aber für das Freibad gibt es eine Fristverlängerung. Heute Morgen gab es dann mal wieder ein Morgenschwimmen – bei erfrischenden 20° Wassertemperatur.

aber für das Freibad gibt es eine Fristverlängerung. Heute Morgen gab es dann mal wieder ein Morgenschwimmen – bei erfrischenden 20° Wassertemperatur.

Vermutlich gab es heute das letzte Morgenschwimmen für dieses Jahr im Stadionbad:

Noch brannten die Lichter und die üblichen Verdächtigen waren ebenfalls da. Wenn das Wetter allerdings weiterhin so gut bleibt, könnte es eventuell und vielleicht sein…
*ist ursprünglich gar kein amerikanischer/englischer Song, sondern ein russisches, romantisches Lied namens “Дорогой длинною”. Zuviel zum useless knowledge Beitrag des Tages.
Da war er also gestern: der letzte Triathlonwettkampf der Saison, Ligafinale und gleichzeitig die Entscheidung, ob wir in die Bundesliga aufsteigen dürften. Das Format des Rennens war ganz meins: zuerst ein Swim (400m) + Run (2,5km). Die ersten drei Starter bzw ins Zielkommenden einer Mannschaft wurden gewertet, woraus sich dann die Zeitabstände für den Jagdstart 3 Stunden später ergäben. Nach dem Jagdstart galt es einen Teamsprint (750 – 20 – 5) zu absovieren.
Taktik für den ersten Start war, dass Julia, Nina und Elli uns in eine gute Ausgangsposition für später bringen sollten und ich mich schonte. Nach dem ersten Durchlauf ergab sich, dass wir 1:28 min Vorsprung auf die Mädels des Stimmel Teams (dieses Team lag mit uns punktgleich in der Tabelle und heute würde sich entscheiden, wer die Nase vorn habe) beim Schwimmen hätten. Da die aber alle vier schnell schwimmen können, war klar, dass wir von denen noch im Wasser überholt werden würden. Und mit mir als Bleiente ohnehin. Taktik war, dass ich an zweiter Stelle hinter Elli bleiben solle, gefolgt von Nina und Julia. Das Startsignal ertönte und der Plan war vergessen. Elli schwamm vorne, Nina folgte und Julia spendete mir Wasserschatten. bei der 600m Marke wurden wird überholt. Raus aus dem Wasser, raus aus dem Neo (was so gar nicht klappen wollte) und ab aufs Rad. Die Stimmel-Mädels waren schon weg, aber lediglich 300m. Die wurden schnell zugefahren und dann rollten wir doch relativ gut organisiert und wie geplant den belgischen Kreisel. Zwischendrin überholten uns das andere Team noch einmal, aber nach dem Wendepunkt waren wir vorne und fuhren bis zur zweiten Wechselzone eine Minute raus. Der Wechsel holperte mal wieder ordentlich und dann ging es auf die Laufstrecke. Zwei Runden, mit Wendepunkt. Nach 500m fiel Elli zurück und danach schoben mich Julia und Nina abwechselnd über die Laufstrecke – denn wir mussten wenigstens zu dritt ins Ziel. Nach dem ersten Wendepunkt kamen uns die anderen Mädels entgegen – Nina rechnete 500m, knappe 2 Minuten also. Jetzt nur nicht locker lassen, schließlich ging es um Tages- und Gesamtsieg in der Regionalliga. Während wir also rannten und ich geschoben wurde (im nächsten Jahr machen wir die Übung mit einem Rollator!) langweilten sich die beiden so sehr, dass auch noch geredet wurde. Alter Falter und ich sah nur Sterne! Dann auf die zweite Runde, wieder der Wendepunkt und dann sahen wir, dass wir unseren Vorsprung ordentlich hatten ausbauen können. Knappe 4 min müssten es nun sein rechnet Nina. Wer nun denkt, dass nicht weiter Druck (vor allem beim mir im Rücken) gemacht wurde, irrt sich. Gewonnen ist erst auf der Ziellinie. Also, noch einmal alles mobilisieren und dann sehen wir endlich den Zielbogen! Ziehen unsere Zeitmesser durch und haben gewonnen! Elli kommt rein und wir laufen mit ihr noch einmal ins Ziel. Sie ist immer noch vor der anderen Mannschaft geblieben.
Damit hat die Mädelsmannschaft des TV Bad Orb (aka 1. FC Kunterbunt) innerhalb von drei Jahren den Durchmarsch von der 2. Hessenliga bis zur Bundesliga geschafft. Saubere Sache, würde ich sagen.
Es ging wieder einmal und sehr spontan ins Kino. Dieses Mal:

Was soll ich sagen? Ein wunderbarer, berührender Film, mit einem unklassischen Ende und Keira Knightley macht zum Glück nicht so viel auf Norah Jones, wie man vielleicht erwarten würde. Die Musik ist sehr schön und Ms Knightley singt ganz brauchbar (diejenigen, die ein Ohr für Musik haben, sind da vermutlich anderer Meinung). Cool ist die Auswahl der Lokationen, wo überall die Lieder aufgenommen werden. Und, um die Frage des Filmtitels zu beantworten: ja, er kann. Zumindest im Film.
Allerdings hat sich Melanies 5-jährige Tochter Julia schon ein bisschen gelangweilt – es kamen keine Pferde im Film vor.
Alle Jahre wieder steht in Viernheim Ende August der Triathlon auf em Liga Plan. Eigentlich eine schöne Veranstaltung, zumindest was die Strecke angeht: Schwimmen in einem netten Badesee, anspruchsvolle Radstrecke und Laufen – naja halt Laufen.Â
Leider schafft es der ausrichtende Verein seit Jahren nicht, mal die Orga anständig hinzubekommen. Das war vor zehn Jahren schon ein Problem und ich erinnere mich noch, wie schon damals ein Vereinskollege schrieb: Bitte nie wieder einen Ligastart in Viernheim. Doch es kam auch in diesem Jahr anders.
Einchecken verlief wie immer, Schuhe im Stadion deponiert, dann mit dem Rad zum See gefahren – hier kann man schon mal froh sein, wenn man den Weg kennt, denn die 10km sind natürlich nicht ausgeschildert.Wenn man die zwei Wechselzonen schon so weit auseinander legt, dann sollte es doch möglich sein, da ein oder zwei Schilder aufzustellen.
Am See angekommen: Rad einchecken und warten. Wir hatten riesiges Glück, denn der Wettergott hatte ein Einsehen und so mussten wir nicht im Regen sitzen, wie es eigentlich angesagt war. Unterstellmöglicheiten hätte es nämlich auch nicht gegeben.
Dann endlich der erste Start – Fehlstart. Totale Verwirrung, dann wieder alle aus dem Wasser, nochmals aufstellen und dann los – mit einer Verspätung von 5 Minuten. Dazu war der Schwimmstart auch sehr interessant, da man direkt vom Strand aus in einem 90 Grad Winkel nach rechts schwimmen musste. Wir konnten das alles schön beobachten, da wir in der zweiten Startgruppe starten mussten – natürlich auch eine interessante Lösung: die schnellen Regionalliga Starter nach den doch etwas langsameren Frauen und Senioren auf so eine Strecke schicken. Nun kann man sagen, ok, kann ja mal passieren, die Orga kann auch Fehler machen. Ok, aber nicht hier. Erstens ist Viernheim kein neuer Wettkampf, die Jungs hatten bereits 30 mal die Gelegenheit, das zu üben und zweitens gehört Vierheim auch zu den teuersten Events in der hessischen Saison, da kann man wohl auch etwas erwarten. Dann kam unsere Gruppe dran, war natürlich viel zu voll, wenn man zwei Ligen und die offene Klasse in eine Gruppe steckt. Dazu war die Strecke noch zu kurz, aber ok, das kommt mir ja entgegen. Das Schwimmen selbst war ok, ich bin wie immer total chaotisch geschwommen, dennoch war ich nach 22 Minuten fertig. Dann schnell gewechselt und ab aufs Rad.Â
Die Strecke ist eigentlich ganz lustig, reichlich Höhenmeter und schöne technische Abfahrten. Leider gab es auch hier einige unschöne Dinge. Erst einmal gab es drei Stellen, an denen man eventuell warten musste: 2 Bahnschranken und eine Zufahrt zu einer Bundesstraße. An der ersten Bahnschranke erwischte es auch Tim und mich, hier standen dann mal locker 200 Starter und fuhren dann in einer schönen großen Gruppe los. Glücklicherweise ging es danach gleich wieder bergauf und so konnte man diese Gruppe schnell hinter sich lassen. Natürlich bildeten sich danach Gruppen, da es auch keine Kampfrichter gab, wurde anschließend schön gedraftet. Unglaublich in der höchsten hessischen Liga, ich war ja recht weit vorne, aber weit und breit kein einziger Kampfrichter. Auch sonst wurde wohl keiner gesichtet. So wurde ich von einer Dreiergruppe eines anderen Vereins der Liga immer mal wieder überholt, wenn ich wieder mal im Bummelmodus unterwegs war, das war dann immer mein WakeUp call und ich schnappte sie mir dann wieder. Auch so ein Honk eines anderen Vereins aus Frankfurt meinte doch glatt zu mir, dass er bergauf keinen Abstand zum Vordermann halten müsse. Der Kollege hat es einfach nicht geblickt. Naja, nachdem er ca. 30km immer vor mir herumgehumpelt hat, war er dann platt und konnte auf dem Flachstück nicht mehr fahren. Weiter vorne verhielten sich seine beiden Teamkollegen wohl ähnlich und veranstalteten ein 2 Zeitfahren.
Richtig gefährlich wurde es auf einer Abfahrt auf einer kleinen Straße – war eher ein Feldweg. Keine Ahnung warum, aber hier kamen uns Heerscharen von Autos entgegen, so dass höchstens 1,5 Meter Platz blieb. Entsprechend gefährlich wurde es, denn die deutschen Autofahrer raffen es ja auch nicht, Platz zu machen. Was war das schön in Frankreich, wo das überhaupt kein Problem war. Hier kann man der Orga natürlich keinen Vorwurf machen, denn es gab wohl eine ganze Reihe von Auflagen der Polizei, so dass sie zu dieser Strecke gezwungen waren.Â
Irgendwann war der Spaß auf dem Rad dann vorbei und der Lauf konnte losgehen. Laufen ist halt laufen. Gibt es nicht viel dazu zu sagten. Es galt drei Runde zu laufen, hier konnte ich noch einige Plätze gut machen, einige verlieren und konnte dann – mal wieder – mit der Siegerin ins Ziel laufen.Â
Rad auschecken und verpacken hatten wir dann recht schnell geschafft, dann begann wieder einmal das Warten. Auch hier wieder das gleiche Bild wie in den letzten Jahren: irgendwie schaffen die Jungs es trotz elektronischer Zeitmessung nicht, die Siegerehrung mal zeitnah hinzubekommen. Das kann doch nicht so schwer sein. Die Ligaergebnisse gar es erst überhaupt nicht, mal sehen, wann wir erfahren, wie wir abgeschnitten haben – ok, es geht um nix, aber dennoch – kann doch nicht sein, dass man einen Wettkampf macht, aber nicht das Ergebnis bekommt. Julia wurde dann zweite in ihrer AK, ich erster, somit waren wir ganz ok unterwegs.Â
Uns hat dieser Start aber wieder gezeigt, dass wir keine Motivation mehr haben, in der Liga zu starten. Selten habe ich so viel Unsportlichkeit gesehen, schon bei Schwimmen wurde gedrängelt, gerempelt, an den Beinen gezogen, etc. Dann die Drafterei auf dem Rad – ne ne, das brauchen wir nicht. Also noch den Start in Fritzlar in zwei Wochen, dann war es das mit der Liga.Â
Dass es anders geht, sieht man ja an den kleinen Veranstaltungen: wie schön war Hochheim und auch auf das kommende Wochenende mit dem Start in Bad Zwischenahn freuen wir uns schon. Aber das ist alles nichts gegen die dann anstehende Cross Saison – das wird ein Spaß.
Zum Abschluss noch einige Bilder – aber nur von der Siegerehrung…


Und die ganze Baggage:

dass deine Eltern weiß sind”, sprach der Farbige zu seiner weißen Verlobten.
Dieser und viele andere politisch unkorrekte oder zumindest fragwürdige Sätze fallen in dem Film

Melanie und ich hatten viel Spaß gestern im Kino.
Prädikat: unbedingt ansehen! Es lohnt sich!
an eine etwas entnervte Ariane und I’ve got work to do:

Ariane im Urlaub auch weiß, was ich so treibe, hier der Beweis, dass es bei uns nicht immer nur um Sport geht, sondern es auch noch ein “normales” Leben gibt.
Heute Morgen war ich mal wieder bei meinem Lieblingszahnarzt, um die Abdrücke für eine neue Nachts-Anti-Knirsch-Schiene machen zu lassen. Und mit diesem komischen Pistolendings wurde mir diese hübsch pinkfarbene Pampe auf die Zähne gespritzt. Was für ein hübscher Start in den Tag!

Heute auf dem Rückweg von der Arbeit – dies ist kein Nebel, das ist Regen!

Knapp zwei Monate ist mein letzter Lauf auf den Feldberg her. Heute war es dann mal wieder so weit – und es war nicht so schrecklich anstrengend, wie ich befürchtete.


