Langsam wird es ernst…..

Traditionell stand heute früh der Underpants Run an. D.h. nachdem wir noch kurz schwimmen waren traf man sich am Pacific Vibrations, um gemeinsam in diversen Verkleidungen eine Meile durch Kona zu laufen:

Am Nachmittag waren wir dann mit Hannes wieder mal beim Schnorcheln, auch das war wieder klasse, auch wenn das Wetter nicht ganz mit gespielt hat – es wurde sogar etwas kühl auf der Rückfahrt und es schaukelte arg, so dass Julia etwas übel wurde, aber nicht so dramatisch wie bei anderen Mitfahrern, die es ärger traf…. So sah es dann unter Wasser aus:

Da ich ja immer wieder Problemchen mit meiner Achillessehne habe, war ich hier auf der Messe bei SpiderTech – die machenunter anderem diese bunten Klebetapes. Die Physiotherapeuten dort waren aber nicht nur Tape-Kleber, sondern hatten anscheinend doch etwas Ahnung. Bei mir wurde festgestellt, dass meine linke Hüfte nicht so flexibel wie die rechte ist und dass ich daher das Bein nicht ganz nach oben ziehen kann auf dem Rad und das führt zu den Problemen in der Sehne. Drei Orthopäden in Deutschland haben das nicht bemerkt…. Nun werde ich dafür mal einige Übungen in Zukunft machen, mal sehen, ob das hilft. Zunächst wurde ich aber gut durchgebogen und natürlich auch beklebt….
DSC_9434.JPG Die Eröffnungsfeier war dann wie gehabt, die üblichen Reden, aber wie immer viel Ami-Pathos. Das können die Veranstalter hier wirklich, das soll jetzt keine Kritik sein, ist halt typisch amerikanisch, aber auch immer wieder ganz nett.Morgen wird es dann ernst: Einchecken und Radabgabe…. Gepackt habe ich aber schon:
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Schwimmen und Rad

Dass hier nicht alles hundertprozentig ernst abgehen muss, hat Julia heute morgen wieder mal gezeigt. In aller Früh durfte sie sich heute mit Sebastian Kienle und seiner Freundin messen und eine Meile Richtung Schwimmstart laufen. Dabei erreichte die den fantastischen zweiten Platz. Gratulation.

Bericht auf der Seite des Veranstalters

Beim Schwimmen heute morgen hatten wir mal wieder einen Gast, der sich das alljährliche hektische Treiben ganz in Ruhe angeschaut hat:

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Die schwamm da rum, knabberte etwas an den Algen an den Absperrleinen und zog dann weiter. Total putzige Tierchen.

Direkt im Anschluss danach war ich dann noch einmal 2 Stunden mit dem Rad unterwegs. Es ging zweimal den Kuakini Highway rauf, zweimal die Palani Road und dann noch etwas auf dem Highway. Also, ich glaube das Radtraining im Taunus hat etwas gebracht, die Berge wirken nur noch halb so wild wie im letzten Jahr. Das mach doch Hoffnung. Leider war mal wieder mein Ergomo leer, so dass ich nicht wirklich kontrollieren konnte welche Watt ich trete aber was solls, ich habe dieses Jahr ohnehin nicht so viel damit trainiert, daher denke ich, dass ich auch so ganz gut zurecht komme.

Abends wollten wir uns dann noch einen kleinen versteckten Strand anschauen, doch nach einer Wanderung mit nicht wirklich passenden Schuhen durch fiese scharfkantige Lava, brachen wir das Unterfangen ab und begnügten uns mit einem anderen Strand.

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Ah ja und noch etwas für die Kaffee Freaks: der wächst hier am Straßenrand, wenn man den Berg über Kailua Kona etwas rauf fährt:

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Die Wildnis lauert auch auf Hawaii

Eigentlich wollten Julia und ich heute morgen nur ein wenig schwimmen. Das lief bei mir auch soweit gut, ich bin nur bis zur Hälfte der Strecke geschwommen und war nach ca. 35 Minuten oder so wieder aus dem Wasser – genau kann ich das nicht sagen, da mein Garmin leider nach 500m leer war. Naja, auch nicht weiter tragisch. Julia musste jedoch erfahren, dass das Wasser, auch wenn es so schön klar ist auch nicht immer ganz ungefährlich ist. Dass man sich von den Klippen fern halten sollte und wegen der Strömung aufpassen muss, ist ja jedem klar, doch Julia hat heute Bekanntschaft mit einer dieser fiesen großen Quallen gemacht, die sich gleich herzlich umarmt hat. Das Ende vom Lied war, dass sie mit fiesen Vernesselungen an den Beinen aus dem Wasser kam, die natürlich höllisch schmerzten. Das scheint hier aber häufiger vorzukommen, denn die Helfer vor Ort wussten sofort was zu tun war und hatten die entsprechenden Salben parat. Nachdem sie dann versorgt war wurde es allmählich besser, aber dennoch eine sehr unschöne Sache. Wenn das im Rennen passiert, oder solch ein Vieh seine Tentakel schön einmal durch das Gesicht zieht: Gute Nacht. Besser nicht dran denken.

Nachmittags wollte ich dann wenigstens einmal laufen, dafür wollte ich bewusst in der Nachmittagshitze los. Dazu passte, dass es heute richtig schön warm war. Dennoch lief der Test ganz gut, 30 Minuten 7 km – und danach vermutlich 2kg leichter so hab ich geschwitzt. Unglaublich…. Julia war noch etwas länger unterwegs und sah dabei sogar noch entspannt aus:

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Als Belohnung durfte sie danach auf der Messe die heute eröffnet wurde auch massiv den Powerbarstand plündern:

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Schließlich habe ich noch meine Startunterlagen abgeholt, so dass dies auch schon erledigt wäre. Allmählich wird es voll an meinem Arm:

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Radtour nach Hawi

Heute war nur noch normaler Wind, als wir nach Hawi fuhren. Mit dem Auto ging es nach Kawaihae und ab dort den Anstieg rauf bis Hawi und zurück. Mir hilft es ja immer wenn ich abschätzen kann, wie lange ein Anstieg im Wettkampf ist, so dass ich diese Strecke unbedingt vorher einmal fahren wollte. Dabei war auch Julia, die für die Pressephotos um uns herumschwirrte:

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Danach haben wir uns noch die Nordküste angeschaut und waren dort in einem ganz schönen Tal, dessen Namen ich aber nicht schreiben kann – muss ich noch einmal nachschauen.

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Auf dem Rückweg machten wir dann noch kurz Halt in Waikoloa, wo wir unsere alten Bekannten wieder sahen:

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Und zum Abschluss gab es dann heute auch wieder einen fantastischen Sonnenuntergang:

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Schwimmtraining

Irgendwann muss ja auch ich mit dem Schwimmen anfangen, und so ging es heute früh zum Pier um die Schwimmstrecke abzuschwimmen. Eigentlich wollte ich nur die halbe Strecke schwimmen, doch dann überkam mich der Wahnsinn und ich bin die ganze Strecke geschwommen – uff, ist das weit. Vor allem muss das noch schneller werden, aber ich bin auch wirklich locker geschwommen und vor allem musste ich gefühlt zehn mal anhalten, um meine beschlagene Schwimmbrille sauber zu wischen, damit die die letzte Boje wenigstens erahnen konnte – die steht nämlich ganz alleine weit draußen. Hier mal ein Blick zurück vom Wendepunkt:

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Wind auf Hawaii

Nach kurzem Schlaf ging es heute früh dann wieder auf die Radstrecke. Hannes bietet ja immer an, mit dem Bus nach Hawi zu fahren und von dort mit dem Rad nach hause – so weit so gut. Als wir in Hawi aus dem Bus aussteigen wollten ging erst einmal die Welt unter, d.h. es regnete wie wild. Also blieben alle eisenharten IRONMAN brav sitzen, um bloß nicht nass zu werden. Glücklicherweise war der Regen aber schon bald vorbei und es konnte losgehen. Diesmal war es windig. Richtig windig. Es stürmte!! Die Abfahrt von Hawi bin ich so langsam gefahren, das war schon nicht mehr feierlich, teilweise sind einige Fahrer abgestiegen und leider hat es auch einige komplett vom Rad geweht – gute Besserung an die Verletzten.

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Ich bin glücklicherweise ganz gut durchgekommen, wenn auch langsam. Als der Wind mal von hinten kam, machte es allerdings richtig Spaß: 65 km/h in der Ebene ohne große Anstrengung. Dummerweise kam der Wind kurze Zeit danach von vorne, das Ergebnis kann man sich denken.. Ich war froh, als ich mich dem Flughafen näherte und dort der Wind dann nach lies. Eventuell kann man sich hier den Wind etwas vorstellen:

Auch Julia war schwer aktiv heute, während ich auf dem Rad unterwegs war, gab es hier einen 10km Lauf. Da hat sie doch glatt ihre Altersklasse gewonnen – und eine HOLZSCHALE – nun bin ich aber schwer unter Druck…. Außerdem hat sich sich schon ganz genau den Start der MZUNGO Meile angeschaut – man muss sich das ja vorher ganz genau anschauen…

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Nachmittags waren wir dann noch am Place of Refuge – da gab es dann auch kleine Honus zu sehen.

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Angekommen

So, die Reise war bis auf die Länge nicht weiter spannend. Zwischenstops in Chicago und Los Angeles, aber ohne große Verspätungen und Probleme sind wir dann auch relativ pünktlich hier angekommen – wir hatten sogar noch etwas Zeit, einzukaufen und natürlich – das Rad zu montieren – auch das hat den Transport überlebt. Allerdings hab ich zwei Sachen vergessen: mein Aerodrink System und mein USB Kabel, um die Videokamera auszulesen – jaja, ich nehm alle Schuld auf mich.

In Chicago war natürlich wieder alles voller Werbung meines Brötchengebers:

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Letzter Tag…

in Deutschland….

Und natürlich habe ich alle Hände voll zu tun: noch ein wenig shoppen für unsere Reise, meinen Anzug muss ich vom Drucker holen – mal sehen, wie die Logos geworden sind und dann muss ich noch den ganzen Rummel in zwei Koffer packen. Dabei reicht es ja nicht, dass ich einen Haufen Sportsachen habe, nein, es kommen auch noch die Klamotten für die Wanderungen auf Kauai dazu. Gut, und das Rad muss auch noch in den Karton gestopft werden. Aber als erfahrener ständig reisender Consutlatn, hat man ja glücklicherweise etwas Übung im Koffer packen….

Das muss alles mit:

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Mal sehen, wenn das Wetter doch noch ein Einsehen hat, werde ich heute Abend noch etwas traben.

Morgen um 8:20 Uhr oder so geht der Flieger, ich will gar nicht dran denken, wann ich dafür aufstehen muss….

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Wieder die andere Front

Ok, ich geb es zu, ich fordere das Schicksal manchmal wirklich heraus. Montag war ich wieder zum Blut lassen bei meinem Onkologen und heute habe ich das Ergebnis bekommen: alles in Ordnung, wieder einmal sind Beta-HCG und AFP Wert im Normbereich, bzw. beinahe nicht nachweisbar. Nun können wir also wirklich nach Hawaii fliegen.

Heute war ich dann auch noch kurz mit dem Rad unterwegs: aber wirklich nur ganz kurz: 35km in 1:15 Uhr bin ich locker gerollt – so konnte ich mich wenigstens etwas bewegen.

Nun nur noch einen Tag arbeiten, dann einen Tag packen und dann geht es looooooos….

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Noch ein letzter Lauf

Eigentlich habe ich ja Ruhewoche, aber vor den letzten IRONMAN hat es sich ja bei mir bewährt noch einen langen Lauf in der Ruhephase einzubauen. Das habe ich auch gestern gemacht und bin mal wieder meine 24km Runde durch den Stadtwald gelaufen. Diesmal habe ich darauf geachtet, dass ich auch wirklich langsam unterwegs war, so dass ich die ganze Runde relativ entspannt gelaufen bin, so dass mir danach auch nichts weh getan hat – also alles bestens.

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