Das Rennen der ersten Male

Natürlich gab es auch ein Crossrennen an diesem Wochenende – dieses Mal Gießen-Wieseck, das Rennen, in dem Markus, Sandra, Alex und ich vor nur einem Jahr unseren Einstieg in die Renncrosserei nahmen.

Wie auch im vergangenen Jahr meinte es das Wetter gut mit uns und bei Sonnenschein fuhren wir nach Winterreifenumbau in den Wald. Die Startnummernausgabe mitten im Wald

hatte noch nicht geöffnet, so dass wir erst einmal die Räder fertig machten

und ein paar Runden zum Warmwerden über den Kurs fuhren. Dabei kam es zum ersten Mal bei einer Kursbesichtigung dazu, dass ich nicht vor einem Abhang oder ähnlichem einfach stehen blieb und dachte “HIER fahre ich bestimmt nicht runter!”. Immerhin…

Dann war es Zeit, sich in die Rennklamotten zu werfen, Startaufstellung und Pfiff. Es dauerte keine 10 Sekunden, dass ich mich, wie üblich, am hinteren Ende des Feldes wiederfand 🙂 Also, dann mal los, den Anstieg rauf, rechts ab auf die neue Schleife durchs Unterholz, links ab über das erste Hindernis gehopst und dann den Hügel über den Feldweg runter, rechts ab und dann die Schleife mit Anstieg und ein paar tieferen Matschlöchern (Ich will Reifen mit Seitengrip!!!) zurück auf die Ziel/Startgerade. Die erste Runde verbrachte ich an Sandras Hinterrad, um sie dann auf der langgezogenen Geraden zu überholen. Dann ging es auf fünf weitere Runden, denn zum ersten Mal bei den Crossrennen, wurde ich nicht überrundet.

Die Siegerehrung zum ersten Crosssieg in dieser Saison war dann wieder sehr entspannt – mitten im Wald und unzeremoniell, wie sich das gehört:

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Mal mehr, mal weniger Arbeit für die Waschmaschine

Es war mal wieder Rennwochenende. Am Samstag stand der Rüsselcross auf dem Plan, obwohl Alex vermutlich lieber das Crossrennen in Mannheim mitgemacht hätte. Aber wir waren gemeldet, der Laktatexpress war auch ohne uns gut in Mannheim vertreten, insofern freuten wir uns auf den Duathlon. Zum Glück war der Start erst für 1 Uhr mittags angesetzt. Zeit genug also, in Ruhe zu frühstücken, Auto zu beladen und sich auf den Weg zu machen. Vor Ort dann das übliche Prozedere: Startnummern abholen, Räder fertigmachen, Runde abfahren (Menno, kein Matsch und nur eine erwähnenswerte Pfütze!), einchecken und auf den Start warten.

Dann um 1 ging es los. Die Beine fühlten sich gut an, die Lauf-Kilometer durch den Wald auf dem gut abgetrockneten Grund vergingen schnell und schon kommt der Wechsel. Rauf aufs Rad und ab geht’s durch den Wald. Die Strecke ist an Anspruchslosigkeit nach wie vor kaum zu überbieten (nur der Nikolausduathlon ist noch simpler) und es geht auf trocknen Waldwegen mit rechts-links Abbiegungen und wenig Cross in zwei Runden durch den Wald. Die Strecke ist also quasi für mich gemacht: flach, untechnisch und nur zum Drücken. Also, Kopf runter und ab geht’s. Dann der Abzweig, wieder über die Autobahnbrücke und rein in die Laufschuhe und ab in den Wald zu den letzten 2,5 Kilometern. Nach 1:11:xx ist dann auch schon das Rennen vorbei. Als Lohn meiner Mühe bekomme ich eine Magnumflasche Spumante:

Und damit wir nicht ganz aus der Übung beim crossen kommen, gab es dann gestern das international besetzte City-Cross-Rennen in Lorsch. Zum Glück starteten wir in der „Kinderkategorie“ (Hobby und Jedermänner) und durften um 11:11 als erste Startgruppe auf die Strecke. Das vorherige Abfahren der Strecke im mal mehr, mal weniger strömenden Regen versprach einen lustig matschigen Kurs auf Wiesen mit hübschen Drückerabschnitten zwischendrin. Zum Startschuss war es wenigstens für den Moment trocken. Dann ging es durch die Lorscher Innenstadt, erst Treppen rauf, über den Schulhof, dann Treppen runter (jaha, beim Warmfahren habe ich an der Stelle mal wieder das wilde Pony gemacht ;-)), übern Parkplatz und dann ging es auch schon rein in Modder, Matsch und noch halbwegs grüne Wiese. Hübsch abgesteckte Kurven, Schiebe-, Trage- und Hindernispassagen und dann wieder zurück durch die Stadt und ab auf die nächste Runde. Mit jeder Runde wurde der Kurs matschiger aber es nahm auch der Spaßfaktor meinerseits zu. Natürlich war ich nach Startschuss wieder ziemlich am Ende des Feldes, aber durch die flachen Drückerpassagen konnte ich mich immerhin noch bis in Sichtweite auf die 2. Frau vorarbeiten. Nach dem Rennen folgte wie immer eine wunderbar unkomplizierte Siegerehrung, Rudi Altig (jaha!) schüttelte uns die Hand und als Lohn meiner Mühe bekomme ich einen Blumenstrauß:

Nach der kalten (!) Dusche verbrachten wir den Rest des Tages an der Strecke – der Matsch wurde immer tiefer, aber davon ließen sich die anderen Fahrer nicht beeindrucken. Schön zu sehen, wie der französische Crossmeister sich locker durch den Acker pflügte als wäre er auf der Straße unterwegs.

So sah er aus, als er noch (halbwegs) sauber war:

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Schon Störtebeker wusste, dass der Norden rockt!

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder Zeit für einen Besuch in der alten Heimat. Bei besten Wetter trieben wir uns am Samstag Nachmittag in Dangast rum.

Hinterm Deich:

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Typisch Dangast:

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Der weltbeste Rharbarberkuchen:

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Ein bisschen Sport haben wir dann am Sonntag gemacht. Crossrennen in der Nähe von Cloppenburg, bei dem es pünktlich zum Start zu regnen anfing.

Immer dem Flatterband hinterher:
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Und ein opulentes Preisgeld gab es für die Lektion in Demut dann auch noch ;-):

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Cloppenburg

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Und noch einige Bilder aus Biebergemünd

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Schmerzen sind schön!

Am vergangenen Wochenende stand das 3. Rennen im Rahmen des Action Line Cup an. Austragungsort war mal wieder Biebergemünd. Die Nacht regnete es noch ordentlich, so dass der Boden hübsch durchweicht und matschig (YEAH!) war!

Dummerweise werden die Hindernisse nicht niedriger:

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Und natürlich waren wir auch wieder beim Bike+Run am Start:

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Am nächsten Wochenende wird es dann das nächste Rennen geben…

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Wake me up when September ends

Die Crosssaison hat begonnen! Damit gibt es nun an den Wochenenden zahlreiche Lektionen in Demut:

Samstag Nachmittag, Biebergemünd, Nr. 1:

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Samstag später Nachmittag, Nr. 2:

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Sonntag Mittag, Mannheim, Nr. 3:

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Sonntag Nachmittag, Nr. 4:

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Nicht ganz so erfolgreich

Nachdem der gestrige Saisonauftakt perfekt gelaufen war und massig Spaß gemacht hatte, stand heute direkt das nächste Rennen in Mannheim an. Der Regen hatte nachgelassen, da konnte das Rennen doch nur gut werden – von wegen. Der Boden war komplett aufgeweicht und die Strecke ein einziges Schlammloch. Dazu auch noch ein anderer Schlamm als gestern. Während der gestrige recht fein und dunkel war, hatten wir hier heute unter anderem Betonschlamm: innerhalb kürzester Zeit setzten sich Schaltung und Reifen zu – ab und an auch noch mit Sand gepudert: Materialmord in Reinform.

Nun ja, jammern hilft ja nicht, also testeten wir auch hier wieder die Runde. Der Kurs war klasse: sehr abwechslungsreich und nie langweilig – wenn nur der Schlamm nicht gewesen wäre.

Wir starteten wieder in unterschiedlichen Rennen, so dass genug Zeit blieb, um Photos zu machen. Also wieder wie gestern:

Julia:

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Kristin:

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Sandra:

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Matthias und Markus dann im nächsten Rennen:

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Auch hier gab es nach den Rennen genug zu tun, die Räder wieder her zu richten:

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Ich hatte dann leider nicht ganz so viel Spaß in dem Rennen. Zunächst lief es ganz gut:

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Dann schlitzte mir ein Stein im Schlamm den Reifen auf und aus war das Rennen. Naja, nicht weiter tragisch, es gab ja noch den Duathlon. Zunächst musste aber das Rad wieder hergerichtet werden, da auch die Bremsbeläge alle waren – zum Glück hatte ich mir gestern Abend noch einen ganzen Packen davon gekauft:

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Der Duathlon lief dann umso besser und Julia und ich konnten erneut gewinnen:

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Morgen können wir uns dann wieder erholen….

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Die Cross Saison hat begonnen

Julia hat es ja schon erwähnt, dieses Wochenende ging die Cross Saison so richtig los. Der Auftakt sollt ein Biebergemünd stattfinden und wie es sich für ein zünftiges Crossrennen gehört, regnete es in Strömen. So mussten wir uns auf dem Parkplatz erst einmal einen provisorischen Regenschutz basteln:

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Darunter wurde es dann aber sogar beinahe gemütlich:

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Nachdem wir dann die Runde besichtigt hatten ging es schon bald mit dem ersten Rennen los. Zunächst war ich nur Zuschauer, während die anderen alle gemeinsam ihre Runden drehen durften:

Matthias:

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Markus:

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Kristin:

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Julia:

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Sandra:

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Nachdem die fünf sich schön vergnügt hatten und trotz einiger Stürze alle gut ins Ziel gekommen waren, durfte ich mich bald austoben:

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Julia und ich waren nach den beiden Schlammschlachten noch nicht ganz ausgelastet, so dass wir danach noch den Staffelduathlon bestritten:

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Das Ergebnis kann sich dann auch sehen lassen:

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Alles in allem also ein klasse Saisonauftakt für den Laktatexpress, morgen geht es dann in Mannheim weiter.

Nur: bis morgen muss das alles wieder sauber und hoffentlich auch trocken sein….

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Feiertagswahnsinn

Auch wenn Feiertag ist – es hindert mich nicht, zur normalen Zeit aus dem Bett zu fallen. Heute steht der Bike+Run in Kronberg auf dem Plan – mit meiner Teamkollegin Joanna. Das Pony muss hierfür fertig gemacht werden und ich nutze die frühe Morgenstunde, um Reifen zu flicken. Gestern Abend bin ich nach der Abendtour im Wald mit sage und schreibe 3 Platten (zum Glück traf ich einen netten Radfahrer, der Flicken dabei hatte und sie mit mir teilte) nach Hause gekommen. Dazu noch den Rennradschlauch vom vergangenen Wochenende… Also, ordentlich zu tun.

Beim Bike+Run (in unserem Fall 13 km Lauf/Radstrecke durch den Wald mit lustigem Auf und Ab und Radfahrer und Läufer können beliebig häufig wechseln) mussten sich zwei dicke alte Frauen einer 15-jährigen Läuferin geschlagen geben. Am Anstieg auf der 4. Runde dachte ich, meine Oberschenkel würden explodieren. Aber wenigstens waren wir schneller als das drittplatzierte Teeniepärchen!

Nun Füße hochlegen und mental auf die nächste Lektion in Demut am Samstag vorbereiten 🙂

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