Von München nach Genf

Nachdem mein Projekt in München vergangene Woche ausgelaufen ist, ging es diese Woche zum ersten Mal nach Genf. Hier werde ich die nächste Zeit verbringen – im Moment ist geplant, dass ich bis kommenden April dort schaffen werde – also richte ich mich mal darauf ein und die ersten beiden Abende war ich natürlich laufen. Das ist schon ganz nett, vor allem wenn man es einmal bis an den See geschafft hat:

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und ein Poser Photo musste auch sein:

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Dieses Wochende steht noch einmal ein Liga Wettkampf an, daher war ich heute nur kurz mit dem Rad unterwegs. Knapp 5 Stunden ging es bei genialem Wetter durch den Taunus. Zusätzlich war ich gestern noch mal wieder mit dem Crosser unterwegs:

Mal sehen, wie morgen der Start bei unserem letzten Liga Start läuft.

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Die letzte Woche in München

Nun geht mein Projekt hier in München schon wieder zu ende, nur noch diese Woche, dann bin ich hier fertig. Kommende Woche geht es dann zu meinem neuen Projekt nach Genf, wo ich dann wieder etwas länger bleiben werde. Mal sehen, wie ich da laufen kann – und eventuell auch mal schwimmen, denn das vernachlässige ich ja im Moment sträflichst. Aber mal sehen. Diese Woche also noch München und das kann/muss ich wie immer zum Laufen nutzen, so war ich gestern wieder eine Stunde an der Isar laufen – nichts großartig dramatisch spannendes, aber halt eine Stunde Lauf und auch nicht langsam, denn ich wollte mal wieder etwas fixer laufen – so wurde es ein 4:20 Schnitt – also ganz gut, zumal ich am Wochenende auch nicht wirklich faul war. Am Samstag bin ich mit dem Rad mal wieder nach Neuss gefahren, trotz des nicht so perfekten Wetters:

Dabei wurde ich natürlich auch mehrfach geduscht, aber schön war es dennoch:IMGP1553.JPG

Samstag hat Julia mich dann bis Hennef mit dem Auto mitgenommen, denn die Strecke durch Köln/Bonn/Siegburg wollte ich mir doch sparen und bin erst ab dort wieder mit dem Rad gefahren, habe also alle Berge noch einmal mitgenommen. Diesmal war auch das Wetter etwas besser – zwar bewölkt und recht kühl, aber immerhin kein Regen:

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Und die Strecke vom Sonntag:

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Lange wieder nichts geschrieben

So langsam läuft das Training wieder an. Während ich letzte Woche noch etwas faul war und nur zweimal laufen war, konnte ich das Wochenende wieder nutzen, um endlich wieder vernünftig auf dem Rad zu trainieren. Freitag fing eigentlich gar nicht so gut an. Ich kam recht müde in Frankfurt an und habe es mit Mühe und Not geschafft, 2 Stunden auf dem Crosser zu sitzen – das war dann aber auch genug. Dafür wurde der Samstag umso besser – ich bin wieder die Rodheim Runde gefahren und das bei bestem Wetter – das Wetter war sogar besser als angesagt und in meinem Übermut hatte ich auf die Sonnencreme verzichtet – ist aber noch gut gegangen, habe nur etwas Farbe bekommen. Sonntag dann noch einmal das Ganze: es war wieder Regen angesagt, also sind mir mit der ganzen Regenausstattung auf dem Rücken losgefahren, doch auch diesmal hatte ich Glück und bin scheinbar um alle Wolken herumgekurvt. Leider nicht um alle Schlammlöcher, so dass mein Rad danach so aussah:

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Die kommende Woche wird wieder stressiger: 2 Tage München und zwei Tage Essen – da sitz ich wieder mehr im Zug als sonst etwas….

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Zweimal Crosser

Wie geplant, konnte ich dieses Wochenende endlich wieder etwas mit meinem Crosser trainieren. Der stand seit dem IRONMAN und den zwei Wochen davor fast nur herum und das musste geändert werden. Das Wetter war wieder einmal nicht wirklich August-angemessen, aber mit dem Crosser ist das ja eigentlich egal – ok, etwas anstrengender ist das Fahren im Matsch schon, aber wenn man einmal eingesaut ist, ist es auch egal.

So bin ich dann Samstag 5 Stunden durch den Stadtwald gefahren und dabei wurde das Wetter sogar richtig gut. Die Sonne! kam raus und es wurde angenehm warm – ok, da es die Tage vorher recht viel geregnet hatte, war es entsprechend schwül, aber ich will mich nicht beklagen. Ich bin wieder meine große Darmstadtrunde durch den Wald gefahren und anschließend noch kleine Flughafenrunde. Nach 5 Stunden hatte ich dann aber auch genug, auch weil ich wegen der Wärme alle meine Flaschen und den Camelbak leergetrunken hatte.

Der Sonntag begann dann mit ….. Regen. Als wir aufwachten prasselte der Regen auf unsere Fenster und so beschlossen Julia und ich erst einmal zu frühstücken, dann etwas beim Frankfurt City Triathlon zuzuschauen und dann weiter zu sehen. Den Triathlon fand ich eine ziemlich traurige Veranstaltung. Wir haben die Spitze und ca. die ersten 50-100 Starter beim Laufen gesehen und die liefen durch menschenleere Straßen – da war nix los. Na ja, auch kein Wunder Sonntag morgens um 9:00 Uhr in Frankfurt. Noch ein Grund niemals bei der Veranstaltung zu starten – da fahr ich doch lieber zu einer netten kleinen Vereins-Veranstaltung, aber das mag jeder halten wie er will.

Mittags wurde das Wetter dann wieder besser und ich konnte noch einmal 5,5 Stunden durch den Stadtwald fahren. Größtenteils bin ich die gleiche Runde wie am Samstag gefahren, nur kamen noch einige kleine Zusatzschleifen dazu. Das Wetter hielt, so dass ich zumindest von oben nicht nass wurde. Es ist auch mal wieder ein Video entstanden, hab mal etwas mit der Kamera gespielt:

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Langsam geht es wieder los

Nachdem die letzte Woche doch recht ruhig war, wollte ich diese Woche wenigstens etwas Sport machen. So war ich Dienstag wieder laufen – die erste Laufeinheit nach dem IRONMAN und das war grausig. Ich habe mich gefühlt, als ob ich noch nie gelaufen wäre – es ging so gar nicht. Die Beine taten weh, ich kam nicht vorwärts und ich war mehr als glücklich, als ich dann nach 12km endlich wieder zurück war – das war also nix.

Donnerstag dann der zweite Versuch und der lief schon um Längen besser. Ich bin noch einmal die gleiche Strecke gelaufen und diesmal konnte ich die 12km relativ entspannt laufen. Ich kam gut voran und war sogar recht fix unterwegs. Also alles im grünen Bereich. Schwimmen habe ich natürlich mal wieder nicht geschafft, ich wollte am Mittwoch ins Wasser, doch dann kam wieder einmal Wasser von oben, sprich, es regnete, als ich ins Hotel kam, da wollte ich dann nicht die 3km ins Schwimmbad joggen und war dann doch lieber faul. Aber dieses WE geht es dann wieder mit de Rad los….

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Ganz unsportliche Woche

Das musste natürlich auch mal sein. Nach dem Sonntag, an dem ich meinen Körper doch etwas niedergerichtet habe, war ich die ganze Woche so platt, dass ich gar nicht daran gedacht habe, Sport zu machen. Das wäre auch schwer geworden, da ich beruflich gut unterwegs war: Dienstag/Mittwoch in München, Donnerstag/Freitag in Tulln bei Wien. Ich glaub ist saß mehr im Flieger und Zug also sonst etwas. Naja, gehört zu meinem Job halt auch dazu.

Auch das Wochenende haben wir ganz ruhig verbracht, etwas Sport musste dann aber doch sein: Samstag waren wir ca. 2,5 Stunden mit dem Crosser unterwegs und Sonntag dann kurz mit den Rennern. Hier sind wir nur nach Bad Homburg gefahren und haben uns da ein Radrennen angeschaut – war so lala – Kriterien sind nicht wirklich mein Ding…. Crosser fahren war aber wieder klasse:

Nächste Woche will ich dann mal wieder versuchen zu laufen und auch einmal zu schwimmen, aber ganz gemütlich, jetzt bloß nicht wieder zu schnell anfangen.

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Siegerehrung

Die Nacht nach einem IRONMAN ist verhext. Man ist vollkommen fertig und alles schmerzt, aber schlafen kann man nicht wirklich – da man so viel Adrenalin im Blut hat. So waren wir beide nicht wirklich erholt am nächsten Morgen, aber wir konnten wenigstens etwas länger schlafen, als in der Nacht zuvor.

Trotz der Müdigkeit waren wir jedoch einigermaßen fit, wohl auch da wir immer noch massig Adrenalin vom Vortag im Körper hatten. Der war jedoch vollkommen zerstört. Mir tat beinahe alles weh: Beine, Arme, Nacken, sogar das Atmen tat noch weh, aber das war alles egal, hatten wir doch beinahe alles erreicht, was wir wollten: Julia und ich waren wieder für Hawaii qualifiziert und standen beide auf dem Treppchen.

Die Awardsparty war dann wieder sehr nett – man traf alle möglichen Bekannte wieder, das Essen war auch wieder sehr gut, zumal man endlich wieder vernünftig essen konnte – gestern wollte der Magen noch nicht so recht. Tja und dann die Siegerehrung. Die zieht sich natürlich aufgrund der vielen Altersklassen etwas, doch irgendwann kam unsere Altersklasse dran und auch wir durften uns unsere Präsente abholen:

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Ich glaube wir waren damit das schnellste Ehepaar bei dem IRONMAN 😉

Und hier noch einmal der Lohn der Mühe:
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Morgen geht es dann schon wieder nach München, die Arbeit ruft. Außerdem müssen wir uns dann schon bald um die Reise nach Hawaii kümmern, dieses Jahr wollen wir das alles selbst buchen, mittlerweile kennen wir uns ja ganz gut in Kona aus, da brauchen wir den Reiseveranstalter eigentlich nicht mehr – wir haben ja nun Zeit, um uns um solche Dinge zu kümmern – und auch um unsere Sozialkontakte….

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Raceday – Erfolgreicher K(r)ampf

Pre Race

Wie immer klingelte der Wecker um 3:00 Uhr und beendete die viel zu kurze Nacht, in der ich verhältnismäßig gut schlafen konnte. Ein kurzes Frühstück und schon ging es los. Ich hasse es in der Wechselzone in aller Früh Stress zu haben, also wollten wir mit einem der ersten Shuttlebusse fahren. Auf dem Weg zum Bus kamen wir am Travolta und dem Cave vorbei, wo wir etwas seltsame Blicke ernteten – natürlich fragt man sich da wieder, wer einen an der Klatsche hat: wir, die wir in aller Früh aufstehen, oder die, die bis in aller Früh in der Disco hängen. Wie dem auch sei, der Bus war noch so leer, dass wir ohne Probleme einen Sitzplatz bekamen. Nach einer etwas umständlichen Tour des Busses kamen wir am See in der Wechselzone an und konnten in aller Ruhe die Räder vorbereiten. Danach hatten wir noch mehr als genug Zeit zum Chillen und uns auf den bevorstehenden Tag einzustimmen. Etwas kritisch war die Entscheidung, was ich auf dem Rad anziehen wollte. Die Vorhersage für den Tag klang mehr als bescheiden: es sollte kühl werden und immer wieder regnen. Ich hatte mich daher dazu entschlossen meinen alten Einteiler über den Zweiteiler zu ziehen. Außerdem wollte ich noch Armlinge auf dem Rad anziehen. Eine Weste hatte ich auch noch in den Wechselbeuten gepackt, aber noch immer war ich mir nicht sicher, ob ich diese auch anziehen wollte. Das wollte ich nach dem Schwimmen entscheiden.

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Obwohl wir also mehr als früh genug angekommen waren, stand ich dann doch wieder bis kurz vor meinen Start in der Schlange, um in eines der Toilettenhäuschen zu gelangen, so dass ich auf den letzten Drücker ins Wasser kam – ich glaube ich hatte noch so ca. 3 Minuten Zeit – an Einschwimmen war also nicht mehr zu denken. So stand ich also um 6:45 Uhr mal wieder im Wasser und wartete nervös auf den Start.

Schwimmen

Dann ging es auch schon los: zwei Runden durch den Langener Waldsee. Die ganze Geschichte lässt sich mit einem Wort ganz gut beschreiben: Katastrophe. Ok, was will ich auch erwarten, bei dem Minimalaufwand, den ich für das Schwimmen betreibe, aber dennoch hatte ich etwas mehr erwartet. Ich muss an der Stelle auch dem Tim recht geben: mein Neo hat seine Zeit anscheinend wirklich langsam hinter sich – so wirklich flexibel ist der nicht mehr. Vor allem den linken Arm habe ich nur noch mit Mühe anständig aus dem Wasser bekommen, was auf 3,8km doch etwas anstrengend wurde. Na ja, dieses Jahr brauche ich den Neo ja nur noch für zwei kurze Rennen in der Liga, das wird noch reichen und nächstes Jahr schauen wir weiter.

Rad

Wie immer wollte ich auf dem Rad direkt von Anfang an Vollgas fahren, wie immer voll auf Risiko. Zuvor musste ich jedoch den Neo loswerden und mich doch noch etwas mehr einpacken, auf die Weste verzichtete ich, aber die Armlinge wollte ich doch anziehen – das war jedoch mehr als mühsam, die über die nassen Arme zu ziehen, daher war meine Wechselzeit mehr als bescheiden. Aber das war es mir wert und wie sich noch zeigen sollte, hatte sich diese Minute mehr als gelohnt.

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Kaum hatte ich mir auf dem Rad die Schuhe angezogen und Fahrt aufgenommen fing es auch pünktlich an zu regnen – nicht dramatisch viel, aber es reichte aus, um nass zu werden, bzw. nicht wirklich trocken zu werden – nass war ich vom Schwimmen eh. Wirklich warm wurde es auch nicht, aber die doppelte Klamottenlage, die Armlinge und die Socken sorgten dafür, dass ich nicht auskühlte – angenehm ist aber definitiv anders.

Die erste Runde lief auch noch sehr gut, bis Friedberg, bzw. Bad Nauheim hatten wir Rückenwind, nur auf dem kürzere Rückwind wurde man doch etwas gebremst 😉 Ich konnte einen um den anderen Starter überholen, was natürlich extrem motivierend war. Ein Scherzkeks versuchte mich zurück zu überholen, als ich auf einer kurzen Abfahrt doch einmal versuchte etwas zu essen, doch nach dieser Strohfeueraktion hatte ich den Jung gleich wieder und konnte weiter Jagd auf en nächsten machen 😉

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Die zweite Runde wurde dann aber doch etwas anstrengender, vor allem der Rückweg aus Bad Nauheim wurde auch für mich bitter. Aufgrund der Kälte konnte ich nicht wie normalerweise essen und vor allem trinken, so dass ich nicht genug Energie aufnehmen konnte. Glücklicherweise hatte ich eine Flasche Squeezy Cola Gel dabei, die mich rettete. Der Rückweg wurde immer anstrengender, sogar die eigentlich erholsame Abfahrt aus Bad Vilbel musste ich treten wie irre, um den Tacho überhaupt in Richtung 40km/h zu bringen (Im Training rausche ich da immer mit mehr als 50km/h runter).

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Ansonsten hatte ich großes Glück auf der Strecke: keinen Platten und keinen Sturz – den hatte ich ja schon eine Woche vorher, ich wusste also, wie schnell man bei Regen durch die Kreisel fahren sollte und was zu schnell ist. nach 4:44 stieg ich also schon wieder vom Rad – zunächst war ich etwas enttäuscht von der Zeit, aber im Nachhinein zeigte sich, dass das die zweitbeste Zeit bei den Amateuren war, wobei der einzige Starter, der schneller war, im letzten Jahr noch als Profi unterwegs war – naja….

Lauf

Der Wechsel zum Lauf war dann auch etwas aufwändiger, da ich mit den doch etwas klammen Fingern die CEP Socken anziehen musste und das ist ja schon im ausgeruhten Zustand mit trockenen Beinen nicht ganz einfach. Aber auch hier nahm ich mir die Zeit, denn ich wollte auf keinen Fall ohne die Socken laufen. Außerdem musste ich noch meinen Einteiler ausziehen, den ich über meine Zweiteiler-Kombination gezogen hatte. Die Armlinge ließ ich erst mal an, ich wollte sehen, wie die Temperaturen beim Laufen werden sollten. bevor ich aber loslief, musste ich unbedingt einen Stop einlegen. Ich hatte zwar auf dem Rad fast nichts getrunken – ca. 1 Flasche auf der ganzen Strecke, doch anscheinend habe ich noch weniger geschwitzt, so dass ein Stopp notwendig war. Dann jedoch konnte es losgehen und relativ entspannt lief ich beinahe genau das Tempo los, das ich mir vorgenommen hatte. Ich wollte 4:20 loslaufen und dann sehen, wie lange ich das halten konnte, es wurden dann ca. 4:25 auf der ersten Runde, doch schon die zweite wurde etwas langsamer, doch dann blieb das Tempo relativ konstant.

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Die Schuhe liefen sich klasse, nur hatte ich nach drei Schritten nasse Füße, da man über einen Teppich lief, der vollkommen durchnässt war und bei jedem Schritt schoss das Wasser durch die Löcher in meinen Sohlen. Seltsamerweise war das bei den Pfützen weniger ein Problem, aber nasse Teppiche sind nichts für diesen Schuh.

Das Publikum war wieder der Hammer: trotz des mehr als bescheidenen Wetters waren Massen an den Main gekommen, um uns anzufeuern. Einige viele Bekannte hatten sich in dem Waldstück an der Gerbermühle eingenistet und feuerten uns auch hier fantastisch an.

Vielen Dank noch einmal an Euch – Ihr ward klasse!

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Der Wind war auch beim Laufen nicht ganz unproblematisch. Vor allem auf dem ersten Stück bis zur ersten Brücke hatten wir vollen Gegenwind, der immer wieder dafür sorgte, dass der Schnitt in den Keller ging. Aber wie das so mit Wendepunktstrecken ist, hatten wir dafür auf anderen Stücken schönen Rückenwind und gelegentlich kam sogar die Sonne durch, wobei der Regen und die Kälte aber doch überwogen.

Meine Renneinteilung scheint auch ganz gut gewesen zu sein. Zwar wurde ich zu Beginn der Laufstrecke mehrfach überholt, doch viele meiner Konkurrenten sah ich in der dritten oder vierten Runde wieder, als sie anscheinend nicht mehr konnten. Das motiviert schon, wenn man als ehemaliger Laufkrüppel, nicht mehr nur noch das Opfer ist.

Ziel

Kurz vor dem Ziel, als ich schon auf dem Weg ins Ziel war, also schon von der Strecke abgebogen war, sah ich dann endlich die führende Frau Caroline Steffen vor mir. Normalerweise hatte ich bisher die Führende der Damen immer auf dem Rad schon erwischt, doch Caroline war erstens fantastisch geschwommen und noch besser auf dem Rad unterwegs gewesen, so dass ich da kein Land gegen sie sah. Beim Laufen hatte sie dann jedoch arge Probleme und konnte sich so eben noch ins Ziel retten. Wie dem auch sei, überholen wollte ich sie nicht im Zielkanal, sondern blieb hinter ihr und lief direkt nach ihr ins Ziel. So kam ich auch mit unserer Fahne, die mir Tim noch kurz vor dem Ziel gegeben hatte ins Fernsehen und auf beinahe jedes Siegerphoto:

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Man sieht, ab und an wir Höflichkeit auch belohnt 😉

Im Ziel war ich dann aber auch fix und alle, vor allem wollte cih schnell duschen und etwas warmes anziehen, denn es war nciht wirklcih wärmer geworden. Da ich recht früh ins Ziel gekommen war, ging auch das Duschen recht fix und danach war auch schon meine Urkunde fertig mit dem Ergebnis: ich war dritter geworden in meiner Altersklasse, das war mein Ziel gewesen, auch wenn ich vor dem Start und auch während des Rennens kaum noch daran glauben konnte. Aber es hatte gereicht.

Nach ca. einer Stunde kam dann auch Julia ins ziel, bei ihr war es noch besser gelaufen. Sie hatte nach ebenfalls nciht ganz so optimalem Schwimmen auf dem Rad alles nieder gemacht und lief mit 30 Minuten Vorsprung auf die zweite ihrer Altersklasse als neue Europameisterin ein. Es geht also nun für uns beide nach Hawaii.

Hier noch ein Bild aller unserer Starter – leider war Flo auf dem Rad gestützt und musste sich dann mit Schmerzen über die Laufstrecke schleppen, aber auch er erreichte das Ziel, ebenso wie Jürgen.

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Abends waren wir dann natürlich noch bis zum Schluss am Ziel und danach endlich mal wieder bei den goldenen Bögen…..

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T-0 – Check In und letzte Voerbereitungen

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So, nun ist es endlich soweit – morgen geht es los. Heute stand also der Rad-Check In an und natürlich stimmte etwas mit meinem Rad nicht. Die Einstellschrauben an meinen Hinterrad hatten sich verstellt, so dass das Rad schräg im Hinterbau steckt – schwer zu beschreiben. Ich wunderte mich noch, warum der Weg zum See so anstrengend war, doch nun ist ja alles klar. Alles wieder in Ordnung – dank des Service von Shimano. Gute Jungs.

Danach haben Julia und ich nur noch gechillt und Tour de France geschaut – was ein Finale. Ich freu’ mich für Evans, das war ganz großer Sport heute.

Gratulation zum ersten Toursieg!!

Morgen sind wir dann dran…..

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T-1 Schwimmtest

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Heute war es so weit, ich wollte endlich mal testen, ob ich mit meiner Schürfwunde schwimmen kann. Also wasserdichtes Pflaster drauf und ab ins Stadionbad. Das war beinahe komplett leer, bei dem schlechten Wetter, so dass wir problemlos schwimmen konnten. Ca. 30 Minuten waren wir im Wasser – das Pflaster hält. Sollte also kein Problem am Sonntag geben:

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