T-59 – Vor der Kamera

Der absolute Horror: Bewerbungsphotos machen lassen!! heute war es so weit und ausnahmsweise saß ichmal vor der Kamera. So gerne ich Photos mache, so ungern lasse ich mich ablichten. Glücklicherweise war ich bei einem klasse Photographen, so dass die Geschichte relativ schnell gegessen war – es dauerte eine halbe Stunde und dann war ich einen Batzen Euros ärmer – glücklicherweise kann man die ja absetzen.

Abends war ich wieder mal im Taunus unterwegs, aber da war auch irgendwie der Wurm drin. Entweder fehlende Motivation, oder meine Müdigkeit, auf jeden Fall konnte ich nicht wirklich schnell fahren, so dass ich die kürzest mögliche Runde durch den Taunus gefahren bin: 84km. Mal sehen, wie es morgen wird…

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T-61 – Abschaum!!!!

Raddiebe sind für mich ganz einfach Abschaum. Punkt. Aus. Vergleichbar mit Pferdedieben im Wilden Westen. Am Samstag haben wir so einen Penner erwischt. Julia und ich wollten grad meine Schwester abholen, um sie zum Flieger zu bringen, kommen aus der Tür und sehen da einen Typen, der an Julias Rad rummacht. Irgendwie hat es zehn Sekunden gedauert,bis mein Gehirn registriert hat, was der da machte – ich war vollkommen baff: mitten am Tag hat er versucht mit einem Seitenschneider ihr Schloß zu knacken. Als ich nachfragte, was das werden soll, fing er an rumzupöbeln, von wegen, das Rad sei seinem Freund geklaut worden – klar, nur dumm, das Julia das Rad vor ca. 10 Jahren geschenkt wurde. Ich hab den Jung dan beschimpft und verscheucht und mit der Polizei gedroht, die wir aber nicht gerufen haben, da wir ohnehin schon zu spät dran waren. Hätte ich vermutlich machen sollen, aber dann hätte meine Schwester ihren Flieger wohl net mehr bekommen. Immerhin haben wir noch Glück gehabt, ich denke, noch eine Minute und das Schloß wäre durch gewesen. Aber so ganz helle war der Jung mit Migrationshintergrund auch nicht: ca. 50m weiter stand ein MTB, das erstens hochwertiger war, als Julias Stadtrad und außerdem nur mit einem Schloß gesichert, das man vermutlich durchbeißen kann. …. Wie gesagt: ABSCHAUM!

Naja, trainiert hab’ ich die Woche auch ein wenig: einmal Laufen: 25km, zweimal Schwimmen: je ca. 2,5km und dreimal Rad: 100, 200 und 300km. Die 10 Stunden gestern waren sack anstrengend, aber ein ganz gutes Training für den Kopf: nach ca. 7 Stunden kam ich aus dem Odenwald zurück nach Frankfurt und bin fast an unserer Haustür vorbei gefahren – da wird der Wunsch nach aufhören unendlich groß, aber um das ganze noch schlimmer zu machen bin ich dann noch die Ironman Runde gefahren, die so ziemlich die langweiligste Strecke hier in der Gegend ist. Aber geschafft. ca. 3km vor dem Ende fing es dann noch an zu regnen – Hellau. 10 Stunden glück gehabt und dann das – aber war dennoch schön. Heute dann mal nur schwimmen….

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T- 68 – Geht doch noch

So, das war er also. Gestern fand mit dem Sparkassengiro in Bochum mal wieder ein Radrennen statt. Die vergangene Woche war für mich mehr oder weniger Ruhewoche, nur einen längeren Lauf hatte ich spontan gemacht und etwas Rad bin ich dann doch gefahren. Aber alles in Maßen.
Sonntag durften wir dann um 4 Uhr aufstehen und um 5 Uhr losfahren, damit wir rechtzeitig in Bochum ankamen. Das klappte auch größtenteils, doch dann erfuhren wir, dass der Start nicht erst um 9:00 Uhr sein sollte, sondern schon um 8:30 Uhr. Zu dem Zeitpunkt war es bereits 8:20 Uhr. Verflixt! Also schnell die Nummern ans Trikot und ab zum Start, wo Julia und ich uns gaaaaanz hinten im ersten Startblock aufstellten – es waren ja nur noch 3 Minuten bis zum Start. Also war die Taktik klar: irgendwie nach vorne an die Spitze fahren. Dummerweise waren dazu ca. 1000 Fahrer zu überholen, aber was soll’s. Direkt nach dem Start gab ich also Vollgas und konnte schon nach ca. 7km den Kris einsammeln, der eine Panne hatte. Gemeinsam fuhren wir dann nach vorne, so dass ich vor Ende der ersten Runde da auch angekommen war – Ausruhen gab es da aber nicht, immer wieder versuchte ich zu attackieren, was ich an den Anstiegen natürlich bezahlen musste – hier hatte ich arge Schwierigkeiten, an der Gruppe dran zu bleiben. Ca. 4km vor dem Ziel versuchte ich es dann noch mal und anfangs sah es ganz gut aus – ca. 50 Meter hatte ich Vorsprung, als wir die 1000m Marke passierten. Dummerweise gaben die Jungs hinten dann doch Gas und holten mich ein und ich ließ mich zurückfallen, da mir ein Sprint zu gefährlich erschien. Die Überraschung kam bei der Siegerehrung: aufgrund meines späten Starts und der Aufholjagd in der ersten Runde hatte ich die schnellste Zeit, war also 16ter (die ersten 15 werden nach Zieleinlauf gewertet). Außerdem war ich erster in meiner Altersklasse. Mit etwas mehr Hirn wäre eventuell auch noch mehr drin gewesen, aber so war das schon ok – war ein klasse Training, nun hab ich mal unter Rennbedingungen testen können, wie viel Watt ich über einen längeren Zeitraum treten kann…
Heute gab es dann wieder einen unerfreulicheren Termin: Nachsorge beim Radiologen. Also nüchtern und nervös hin, mit knurrendem Magen einen Liter Kontrastmittel getrunken und in die Röhre gelegt. Aber alles lief gut – wie immer gab es nix zu beanstanden – außer wieder der Hinweis, dass ich zu schlank bin – dabei wurde ich am Samstag gefragt, ob ich zugenommen hätte…. Im Büro gab es dann ein anständiges Frühstück aus lecker Stückchen 🙂

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T-75 – Waldeck

So, das war also Waldeck. Wieder einmal stand für meinen Verein dort ein Ligawettkampf an – mit insgesamt 8 Mannschaften gingen wir an den Start. Ich hatte mir nur ein Ziel gesetzt, nämlich die Bergwertung zu gewinnen – hierzu wird an einem Anstieg die Zeit gemessen, die man für die 1,3km benötigt und dafür gibt es eine eigene Wertung. Ich war dort bereits einmal zweiter, einmal vierter, daher sollte es diesmal klappen. Aus dem Grund startete ich auch für die vierte Hessenliga, da ich das Radfahren ruhig angehen wollte. So kam es dann auch. Schwimmen lief für meine Verhältnisse klasse: 24 Minuten für 1,5 km. Da kann ich nicht meckern. Auf dem Rad hielt ich mich dann zurück, ich wollte mir meine Kraft für den Berg aufsparen. Einmal wollte mich dann aber ein anderer Starter überholen – das ging natürlich garnicht, also doch mal ein Sprint eigelegt. Auf der Abfahrt vor der Bergwertung kippte ich zusätzlich eine Flasche aus, um Gewicht zu sparen und dann kam sie: unten ein Zeitmesskasten und oben. Ich fuhr ganz langsam an den unteren Kasten, löste das Signal aus und trat dann wie ein Bekloppter in die Pedale. Zwischenzeitlich zeigte mein Ergomo 950 Watt an, das konnte ich natürlich nicht bis zum Ende halten, aber immerhin erreichte ich die zweite Zeitmessung schon nach 3:36 Minuten – und war vollkommen am Ende. Die nächsten ein bis zwei Kilometer brauchte ich dann um wieder klar denken zu können, danach konnte ich die Runde zuende fahren und auch das Laufen lief für mich sehr gut. Ich hatte fast keine Probleme mit der Hitze, im Gegensatz zu einigen anderen unserer Starter. Am Ende hatte es dann gereicht, ich war 7 Sekunden schneller als Peter Schneider – mein ärgster Konkurrent. Außerdem war ich auch noch der schnellste Starter der Eintracht, also vierte Liga darf ich nun glaub ich nicht mehr starten…..

Gestern bin ich dann mit Jo und Matthias mit dem Rad zurück gefahren – das war eine super schöne Strecke, aber nach knapp 185km langte es mir dann auch, denn wirklich geschlafen hab ich in dem Zelt vorher nicht – es war abartig warm….

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T-80 – Blutwerte

So, nun hab ich auch meine Blutwerte von letzter Woche bekommen. Mein gefühl hat mich nicht getäuscht, ich hatte mich ja extrem schlapp gefühlt, bevor ich meine Hormonspritze bekommen hab, und das war auch logisch. Mein Testosteronwert lag bei 248 ng/dl. Das ist unterhalb des Normbereichs, der von 262 bis 1593 geht – da soll mir nochmal jemand sagen, ich würde meine Geschichte nutzen, um mich über den Grenzwert zu dopen, wobei es mich schon interessieren würde, wie hoch der Wert nach der Spritze geht. AFP war auch in Ordnung, der Wert wurde geleich mitbestimmt. Naja, nun hab ich 10 Wochen Ruhe, bzw. Anfang August darf ich ja wieder mal in die Röhre – MRT und Röntgen. Wirklich langweilig wird es nicht.

Und: ich war schon zweimal schwimmen diese Woche – und nicht nur 500 Meter…..

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T-82 – 300 – This is Sparta!

Nein, ich meine nicht den ziemlich schlechten Film, sondern mein Training gestern. In einem Anflug von Wahnsinn hatte ich mir überlegt, dass es mal wieder sein muss: so standen dann 10 Stunden Rad auf dem Plan. Das mag trainingstechnisch nicht so sonderlich sinnvoll sein, aber ich vertrete immer noch die Ansicht, dass man dem Körper auch mal klar machen muss, dass er 10 Stunden Leitung bringen können muss – immerhin dauert so lange ein Ironman – hoffe ich… Wie dem auch sei, so bin ich dann am Samstag 6 Stunden gefahren und am Sonntag 10 Stunden. Morgens zusammen mit Julia und einigen Freunden eine RTF in Walldorf, danach eine halbe Runde auf der Ironman Strecke, dann durchs Köpperner Tal ins Weiltal und über Seelenberg und Niederreifenberg Sandplacken, Oberursel, Bad Vilbel und Bergen Enkheim nach hause. ZUm Schluß bin ich einige Umwege gefahren, denn sonst wären es nur ca. 290km geworden und das wollte ich dann doch nicht. Also wurden es 301 😉 Danach war ich dann doch etwas geschafft, vor allem der Wind war die Hölle…..

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T-85 – Ein weiteres Kapitel geschafft

Ich kann es kaum glauben: ein weiteres Kapitel meiner Diss ist fertig. Zumindest, bis es das erste Mal Korrektur gelesen wurde…. Diese Woche habe ich mich mal hingesetzt und das Kapitel über die Anwendung der Sprachkritik im Rahmen meines Problems zusammengewerkelt. Das schwebte ja schon die ganze Zeit in meinem Kopf herum, doch wenn man es dann ausformulieren muss, tut man sich doch ziemlich schwer. Ich zumindest. Naja, nun glaube ich, dass ich es fertig habe, ab nächste Woche beschäftige ich mich also wieder mit der Managementkybernetik – Juhu! Aber auch das habe ich im Grunde genommen schon in Stichpunkten fertig, es muss nur noch ausformuliert werden, also auch ein lösbares Problem. Ich denke, das schaff ich in zwei Wochen, dann habe ich die drei zentralen Kapitel der Diss fertig und es fehlt nur noch das Drumherum. Dann bekommt es mein Chef und ich darf wieder von vorne anfangen…..

Gestern war ich auch mal schwimmen – 500m… Danach verspürte ich wieder absolute Unlust und bin dann noch mit Julia 11km gelaufen. Mittwoch bin ich zum Langener Waldsee gefahren, hab meinen Neo angezogen, dann 30 Minuten mit einem Vereinskollegen gequatscht, den Neo wieder ausgezogen und bin heim gefahren – ja, ich schäme mich… Dieses Wochenende wollte ich eigentlich wieder einen anständigen Dreierbloch trainieren, aber ich glaube, das Wetter wird alles andere als optimal – schaun ma mal.

Dienstag gab es auch wieder mal ein Spritzchen in den Bobbes – diesmal war das gar nicht so schlimm – ich konnte sogar abends auf dem Rad sitzen und sogar danach noch laufen – das scheint doch sehr stark davon abzuhängen, wie man die Spritze setzt – nach dem letzten Mal konnte ich ja zwei Tage kaum sitzen.

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T-87 – Lange Funkstille

Nu hab ich langsam keine Ausrede mehr – ich war einfach faul, was das Schreiben hier angeht. Dafür lief sportlich und promotionstechnisch um so mehr.

Vergangene Woche stand der Ironman an, für uns dieses Jahr nur als Zuschauer. Also am Donnerstag der Nightrun, der recht spaßig war. Samstag haben Julia und ich an einem Bergzeitfahren in Buchenbrücken teilgenommen – und beide gewonnen 🙂 Es gab sogar einen Artikel in der Zeitung über uns… Sonntag dann der Ironman: uff, war das anstrengend. Wir waren am Schwimmstart, dann am Hühnerberg, dann Bad Vilbel und dann an der Laufstrecke. Abends dann noch bis zum Ende am Zielkanal. Ich sag nur eins: Zuschauen ist mindestens so anstrengend wie mitmachen…. Und das beste: Howard hat sich qualifiziert!!! Glückwunsch!!!

Letzte Woche fing dann für mich das ernsthafte Training für Hawaii an. Ich war sogar brav schwimmen und laufen. Rad stand natürlich auch auf dem Plan, vor allem lange Touren, die fehlen mir noch dieses Jahr. So verbrachte ich dann fast das ganze Wochenende auf dem Rad – naja fast.

Meine Diss macht auch so langsam Fortschritte, zwei zenrale Kapitel sind so gut wie fertig, fehlt noch das VSM Kapitel und das ganze Drumherum: Wissenschaftstheorie, Literaturüberblick und Abschluß. Die Gliederung steht, die Inhalte eigentlich auch, nur scheiben muss ich den Rummel noch. Sollte aber ein lösbares Problem sein…

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T-104 – Einzel- und Mannschaftszeitfahren in Halle

Am Wochenende stand mal wieder ein Radwettkampf an: in Salzmünde bei Halle gab es ein Einzelzeitfahren und ein Mannschaftszeitfahren, an dem ein Teil der Agapedias an den Start ging. So auch Julia und ich. Die Anfahrt war etwas abenteuerlich, da unser Navi meinte, uns die tolle Landschaft dort zeigen zu müssen, doch immerhin brachte er uns ans Ziel.
Das Einzelzeitfahren lief bei mir gut. Die Strecke war weitgehend flach, nur im letzten Drittel stand ein blöder Berg im Weg. Da hatte ich natürlich wieder einmal meine Probleme, doch immerhin war ich zunächst Gesamtführender. Das Dumme am Zeitfahren ist jedoch, dass man bis zum letzten Starter warten muss, bis das Ergebnis fest steht und so kam es dann auch, wie es kommen musste: drei Jungs waren dann doch noch schneller als ich, so dass mir nur der vierte Platz blieb. Besonders ärgerlich: Platz 2 und 3 waren nur jeweils eine Sekunde schneller als ich gewesen…
Dafür lief das Mannschaftszeitfahren umso besser. Zu viert waren wir gestartet, leider verloren wir Sebastian ungefähr nach der Hälfte: seine Sattelstütze war locker und war etwas nach unten gerutscht, so dass er nicht mehr richtig treten konnte. Das machte sich natürlich bemerkbar und er konnte nicht mehr mitkommen. So fuhren wir die zweite Hälfte des Kurses zu dritt. Diesmal mussten wir nicht über den Berg, so dass Joachim und ich unsere Zeitfahrstärke voll ausspielen konnten – Arne hatte dafür umso mehr zu leiden 😉
Am Ende reichte es für Platz eins, zusammen mit dem ersten Platz von Annika beim Einzelzeitfahren – die nur 2 Minuten langsamer war als ich!!!! – alles in allem ein sehr erfolgreicher Tag fürs Team und eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung– und Spaß hat es obendrein noch gemacht.
Langweilig wird es kommendes Wochenende nicht. Am Sonntag steht der Ironman an, bei dem ein Haufen Vereinskollegen und Bekannte von mir starten. Für Julia und mich bedeutet das daher: morgens zum Schwimmstart, danach irgendwo auf die Radstrecke um uns dann an die Laufstrecke zu flezen und den ganzen Tag die Jungs und Mädels mit der Kamera zu verfolgen. Aber ganz faul werde ich auch nicht sein, Samstag gibt es in Bruchenbrücken ein Bergzeitfahren, da werde ich wohl mitmachen, also mit dem Rad hin, den Berg rauf sprinten und danach noch eine Tour durch den Taunus. Mal sehen.

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T-110 – Quarterman Germany

Diese Woche war ich ziemlich faul, was das berichten hier angeht, dafür war ich brav schwimmen und sogar laufen. Insgesamt dreimal im Wasser und zweimal in den Laufschuhen. Der Lauf am Donnerstag Abend lief richtig gut – ich muss noch mal die Strecke nachmessen, meine gestoppte Zeit kann eigentlich nicht sein. Mal sehen.
Also wollte ich meinen Einstand in Bruchköbel versuchen – zwar hätte ich auch für die Liga in Simmern starten können, aber aus verschiedenen Gründen zog ich dann Bruchköbel vor – auch weil ich Sascha, als einen der Organisatoren rechtgut kenne – und die Veranstaltung wirklich wirklich schön ist.
Entgegen meiner normalen Vorbereitung kamen wir diesmal recht spät an – ca. eine Stunde vor Start, so dass erst gar keine Langeweile aufkommen konnte: Starunterlagen abholen, Rad einchecken und dann schon ab zur Wettkampfbesprechung: alles wie gehabt: 19 Bahnen schwimmen, 4 Runden Rad und 2 Runden Laufen. Im Schwimmbecken zeigte sich recht schnell, dass ich dann doch nicht so viel im Wasser war- die Jungs und Mädels wollten alle so zwischen 14 und 15 Minuten schwimmen. Also reihte ich mich brav hinten ein. Der Start war etwas chaotisch, wir hatten eigentlich eine Reihenfolge ausgemacht, doch einer der Chaoten konnte sich nicht daran halten und drängelte sich vor mich. Nur war der noch langsamer als ich und vor allem konnte der seinem Vordermann nicht folgen. Also musste ich den überholen und zu meinem eigentlichen Vorschwimmer aufschließen – das war mal mega anstrengend und ich war danach auch ziemlich platt – nach 5 Bahnen. Irgendwie hab ich dann die anderen Bahnen noch überlebt, wurde nur einmal überrundet und war nach 16:20 mit dem Geplantsche fertig. In der Wechselzone kam dann die Überraschung: ich war vor dem Jo am Rad, er kam ca. 30 Sekunden nach mir. Etwas anfängerhaft zog ich mir fürs Radfahren sogar Socken an, doch da ich schon vor dem Start Blasen an den Füßen hatte, wollte ich kein Blutbad riskieren. Dann ging der Spaß los – auf den ersten hatte ich ca. 5 Minuten Rückstand – das Monster war irgendwas um 11:xx geschwommen. Unglaublich, aber zum Glück konnte er nicht Radfahren. Also wie immer meine alte Taktik: Vollgas und hoffen, dass es bis zum Ende reicht – tat es dann auch. Von Runde zu Runde verkleinerte sich der Abstand und am Ende der Radstrecke waren es nur noch ca. 1:10, die der Führende vor mir lag. Dann das Laufen, hier wusste ich gar nicht, wie ich das angehen sollte – also auch hier Vollgas von Anfang an – so es denn noch ging… Nun merkte ich nämlich auch langsam, dass es ziemlich warm war – mein Ergomo zeigte bis zu 35 Grad an, wobei das ja auch in der prallen Sonne ausgesetzt war, also vermutlich etwas übertrieb. Die Laufstrecke kam mir wie immer ewig vor – vor allem die erste Runde wollte gar nicht enden – es hilft dann doch ab und an, sich die Wettkampfstrecken vorher anzusehen. Am Wendepunkt sah ich den Führenden dann zum ersten Mal – so viel Vorsprung hatte der gar nicht, also weiterquälen. Nach der ersten Hälfte der Laufstrecke erfuhr ich, dass sich der Abstand nicht wirklich vergrößert hatte. Das baute mich natürlich unglaublich auf, Die zweite Runde verging dann auch ohne dass ich mich einholen ließ und so schaffte ich es als zweiter ins Ziel. Von Sean Donelly geschlagen zu werden ist schon ok.
Im Ziel konnte ich dann gar nicht mehr aufhören zu trinken, es wäre mal interessant gewesen, sich direkt im Ziel zu wiegen, um zu sehen, wie viel man in zwei Stunden ausschwitzen kann. Nachdem auch Julia im Ziel war, erhielten wir dann das Ergebnis: ich war tatsächlich zweiter geworden und erster in der AK (Aufgrund der Startgruppen war das nicht ganz sicher) mit der mit Abstand schnellsten Radzeit und sogar noch der siebten Laufzeit. Schwimmen – ok, da war ich nur 30. Julia war dritte Frau geworden und erste in ihrer AK. Außerdem haben wir zusammen mit Jo und Tim noch die Teamwertung gewonnen.
Alles in allem ein super schöner Sonntag, auch wenn Julia und ich danach nicht mehr viel auf die Reihe bekommen haben – die Hitze hatte uns doch arg mitgenommen, so dass wir zu hause nur noch gammeln konnten 😉
Wenigstens gab es in der Nacht dann auch kein Hupkonzert, da es in Frankfurt anscheinend nicht so viele Spanier gibt. So langsam nervt die EM dann doch – jede Nacht Terror auf den Straßen. Ich meine, feiern sollen sie ruhig, aber warum mit den Hup-Orgien bis spät in die Nacht….

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Danke an Karsten und Matthias für die Bilder…

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