T-17 – Jetzt nur nicht mehr zum Doc…

… sonst findet der noch einen Grund, wieder die Reise abzusagen…. Nein im Ernst, gestern und heute standen wieder zwei Arzttermine an: gestern Endokrinologe und heute Pneumologe. Beide liefen gut, wobei ich gestern nur eine Spritze bekommen habe – das tat zwar wieder weh’ wie sonst was, aber muss nun mal sein. Auf alle Fälle merke ich schon, wie das Medikament wirkt – die letzten Tage war ich doch ziemlich müde, doch schon heute geht es mir um Längen besser. Anfang der kommenden Woche bekomme ich die Auswertung der Blutprobe, mal sehen, wo mein Hormonspiegel lag.

Beim Pneumologen war ich heute eigentlich nur, weil ich wissen wollte, ob ich auf Hawaii tauchen darf. Kurz gesagt, ich darf. Alle Werte sind ok, um es mal zu untertreiben. Eigentlich übertreffe ich alle Soll-Werte, die schon sehr optimistisch angesetzt sind. Lungenkapazität, Diffusionskapazität und noch so einige Werte – alles mehr als perfekt – 3 Zyklen Bleomycin haben also doch keinen Schaden angerichtet.

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Artikel in der Triathlon

Vermutlich haben ihn schon viele gelesen: in der aktuellen Triathlon ist ein Artikel über mich erschienen und meine Geschichte, wie ich zu meinem Startplatz auf Hawaii gekommen bin. Drei Personen habe ich da besonders erwähnt, ganz einfach, da ich zu diesen Dreien den besten Kontakt habe und auch direkt mitbekommen habe, was sie alles unternommen haben, um die WTC zu einer Übertragung meines Slots zu bewegen. Diese namentliche Erwähnung sollte keinen herabwürdigen, ich hoffe, dass mir das keiner übel nimmt. Mir ist klar, dass da im Hintergrund noch einige andere Geschichten gelaufen sind, welche Initiative nun den Ausschlag gegeben hat, kann ich nicht beurteilen. Ich bin natürlich allen dankbar und werde das auch garantiert nicht so schnell vergessen. Wie dem auch sei, hier der Artikel:

Klick

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T-20 – Eine tote Katze…

… ist nichts gegen die Dämpfe, die die Sportklamotten nach einem Wochenende wie diesem absondern. Da kann man irgendwie machen was man will: waschen, desinfizieren mit Sagrotan, lüften – hilft alles nix. Nach ein bis zwei Stunden ist es aus, vor allem wenn man eine winddichte Jacke an hat, unter der sich anscheinend ein ganz fieses Mikroklima bildet. Naja, damit muss ich jetzt noch leben: Training lief bestens am Wochenende: Freitag eine kurze Koppeleinheit, Samstag etwas zügiger mit Tim und Sonntag lange Rad mit anschließendem 11km Koppellauf. Sehr gut alles, nur tut mir immer noch mein blöder Rücken weh wie die Hölle. Montag geh ich mal schwimmen, mal sehen ob das hilft. Heute bin ich erst mal platt, nächste Woche noch trainieren, dann ist es geschafft – bloß keinen Blödsinn mehr machen…. Noch 20 Tage!!!!

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T-24 – Mein Herz!!!

Da blieb mir doch heute beinahe das Herz stehen. Nachdem mein Handy einige Zeit alleine hier herumlag, da ich unterwegs war, stand da: Ein Anruf in Abwesenheit. Und die Nummer: MEIN ONKOLOGE!!! Der ruft natürlich nicht ohne Grund an – vor meinem inneren Auge zogen wieder so dumme Vorahnungen vorbei. Glücklicherweise erreichte ich ihn dann recht schnell und er wollte nur nochmal die Blutwerte mit mir durchgehen. UFF! Außerdem bekam ich noch eine Überweisung zum Lungenfunktionstest, da ich ja auf Kauai einmal tauchen möchte, das aber wegen des Bleomycins nicht so ganz ungefährlich ist – bzw. man muss vorher testen, ob das ratsam ist. Also darf ich nächste Woche wieder pusten. Bin mal gespannt, was mein Lungenvolumen sagt.

Die Radtour abends war vor allem eins: KALT. Ich glaube die Zeit der Überschuhfreien Radtouren ist nun vorrüber – mir sind die Zehen fast abgefroren, aber es sind ja nur noch eineinhalb Wochen training, die schaff’ ich auch noch irgendwie…

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T-25 – Irgendwie ist der Wurm drin…

Nachdem sich Howard bereits letzte Woche auf die Nase gelegt hat, da ihm die Kurbel gebrochen war, erwischte es heute mich. Kurz vor dem Ende meiner Radtour durch den Taunus riss meine Kette. Das klingt nun schlimmer als es war – weder bin ich gestürzt, noch ist sonst etwas passiert. Ich mussta halt nur ca. 3km mein Rad heim schieben. Hurra!!! Aber wie gesagt, das hätte auch ganz anders ausgehen können. Nun werde ich morgen mal wieder mit meinem Principia trainieren, da ich erst Donnerstag dazu komme, eine neue Kette zu besorgen.

So langsam werde ich auch nervös. Heute habe ich mal angefangen eine Packliste für die Reise zu erstellen – herrje, das wird ein Geschleppe. Ich glaube ich werde mindestens dreimal alles ein- und wieder auspacken, um sicher zu gehen, dass ich auch nix vergessen habe…

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T-36 – Nachtrag: Zwei Jahre

Beinahe hätte ich ja mein 2-Jahres Jubiläum vergessen. So lange ist es nun schon her, dass ich meine erste Tumordiagnose bekommen habe. Damals am 5. September 2006 um 8:00 Uhr früh kam ich doch recht unvorbereitet zum Urologen, der das Biest recht schnell fand. Hier nochmal ein Link auf mein damaliges Tagebuch. 

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T-26 – Unsitte der Studierenden

Ich frag mich immer wieder, was das denn soll. Da leiht man sich ein Buch aus der Bibliothek aus und dann ist das von oben bis unten vollgeschmiert mit Anstreichungen, Kommentaren und sonstigen Anmerkungen. Ok, ist zwar Bleistift, dennoch stört das so was von ungemein, ich krieg da jedes Mal die Krise. Nicht nur dass fremde Kommentare die Konzentration beeinträchtigen, nein, sie sind häufig auch noch falsch. Irgendwie scheine ich da ein anderes Verständnis von fremdem Eigentum zu haben – denn das sind die Bücher aus der Bib ja nun mal. Ich behandele die immer wie rohe Eier und passe darauf auf und dann bekommt man so was. Ich frag mich, was sich die Studies dabei denken – soll der nächste Nutzer erst mal das ganze Buch sauber radieren??? Ne Ne, muss doch nicht sein.
Das sind so die kleinen Problemchen, mit denen man sich bei der Promotion herumschlagen muss…
Aber: zum schöneren Teil des Tages: Julia hat heute Geburtstag.

Ganz lieben herzlichen Glückwunsch dazu wünsch ich Dir.

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T-27 – Rund um die Nürnberger Altstadt

An Schlaf war mal wieder kaum zu denken. Unser Hotel, das eigentlich einen recht ordentlichen Eindruck machte, befand sich in der Bahnhofsgegend und anscheinend war das der Treffpunkt für einen Haufen …. Nennen wir es mal Jugendliche. Es wurde gegröhlt, gestritten, Flachen zerdeppert, mal laut mal leise gesprochen, gepöbelt – eigentlich alles was laut ist. Und das alles unter unserem Fenster.
Um 6:00 war der Horror dann vorbei und alles verlief nach Plan: Frühstück, kurze Streckenbesichtigung und Startaufstellung. Meine Taktik war klar: da ich mich aus allem raushalten wollte und keinen Sturz riskieren wollte, wollte ich das ganze Rennen vorne fahren und dann die Sprinter sprinten lassen. So kam es dann auch: nach ca. 5km setzte ich mich an die Spitze des Feldes und hielt das Tempo so hoch, dass keiner vorbei ging. Am berg lies ich mich wieder etwas zurückfallen um das Spiel kurz danach wieder von vorne zu beginnen. Das ganze machte ich sieben Runden lang, in der letzten hielt ich mich dann etwas zurück und vor allem ca. einen Kilometer vor dem Ziel ließ ich mich nur noch ins Ziel rollen. Diese Taktik war auch gut, denn alleine ich habe wieder 5 Stürze direkt mitbekommen, Rebecca hat dazu noch einen großen Massensturz miterlebt. Das musste ja nicht sein und es war für mich perfektes Intervall Training. Wann fährt man schon 100km mit einem 41er Schnitt. das war dann Platz 70 overall und ich glaub Platz 31 in meiner AK….
Die Wade hab ich komischerweise gar nicht gespürt, erst nach dem Rennen beim Gehen – so ein Ärger, wollte ich doch kommende Woche einen Laufblock einbauen – ehrlich!!!

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T-28 – Hart, Härter, HAZELMAN…

… nein im Ernst. Bereits im letzten Jahr wollte ich beim Hazelman starten, doch leider lag an dem Wochenende ein wichtiger Liga-Termin, so dass damals nichts daraus wurde. Hazelman?? Sagt vermutlich den wenigsten etwas. Kurz gesagt, das ist ein kleiner Mini-Triathlon (0,2-4-1), den Tim und sein Vater seit nun 8 Jahren austragen. Das ganze findet bei ihnen zu hause in Bad Orb statt. Geschwommen wird im 10m Becken, dann geht es 2km einen Berg mit dem Rad rauf und wieder runter, gelaufen wird einmal ums Haus und einmal kurz die Straße rauf und wieder runter und dann ab ins Ziel. Soweit so einfach, der Teufel steckt im Detail. Für jeden Wettkampf, den man im aktuellen Jahr absolviert hat, bekommt man Strafzeiten, das war bei mir natürlich einiges, so dass ich mit der Maximalsstrafe an den Start ging – das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Das Starterfeld ist handverlesen und daher entsprechend exklusiv. Ohne Einladung geht hier nix. Das Schwimmen bestand bei mir eigentlich nur aus Wenden und jeweils zwei Armzügen pro Bahn, Radfahren konnte ich locker den Berg rauf und runter und Laufen war schneller vorbei als es begonnen hatte und schon war ich im Ziel. Dort konnte ich dann alle später gestarteten anfeuern und einen Haufen Photos machen. Leider mussten Julia – die übrigens trotz ihrer massigen Strafminuten die diesjährige Austragung gewinnen konnte – und ich schon bald weiter, denn wir mussten ja noch nach Nürnberg. So verpassten wir leider die Siegerehrung, das Grillen und das Abschlussfeuerwerk, aber im nächsten Jahr bleiben wir bis zum Schluss. Die Fahrt nach Nürnberg verging schnell und nach einem reichhaltigen Abendessen kamen auch wir beide gegen 23:00 Uhr ins Bett. Dummerweise habe ich mir bei einer blöden Aktion die linke Wade gezerrt, so dass ich grad kaum laufen kann – aber Rad fahren wird schon gehen.

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T-29 – Mist Wetter…

Der Wille war da: eigentlich wollte ich heute Schwimmen gehen und hatte den ganzen Pröddel ins Büro mitgeschleppt. Dann regnete es jedoch mal wieder ohne Unterlass, so dass daraus nix wurde – wie schon mehrfach geschrieben: man muss ja nicht mit Gewalt krank werden. Also heute mal wieder Ruhetag.

Mein Blutbild habe ich heute morgen auch bekommen: schon interessant. Das Blut wurde won zwei Laboren untersucht und der Hämatokritwert unterschied sich mal eben um einen Prozentpunkt. Wenn die Ergebnisse so schwanken, fragt man sich natürlich, wie valide Dopingtests sind…

Um mal von dem Mistwetter abzulenken hier mal ein super schönes Lied:

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