es wieder:

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