Tja, das wurde gestern ja nichts mehr mit dem Sporteln in Basel. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen gestern abend durch drei Länder zu laufen: Schweiz, Frankreich udn Deutschland – eigentlich kein Problem, doch dann kam die Arbeit. Und immer mehr Arbeit. Das Ergebnis war, dass ich bis 2:00 Uhr morgens im Büro geblieben bin, um dann für 4 Stunden Schlaf ins Hotel zu gehen. Das waren dann ziemlich teure 6 Stunden im Hotel. Heute abend sitze ich dann im Flieger nach Wien, das wird also heute abend wieder nichts mit dem Sport. Aber morgen dann – Lauf an der Donau!
Wieder viel Rad – und Saisoneinstand auf dem Rad
Was ein Wochenende. Bestes Wetter und reichlich Zeit auf dem Rad verbracht.
Freitag haben Julia und ich den freien Tag genutzt, um mit dem Rad nach Neuss zu fahren. Das Aufstehen war zwar recht anstrengend, aber nachdem wir dann einmal los gekommen sind, machte die Tour sogar massiv Spaß. Glück hatten wir auch, da wir größtenteils Rückenwind hatten und so recht gut voran kamen. Bis Altenkirchen war die Strecke wie bekannt recht anspruchsvoll – vor allem der Westerwald ist mehr als anspruchsvoll, dafür wird man von einer klasse Landschaft entlohnt.
Hier einige Bilder: Los ging es über den Feldberg:

Dann durch den Westerwald:

Durch Köln schließlich bis an den Rhein:

Bis nach Neuss, wo es dann auch eine Belohnung gab:

Samstag waren Juli und ich dann natürlich etwas geschafft, dennoch wollten wir etwas an Niederrhein die Beine locker fahren. So fuhren wir zu meinem alten Internat an der holländischen Grenze:

waren dann noch kurz in Bergen shoppen:

Um dann wieder mit gut Rückenwind heim zu fahren. Es wurden dann wieder etwas mehr Kilometer, aber das Wetter war wieder bestens und das muss man ja einfach ausnutzen.
Sonntag haben wir es dann wirklich ruhig angehen lassen. Wir sind lediglich nach Köln gefahren, um dort den Mietwagen für unsere Rückfahrt am Montag abzuholen. Da ich wieder einmal etwas getrödelt hatte, gab es nur noch in Köln einen Wagen. War aber kein Problem, etwas Vorbelastung für den Montag konnte ja nicht schaden.
Der Montag war dann der absolute Horror. Wieder einmal stand das Rennen Rund um Köln an und unser Team war mit fast kompletter Mannschaft angetreten. Natürlich ist man vor solch einem Rennen immer etwas nervös, doch was dann kam, hatte ich zumindest nicht erwartet: es knallte und krachte beinahe ständig. Alleine ich wurde drei mal von einem Massensturz aufgehalten und musste mein Rad um die verknoteten Räder tragen. Ergebnis für unser Team: von 12 Startern 4 gestürzt, Ingo mit abgerissenem Band in der Schulter, Rad in mehrere Teile zerbrochen, Adrian gestürzt, aber glücklicherweise nicht viel passiert, ebenso Fabian. Philipp schließlich auch einen Abgang, aber nur das Knie aufgeschlagen. Das alles ist aber nicht harmlos: auch wenn das nun hart wird. Während einer Abfahrt gab es einen Massensturz in den auch ein Motorrad verwickelt war. Ich hatte wieder Glück, da ich noch bremsen konnte und mein Rad um den Sturz herum tragen konnte. ein anderer Fahrer hat es aber nicht geschafft und als ich wieder auf mein Rad steigen wollte, sah ich, warum der so schrie: da lag ein Fingerstück auf der Straße. Danach hatte ich genug: ich wollte nur noch heile durchkommen, was mir auch gelungen ist. Irgendwie vergeht einem nach solch einem Rennen der Spaß auf Rennen fahren. Das braucht wirklich keiner….
Morgen geht es nun wieder für zwei Tage nach Basel, von dort weiter nach Wien und Freitag Abend komm ich dann heim, dann steht schon das nächste Rennen an: diesmal ein EZF im Gelände – das wird ein Spaß: Keine Felder, hoffentlich keine Massenstürze…
Wieder zwei Läufe in Basel
Ok, ich habe ja Ruhewoche und da wollte ich es diese Woche nicht übertreiben und außerdem steht am kommenden Wochenende, bzw. am Ostermontag ja nun endlich auch mein Saisoneinstand an, da werde ich mal wieder bei Rund um Köln starten. Also habe ich es diese Woche ruhig angehen lassen und war nur zwei mal kurz laufen: Dienstag und Mittwoch. Mehr ging auch nicht, denn Montag kam ich erst um 23:30 aus dem Büro und da ich ja schon um 5:00 Uhr morgens aufgestanden war, war ich dann doch zu müde. Ich denke da ist die Faulheit mal entschuldigt.
Dafür war ich wie gesagt Dienstag und Mittwoch unterwegs, zweimal die beinahe gleiche Strecke. Ich bin vom Hotel, das dieses Mal mitten in Basel liegt, runter zum Rhein gelaufen, dort ein Stück am Ufer entlang und dann die Birs stromaufwärts – das war sogar eine ganz schöne Strecke – ich war selbst überrascht. Ich war jeweils 10km unterwegs – ziemlich genau, einmal hat der Spaß 46 Minuten gedauert, am Mittwoch dann 49 Minuten – da war ich dann doch etwas müde – es ist aber auch ein Krampf mit der Arbeit ….
Morgen geht es dann mit dem Rad nach Neuss: 240km mit viel Berg im Weg….
Wieder ein bisserl geradelt
Eigentlich sollte dieses Wochenende ja der Höhepunkt meines Dreierblocks anstehen, d.h. ich wollte so einige Stunden auf dem Rad verbringen, doch die letzte Arbeitswoche in Kombination mit viel zu wenig Schlaf machte sich dann doch bemerkbar und ich konnte nicht ganz so viel trainieren, wie geplant. Freitag waren es 4 Stunden, Samstag 5,5 und am Sonntag noch einmal 5 Stunden – alles mit dem Crosser. Irgendwie fehlte mir aber die Kraft und vor allem auch die Motivation. Naja, nicht weiter tragisch, dann ziehe ich halt die Ruhewoche um drei Tage vor, denn das kommende Wochenende wird schon anstrengend genug – Freitag wollen Julia und ich nach Neuss fahren (mit dem Rad), Samstag da eine kleine Runde und Montag steht dann mal wieder Rund um Köln an. Schaun ma mal, wie der Saisonauftakt für mcih dort läuft.
Erst einmal geht es aber morgen wirder nach Basel, wo ich bis Donnerstag abend bleibe. Wird sicherlich nicht langweilig dort, aber ich habe ja auch Ruhewoche und kann daher etwas entspannter die Abende verbringen.
Langer Lauf und länger
Und wieder war ich zwei weitere Male laufen. Zwar muss ich immer recht lange arbeiten und komme entsprechend spät ins Hotel zurück, aber dennoch habe ich es geschafft, an jedem Abend laufen zu gehen. Gestern waren es 17 km. Ich bin wieder an dem Rhein entlang gelaufen, über die Staustufe bis zu einer Schleuse auf der französischen Seite – das waren dann ca. 16km. Der Vorteil hier ist, dass man sich nicht wirklich verlaufen kann. Und man hatt immer ein Licht auf das man zulaufen kann:

Naja, heute wollte ich dann noch etwas länger laufen – wollen ist eventuell zu viel gesagt. Als ich gegen 22:45 losgelaufen bin, dachte ich mir:” Ok, läufste 10km und gut ist.” Unterwegs packte mich dann wieder der Ehrgeiz und ich bin immer weiter gelaufen: über die erste Staustufe:

über die Schleuse:

und schließlich noch über ein Wasserkraftwerk – bis ich im tiefsten Frankreich angekommen war. Bei genau 10km bin ich dann umgedreht und nach 20km war ich dann wieder zurück – wie das so ist mit den Wendepunktstrecken. Insgesamt war ich 1:35 unterwegs und dann auch wirklich bedient. Viel mehr als eine Kleinigkeit zu essen habe ich dann auch nicht mehr geschafft.
Morgen habe ich dann Ruhetag – zwangsweise, da es morgen schon wieder heim geht – und im Zug läuft es sich recht schlecht…
Ah ja, so war die Aussicht aus meinem Hotelzimmer:

Grüße aus Basel
Wie angekündigt, arbeite ich diese Woche in Basel, das bedeutet, ich darf mal wieder neue Laufstrecken erkunden. Heute wurde es jedoch natürlich wieder hart – Aufstehen um 5:00 Uhr, dann mit dem Zug nach Basel, bis ca. 21:00 Uhr im Büro und dann erst ins Hotel – ich muss zugeben, die Verlockung war groß, nicht zu laufen, doch dann bin ich glücklicher Weise gleich losgelaufen.
Die Laufstrecke war dann auch ganz schön: es ging ca. 2km an einer Straße entlang – wo es wirklich wirklich dunkel war 😉 und dann direkt ans Rheinufer – dort kann man dann anscheinend unendlich lang laufen, zumindest für meine Anforderungen. Ich bin dann 5km in die eine Richtung gelaufen und wieder zurück. Dabei kam ich zu einer Staustufe über den Rhein über die es nach Frankreich ging – einen Zweiländerlauf habe ich also schon geschafft – mal sehen, ob ich noch die Schweiz mit in eine Strecke integrieren kann – wann hat man schon die Möglichkeit, durch 3 Länder zu laufen?
Danach hat es mir dann aber auch gereicht und entsprechend geschafft bin ich dann ins Bett gefallen. Morgen gibt es eventuell auch mal ein Photo – ich habe nämlich einen klasse Blick über Basel aus meinem Hotelzimmer.
Wieder ein trainingsreiches Wochenende
So, die Woche war dank meines Aufenthalts in Wien recht anstrengend, dort bin ich ja leider auch nicht dazu gekommen, viel zu trainieren, oder mir die Stadt anzusehen. Das ist schon schade, da ist man schon in solch einer Stadt, sieht aber vor lauter Arbeit nicht viel davon. Aber ich werde ja am Ende des Monats noch einmal dort sein, eventuell klappt es ja dann besser – schaun ma mal.
Dafür hatte ich dann am Samstag und Sonntag umso mehr Zeit, um anständig zu trainieren. Samstag war ich mit Julia wieder auf der Runde der Rodheim RTF unterwegs. Sie mit dem Rennrad, ich mit dem Crosser. Das war dann doch anstrengend, aber so war die Belastung für uns beide ähnlich. Sonntag gab es dann wieder eine RTF, diesmal in Bischofsheim. Die kannten wir schon aus dem letzten Jahr – die Strecke ist nicht wirklich anspruchsvoll – es geht ca. 55km vollkommen flach durch das Ried, dann einen Hügel im Odenwald rauf und dann alles wieder zurück. Die perfekte Strecke, um mich an das Zeitfahrrad zu gewöhnen. So bin ich dann auch mit dem Principia gefahren und das war wieder mal ein Heidenspaß. Das Rad rollt richtig gut, ich glaube, das viele Training auf dem Crosser bringt eine Menge auf dem Zeitfahrrad. Mit An- und Abreise sind Julia und ich dann auch wieder auf 200km gekommen, bei der Geschwindigkeit war das dann auch genug und wir sind doch recht geschafft zu hause angekommen.
Da musste ich dann nur noch packen, da ich ja morgen früh nach Basel fahren darf….
Immer noch Wien – wieder kein Sport
Heute früh ging es ab nach Tulln, das ist ein Ort ca. 35km vor Wien. Da blieb ich dann bis abends und wollte dann eigentlich mit einer Mitarbeiterin zurück fahren. Leider hat das nicht geklappt und ich musste mit der S-Bahn fahren. Dabei wollte ich einen Stop in der Stadt machen und mir etwas Wien anschauen, aber das wurde wieder nichts. Nachdem ich ca. 45 Minuten durch die Straßen geirrt bi, wurde es mir dann zu blöd und ich bin zurück ins Hotel gefahren.
Viel gesehen hab ich also nicht von Wien, und morgen geht es dann wieder heim. Nun ja, ich werde ja demnächst noch einmal für 2 tage hierher kommen – eventuell sehe ich dann mehr von der Stadt.
Nächste Woche geht es dann erst mal nach Basel….
Erster Laufversuch in Wien
Ok, das war ja mal nix mit dem Laufen heute abend hier in Wien.
Nachdem ich um 4:00 Uhr aufgestanden bin, hierher geflogen und bis ca. 20:30 Uhr im Büro verbracht habe, war ich dann doch etwas geschafft. Egal, dachte ich mir – Laufen geht immer. Pustekuchen – Laufen geht hier gar nicht. Mein Hotel liegt mitten in der Stadt, hier gibt es nicht einen Park in der Nähe. Nur Straßen und Ampeln und noch mehr rote Ampeln.
So war ich dann nur 5,5 km unterwegs, immerhin etwas – mal sehen, ob ich morgen mehr schaffe – ich vermute, dass ich wieder erst so spät im Hotel ankomme, da ich morgen nach Tulln fahre – da kommen abends noch mal 45 Minuten Fahrzeit zur Arbeitszeit dazu – aber ich bin ja nur noch bis Mittwoch hier, danach wird es wieder etwas ruhiger – hoffe ich….
Was ein Wochenende
Uff, 496 km mit ca. 4500hm in drei Tagen waren dann doch recht viel, aber das Wetter war wieder einmal perfekt und ich hatte auch geplant, zwei lange Radtouren zu machen. Also alles gut.
Freitag begann noch recht moderat: abends nach der Arbeit meine 100km Runde durch den Stadtwald. Da ich wie immer zu spät losgefahren bin, musste ich mich mächtig beeilen, um noch vor der absoluten Dunkelheit heim zu kommen, ensprechend anstrengend wurde die Tour.
Samstag dann wieder einmal die Runde der Rodheim-RTF, die ich ja schon im letzten Jahr mehrfach gefahren bin – ich finde, das ist eine der schönsten Strecken durch den Taunus, aber leider auch recht anspruchsvoll,mit 2300hm auf 175km.
Sonntag dann die Krönung: FFF – Frankfurt-Fulda-Frankfurt. Eigentlich wollten wir ja nur Kuchen essen in Fulda. Also standen wir zu unchristlicher Zeit (5:45 Uhr) auf, um zeitig in Fulda zu sein. Dort gab es dann massig Kuchen, was zu einiger Verwunderung der anderen Gäste geführt hat und nach einer schnellen Kuchenvernichtung mussten wir uns schon wieder auf den Heimweg machen, da wir noch das Finale der Flandernrundfahrt sehen wollten. Natürlich hatten wir auf dem Rückweg dann auch noch beinahe 100km lang Gegenwind, so dass wir vollkommen platt waren, als wir endlich zu hause angekommen sind. Dummerweise war die Flandernrundfahrt dann schon zu ende – da stimmten die Angaben der Sender nicht so ganz.
Mit viel Mühe konnte ich dann noch meine Sachen packen, denn morgen geht es um 6:45 mit dem Flieger nach Wien – wann darf ich da wohl aufstehen….


