Und der zweite Lauf in Berin

Auch heute Abend oder sollte ich lieber schreiben Nacht war ich wieder läuferisch unterwegs, dieses Mal wollte ich sehen, wie weit ich an der Spree laufen kann – passte alles. Zwar muss man einige Treppen rauf und runter und die eine oder andere Straße gilt es zu überqueren, aber ansonsten hat die Strecke durchaus auch hübsche Abschnitte. Leider bin ich erst recht spät losgekommen, da ich im Hotel erst ein riesen Stück Kuchen futtern musste und mich danach kaum noch bewegen konnte geschweige denn laufen konnte. Kurz vor 21 Uhr konnte ich mich dann aber doch aufraffen:

Posted in Sport | Leave a comment

Erster Lauf in Berlin

Da mich mein aktuelles Projekt sowohl nach Bonn als auch nach Berlin verschlägt, muss ich mir nun in zwei Städten vernünfitge Laufstrecken suchen. Heute dachte ich mir, dass der Tiergarten eine gute Idee sei, um darin zu laufen. Soweit so gut, passte auch ganz gut, nur ist der Park ziemlich klein, d.h. für einen längeren Lauf müsste ich dort mehrere Runden drehen. Gestern im Dunkeln habe ich mich dann aber doch etwas verlaufen, so dass es mehr oder weniger nur ein Wendepunktlauf wurde. Ich werd mir wohl mal eine anständige Karte des Parks besorgen und dann sehen, ob ich eine schöne Runde finde.

Alternativ kann man wohl auch an der Spree laufen, die direkt an meinem Hotel vorbei fließt – das werde ich morgen testen…

Montag war ich natürlich auch laufen:

Posted in Sport | Leave a comment

Bestzeiten in Frankfurt

Wieder einmal stand der Marathon in Frankfurt an, an dem ich natürlich nicht teilnehmen wollte. Statt dessen habe ich wieder Photos gemacht:

Abends wollte ich mich dann aber doch wieder etwas bewegen und bin noch kurz meine ganz kurze Flughafenrunde gefahren:

Ab morgen ist dann der Ruhemonat vorbei, was nun nicht bedeutet, dass ich gleich wieder da weiter mache, wo ich vor Hawaii aufgehört habe, aber so langsam muss ich ja mal wieder strukturiert trainieren. Das wird allerdings in der kommenden Woche gar nicht so einfach: Montag arbeite ich in Kronberg, Dienstag bis Donnerstag in Berlin, dann Donnerstag abend bis Freitag geht es nach München und Samstag auf Sonntag nach Freiburg zur Taufe meiner Nichte.

Posted in Sport | Leave a comment

Mal daheim

Gelegentlich hat das Beraterleben auch Vorteile. Im Moment muss ich glücklicherweise noch nicht wieder die ganze Woche vor Ort beim Kunden sein, so dass ich einige Tage in unserem Office hier in Kronberg arbeite oder sogar von zu hause – ich trag’ ja eh immer mein ganzes Büro in Form meines Laptops mit mir herum. Heute konnte ich daher abends mal wieder hier in Frankfurt laufen, zwar tat ich mir dabei etwas schwer, aber nachdem ich den ganzen Tag vor dem Rechner saß, wollte ich dann doch raus. Ärgerlicherweise wird mal wieder gebaut in Frankfurt so dass meine eigentliche Strecke durch den Grüngürtel im Moment etwas blockiert ist – man kann sich zwar durch die Baustelle mogeln, aber das ist keine dauerhafte Lösung. Muss ich mir wohl mal einen anderen Weg suchen.

Posted in Sport | Leave a comment

Der erste Lauf in Bonn

Naja, das war noch nicht so ganz optimal: ohne Lampe bin ich hier gestern in der Dunkelheit herumgeirrt, aber bis auf eine kurze Verirrung habe ich glaube ich schon mal eine ganz nette Laufstrecke gefunden – die kann ich allerdings nicht verlängern, da am Wendepunkt eine Baustelle im Weg ist. Mal sehen, was ich hier noch so entdecke:

Posted in Sport | 1 Comment

Wieder daheim

So, nun sind wir gestern wieder in Deutschland angekommen. Der Rückflug hat wieder so um die 30 Stunden gedauert, so dass wir entsprechend geschafft waren.

Für mich ging es dann heute morgen direkt wieder in aller Früh los: um 6:38 ging mein Zug. Hurra. Der war jedoch glücklicherweise schön leer, so dass ich da meine Ruhe hatte und alle meine ausstehenden Mails abarbeiten konnte.

Und es gibt ein neues Video von unserem Urlaub: während unserer Wanderungen durch den Waimea Canyon auf Kauai haben wir einige Nenes gesehen. Zunächst nur vereinzelt, später immer mehr:

Außerdem waren wir noch auf dem Swamp Trail unterwegs:

Posted in Sport | Leave a comment

Nun aber…

…kommt auch mein Wettkampfbericht. Der Tag nach dem Rennen war mit einem wichtigen persönlichen Termin 😉

DSC_0775.JPG

und der Awards Ceremony recht voll und schon am nächsten Morgen flogen wir um 6 Uhr nach Kauai, wo es dann nur noch eingeschränkten Internet Zugang gab, so dass es alles etwas länger gedauert hat.

Die Vorwettkampfphase:

Eigentlich kenne ich das ja schon alles: man steht brutal früh auf, drückt sich noch ein anständiges Frühstück rein und bereitet sich dann in der Wechselzone auf den Wettkampf vor. Soweit so gut. Leider machte mir meine Verdauung das Leben schwer – ob ich am Abend vorher etwas falsches gegessen hatte, oder ob ich einfach nur nervös war – keine Ahnung – auf alle Fälle musste ich zweimal zu hause und dreimal in der Wechselzone ein stilles Örtchen aufsuchen, so dass ich mir schon Sorgen machte, ob ich damit überhaupt einen IRONMAN durchhalten konnte. Diese Gedanken schob ich aber beiseite und bereitete mein Rad so gut es ging vor. Ich hatte einen recht guten Stellplatz ganz am Ende einer Reihe, so dass ich mein Rad sofort wieder finden konnte.

Das Schwimmen

Schwimmen ist Schwimmen. Ich denke, mittlerweile hat jeder begriffen, dass mir das Schwimmen nicht sonderlich liegt. Dennoch kam ich ganz gut vom Start los und schon nach 32 Minuten war ich am Wendepunkt angekommen – das lief ja besser als erwartet, doch auf dem Rückweg gab es wohl eine Gegenströmung, so dass ich erst nach 1:08 aus dem Wasser kam – irgendwo auf Platz 800 und einige. Nicht wirklich klasse, aber egal. Ich wollte nicht weiter darüber nachdenken, schnappte mir meinen Beutel und zog mir im Wechselzelt in Windeseile meine Radsocken an. Auf dem Weg zum Rad zog ich noch die Skincooler über, packte meine Squeezy Gels ein und los ging es auf dem Rad.

Das Radfahren

Hier war ja von Anfang an klar, wie das Rennen weiter gehen sollte: volle Presse, ohne Rücksicht auf das kommende Laufen. Das klappte soweit auch ganz gut. Einen um den anderen Fahrer konnte ich überholen und spätestens als ich mich dem Wendepunkt in Hawi näherte wurde es auch schön leer auf der Strecke – zuvor war es doch recht eng – kein Wunder, wenn man so schlecht schwimmt wie ich. In Hawi gibt es eine Eigenverpflegungs-Stelle, an der ich meine weiteren Squeezy Gels bekam und noch ein Extran. Auf diese Weise war ich zusammen mit dem Konzentrat relativ unabhängig von den Verpflegungsstellen, wo ich jeweils nur Wasser annehmen musste – auf die Verpflegung der Veranstalter mit Iso Getränken, Gels oder Riegeln verlasse ich mich beim Radfahren nicht mehr wirklich – das hatte mir ja schon meinen ersten Hawaii Start etwas ruiniert… Zurück konnte ich mein Tempo auch recht gut halten – natürlich wurde ich durch die Winde etwas langsamer, aber nicht so stark wie in den beiden letzten Jahren. Ich fühlte mich bestens und konnte weiterhin einen um den anderen Starter überholen. Zwar gab es immer wieder einige, die meinten, mit mir mitfahren zu müssen, doch das klappte dann eher selten bis gar nicht 😉 Ab dem Airport lies der Wind dann auch nach und hier begann ich zu rechnen – eine Zeit um 4:45 sollte möglich sein, zusammen mit dem Schwimmen und den Wechseln kam ich so auf 6:00 Stunden. Das war doch eine Spitzen-Ausgangsposition für den abschließenden Lauf. So in etwa kam es dann auch, allerdings dauerte der Wechsel zum Lauf etwas länger: mein Magen hatte sich wieder gemeldet und ich musste wieder mal eines der glühend heißen Dixie-Klos aufsuchen. Klatsch nass geschwitzt war es dann auch etwas schwerer die CEP Socken anzuziehen, aber mit der entsprechenden Ruhe klappte auch das recht schnell. Für den Lauf hatte ich mir noch eine Gel-Flasche eingepackt, eine weitere wartete auf mich im Natural Energy Lab, so dass ich auch beim Laufen nicht auf die Gels des Veranstalters angewiesen war.

Das Laufen

Natürlich lief ich wieder einmal viel zu schnell los: 4:11er Schnitt auf den ersten Kilometern. Das klingt zwar toll, aber eigentlich war auch mir klar, dass das nicht klappen kann. Naja, aber ich versuche es dann doch immer wieder. Auf dem Ali Drive konnte ich auch noch relativ zügig laufen, mein Tempo pendelte schon bald immer bei 4:20 pro Kilometer, also ganz OK. Leider musste ich noch zwei weitere Stops an den Dixie-Klos einlegen, bevor sich mein Magen beruhigt hatte. Auf dem Highway stadtauswärts verfiel ich dann leider doch wieder in meinen Trab-Schritt und ich hatte Mühe das Tempo unter 5 Minuten auf den Kilometer zu halten. Hierbei half mir aber die Geschwindigkeitsanzeige des Garmins, so dass ich mir immer wieder selbst in den Hintern treten konnte. zwar hatte ich meine Gel Flasche, dennoch ließ ich keine Verpflegungsstelle aus: immer wieder Wasser und Eis über den Kopf, Iso und Wasser in den Bauch und Schwämme zum Kühlen. So konnte ich die Hitze ganz gut aushalten, wobei wir dieses Jahr wieder mal Glück gehabt hatten: es war nicht ganz so warm, da es vor allem während des Laufs immer wieder bewölkt war. Endlich kam dann das Energy Lab in Sicht, wo dann auch meine Eigenverpflegung wartete: eine Flasche Iso Drink – mal nicht das fiese Powerbar Performance und noch eine Gel-Flasche diesmal mit Squeezy-Super Gel. Nun gab es nur noch Koffein: im Gel und an jeder Verpflegung Cola. So konnte ich auch wieder etwas schneller zurück laufen und schon bald begann das Rechnen: das sollte für eine Zeit unter 3:30 reichen, dann kamen 3:25 in Reichweite und am Ende unterbot ich sogar das noch und lief nach 3:22 oder so durch das Ziel. Besonders klasse war, dass ich zusammen mit einer Profi-Frau ins Ziel lief: Bree Wee, die als Hawaianerin von allen Zuschauern fantastisch angefeuert wurde. Im Ziel lies ich sie dann auch vor – ich wollte endlich mal ein anständiges Ziel Bild von mir auf Hawaii haben. Das klappte dann auch, dafür wurde ich von Mike vergessen, der sich natürlich auch Bree Wee konzentriertet – man kann halt net alles haben.

Im Ziel empfing mich dann auch gleich Julia und nach und hier trafen wir auch alle anderen Freunde und Bekannten. Dieses Mal konnte ich auch gleich im Ziel direkt etwas essen, was bedeutet, dass ich über die Pizza herfiel und ich glaube 8 Stück davon verdrückte. Pizza ist einfach die beste Zielverpflegung, nur das Aufstehen und das Hinsetzen gestaltete sich etwas schwieriger:

DSC_0443.JPG

Am Ende hatte ich mein Ziel, eine Top 5 Platzierung in der Altersklasse nicht erreicht, aber darüber war ich nicht wirklich enttäuscht: man muss halt auch einsehen, dass da noch einige Jungs schneller sind, vor allem schneller schwimmen und auch schneller laufen – da habe ich wenigstens noch zwei Disziplinen, die ich verbessern kann…..

Posted in Sport | Leave a comment

Geschafft

Morgen mehr….

DSC_0397.JPG

Posted in Sport | 7 Comments

Henkersmahlzeit

Noch schnell gefrühstückt und nun geht es los – bis später, ich beeil mich….

IMGP0864.JPG

Posted in Sport | Leave a comment

Letzter Materialcheck

So, nachdem ich und die Jungs vom Argon Stand noch einmal mehrfach an meinem Rad herum geschraubt haben, war ich grad noch einmal eine Stunde mit dem Pferdchen unterwegs – es lief genial. Ich glaub, ich hab meine Form doch noch rechtzeitig zwischen meiner Wäsche gefunden – hab sie doch nicht zu hause gelassen 😉

Schwimmen war heute nur noch rudimentär angesagt, Julia und ich sind nur zu dem Espresso Boot geschwommen, wo wieder einmal Kaffee an die Schwimmer ausgegeben wurde.

IMGP0854.JPG

Außerdem konnte man sich dort zum Affen machen und so eine TYR Schwimmbrille ergattern. Das führte dann zu diesem Anblick:

IMGP0857.JPG

Damit auch wirklich der letzte Anwohner versteht, warum hier auf einmal so viele Verrückt auf sündhaft teuren Rädern über den Highway brettern, hat der Veranstalter hier entsprechende Warnschilder aufgestellt und das scheint auch zu funktionieren, die Autofahrer sind hier unglaublich entspannt, obwohl die Radfahrer hier die halbe Stadt lahm legen – halt Hang Loose….

IMGP0860.jpg

Nu muss ich mich aber von meinem Rad trennen: einchecken ist angesagt…..

Posted in Sport | Leave a comment