Mal kein sportliches Wochenende

Naja, zumindest fast. Nach dem IRONMAN am letzten Sonntag bin ich im Moment dazu verdammt nichts zu tun. Ich will dem Körper ja doch mal etwas Erholung gönnen – also No Sports.

So ganz konnten Julia und ich es dann aber auch nicht sein lassen und so waren wir am Samstag im neuen Hochseilgarten in Langen. War mal was anders und vor allem war es in dem schattigen Wald recht gut auszuhalten – ganz im Gegensatz zu unserer Wohnung, in der wir ständig die 30° Marke knacken – uff. Leider habe ich mir auch eine leichte Erkältung eingefangen und Schnupfen bei dieser Hitze ist recht nervig…. Heute waren wir dann locker 3,5 Stunden mit dem Rad unterwegs. Aber mehr gab es dann wirklich nicht.

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IRONMAN Frankfurt – Chaotisch, aber doch erfolgreich…

Vorbereitung:

Die Vorbereitung auf den IRONMAN verlief wie immer: mit dem ersten Bus fuhren wir zur Wechselzone und bereiteten unsere Räder vor – alles ganz stressfrei. So hatte ich noch etwas Zeit mich mit meiner neuen Garmin Uhr zu beschäftigen, die ich mir am Tag vorher geauft hatte – den Hinweis des Verkäufers, dass ich kein neues Material im Wettkampf verwenden sollte, wollte ich dummerweise ignorieren. Als ich dann ca. 40 Minuten vor dem Start noch einmal ein stilles Örtchen aufsuchen wollte, gab es den ersten Schock: die Schlange war ewig lang und zog sich durch die halbe Wechselzone. Es half alles nichts, ich musste mich noch mal anstellen. Das dauerte dann ca. 25 Minuten, so dass es dann recht eng wurde, also schnell den Schwimmanzug übergezogen, Beutel abgegeben und runter ins Wasser. Hier hatte ich noch 5 Minuten Zeit, mich einzuschwimmen – mach ich eh nie – und mich mental auf den Start vorzubereiten.

 

Schwimmen:

Dann ging es auch schon gleich los – vermeintlich startete ich meine Stoppuhr und los ging es. Da ich in der ersten Gruppe unterwegs war, konnte ich relativ entspannt schwimmen, es gab kaum Drängeleien und fast keine Keilerei. So absolvierte ich die erste Rund ohne größere Probleme. Beim Landgang wollte ich meine Zeit kontrollieren, da gab es den nächsten Schock: ich Trottel hatte die Stoppuhr nicht richtig gestartet, sie zeigte immer noch 0:00:00 an. Naja, dann halt ohne Uhr weiter geschwommen, es gab ja eine Zeitanzeige beim Schwimmausstieg. Würde ich halt danach die Zeit stoppen und unterwegs rechnen müssen.

Auch die zweite Runde verlief gut, die Sonne blieb hinter den Wolken versteckt, so dass man diesmal nicht wirklich geblendet wurde. Beim Schwimmausstieg dann ein positiver Schock: 1:04 zeigte die Uhr an – gar nicht so schlecht ohne Neo.

Also schnell gewechselt und rauf aufs Rad.

 

Rad:

Auch auf dem Rad schaffte ich es nicht, die Uhr vernünftig zu starten, so dass ich mich auf die Uhr meines Tachos verlassen musste – wenigstens beim Laufen wollte ich dann aber die Uhr verwenden.

Wie immer gab ich von Anfang an Gas – allerdings etwas kontrolliert am Anfang. Hierbei hielt ich mich grob an die Wattanzeige des Ergomos. Das führte zwar dazu, dass ich diesmal nicht die schnellste Zeit auf den ersten 12km hatte, aber das war nicht weiter schlimm. Bis Bergen Enkheim hatte ich reihenweise die schnelleren Schwimmer einholen können. Als ich meine Falsche mit meinem Konzentrat aus dem Falschenhalter hinter mir ziehen wollte, griff ich ins Leere. Da hatte sich die Flasche wohl bei einem der vielen Schlaglöcher verabschiedet. Na ja, musste ich halt doch auf das Iso-Getränk des Veranstalters zurück greifen. Nicht optimal, aber kein Beinbruch. Dann kam auch schon Maintal zum ersten Mal. Eigentlich kein wirkliches Problem. Kopfsteinpflaster mit dem Rennrad ist ja nicht weiter dramatisch: dicken Gang und drüber. Mit dem Tria Rad ist das aber leider eine andere Geschichte. Direkt am Anfang verabschiedete sich mein Gel Päckchen aus meiner Oberrohrtasche – also musste ich mich auch auf die Gels des Veranstalters verlassen. Lief ja alles so richtig toll… Auf der Abfahrt vom Hühnerberg fiel mir ein, was ich vor dem Wettkampf noch erledigen wollte: meine Schaltung richtig einstellen. Mein 11er Ritzel ging nicht, bzw. die Kette sprang immer wieder auf das nächste Ritzel, so dass ich bergab nicht mehr mittreten konnte. Wie gesagt, ein Anfängerfehler nach dem anderen….

Die erste Runde beendete ich dann mit einem Schnitt etwas über 40km/h, also alles nach Plan. Beim zweiten Mal Maintal wollte ich noch sicher gehen und warf meine Flasche schon in Bergen Enkheim weg, so dass nur noch meine Box mit dem Ersatzmaterial im Halter steckte. Diese hatte ich sogar noch mit Panzertape gesichert, damit da auch nichts passieren konnte. Das half allerdings auch nicht. Wieder fuhr ich mit Vollgas über das Kopfsteinpflaster und kontrollierte direkt danach meine Ersatzmaterialbox. Tja, wieder griff meine Hand ins Leere: der Flaschenhalter war halb abgebrochen, hatte sich umgedreht und die Box war futsch. Die Reste des Panzertapes hingen auch noch an dem Halter, das war durchgerissen. Einige Sekunden überlegte ich, ob ich umdrehen sollte und die Flasche wieder einsammeln sollte, doch den Gedanken verwarf ich – mir war aber auch klar, das ich damit ein großes Risiko einging: ein Platten und das Rennen wäre vorbei gewesen. Dazu kam mein Ärger, dass mich der Spaß auch ein nettes Sümmchen gekostet hatte: Schlauchreifen, Gaskartuschen, Airgun, Kettenschloss – ich will gar nicht rechnen. Aber mit Wut fährt es sich ja am besten und ich wollte das Radfahren möglichst schnell abschließen – bloß kein Platten, bloß kein Platten, bloß kein Platten….

Es ging auch alles gut und ich kam bestens durch. Ca. 10km vor dem Wechsel überholte ich einen Age Grouper, der recht zügig unterwegs war. Ich wusste, dass ich recht weit vorne war und wenn ich mich auf die Durchsagen der Zuschauer verlassen konnte musste ich nun zweiter Agegrouper sein – der Jung wehrte sich aber recht heftig – kam immer wieder ran und ließ sich nicht wirklich abschütteln – später erfuhr ich, dass das ein Ex-Radprofi war. Egal, vor ihm kam ich in die Wechselzone und da traf mich der Schlag: ich war tatsächlich der zweite Amateur und lag auf Platz 14 insgesamt – klasse – nun nur noch den Marathon wie geplant, dann sollte eine Top 5 Platzierung möglich sein – das hatte ich ja vorher in einem Anflug von Größenwahn als Ziel ausgegeben. Ein Ziel hatte ich aber schon erreicht: Radbestzeit der Amateure – wäre das schon mal abgehakt.

 

Laufen

Beim Laufen wollte ich mich nun stur an meine geplante Geschwindigkeit von 4,5 Minuten pro Kilometer halten. Aber natürlich hatte ich den Garmin falsch eingestellt, er zeigte mir nicht Minuten pro km an, sondern km/h. Na klasse, dann musste ich halt selbst rechnen – nach 2 km hat mein Hirn das dann auch geschafft und ich versuchte möglichst gleichmäßig zu laufen. Das ging auch ganz gut, nur musste ich schon bald wieder einen Stopp auf einem der Klos einlegen. Das musste ich später noch zweimal, anscheinen hatte ich das Iso-Getränk mal wieder nicht vertragen.

2 Runden konnte ich mein Tempo recht gut halten, die dritte und vierte Runde wurde ich dann doch wieder etwas langsamer, so dass mir schon bald klar wurde, dass es mit einer Zeit unter 9 Stunden doch nichts werden konnte. Dennoch kam ich rechtgut durch, leider wurde ich wohl auch von einigen Startern meiner Altersklasse überholt, doch das konnte man auf der Strecke nicht erkennen. Ärgerlicherweise hielt ich es kurz vor Ende der letzten Runde nicht mehr aus und musste noch ein letztes Mal das Klo aufsuchen, bevor ich mein letztes Bändchen bekam und Richtung Ziel lief. Wieder war der Zieleinlauf grandios, vollkommen alleine lief ich nach insgesamt 9:07 ins Ziel und wurde dort von den Helfern empfangen.

Wie sich später zeigte, war ich damit 25ter geworden und 4ter in meiner Altersklasse. Zwar hatte ich damit das Podium um ca. 40 Sekunden verpasst, aber wenigstens die Quali problemlos geholt. Wäre ich mal einmal weniger auf Klo gegangen….

 

Nun aber erst einmal erholen und dann mal sehen, wie ich weiter trainiere……

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Noch mal schwimmen…

Da ja höchstwahrscheinlich am Sonntag keine Neos erlaubt sein werden, haben Julia und ich heute noch einmal unsere Schwimmanzüge getestet, mit denen wir dann schwimmen werden. Danke an Tim, der mir seinen geliehen hat – schwimmt sich gut, auch wenn ich mich darin wie eine Presswurst fühle…. Photos gibt es dazu auch: Klick

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Nightrun

Es gehört ja mittlerweile schon zur IRONMAN Vorbereitung dazu, dass ich am Donnerstag beim Nightrun mitlaufe und mich dort vollkommen abschieße. So auch heute: Zusammen mit Jürgen und Tim startete ich diesmal in einer Staffel und wir hatten uns ganz gute Chancen auf eine gute Platzierung ausgerechnet. Nachdem Julia und ich beinahe den Start versäumt hatten, startete Jürgen als erster, so dass etwas Zeit blieb. Ich war der zweite und Tim sollte den Lauf dann beenden. Schon nach ca. 17 Minuten kam Jürgen zum Wechsel – auf Platz 5 – da war mir klar, dass langsames Laufen nun nicht drin war – also volle Presse. Ging auch ganz gut – es war zwar unglaublich warm, aber ich konnte ganz gut durchlaufen – zwischenzeitlich lag ich sogar auf Platz 2, wurde jedoch kurz vor dem Wechsel noch einmal eingeholt. Nach ca. 17 Minuten war auch ich fertig und übergab an Tim, der den Platz dann halten konnte und als dritter ins Ziel lief – das interessierte hier zwar niemanden, da es keine offizielle Wertung gibt, aber dennoch waren wir zufrieden.

Abends gab es dann noch lecker Abendessen – jetzt wo die Saltinsdiät vorbei ist, kann man ja auch wieder normal futtern……

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Radtour mal anders

Eigentlich wollte ich heute wie angekündigt schwimmen gehen, doch dann war mir nicht so recht danach. Da ich nicht ganz faul sein sollte, habe ich mir so ein klasse Mietrad ausgeliehen und bin damit am Kanal etwas gerollt – was ein Krampf. Aber besser als ganz faul zu sein. Immerhin habe ich es 1,5 Stunden auf dem Panzer ausgehalten…
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Sehr ruhiges Wochenende

So, das letzte Wochenende vor dem großen Tag liegt nun hinter uns. Wie geplant war es SEHR ruhig. Nur zwei kleine Radtouren, damit man nicht vollkommen einrostet. Ich bin dabei zweimal die IRONMAN Runde abgefahren, um sie mir erneut anzuschauen. Hat sich nicht wirklich verändert… Alles in bester Ordnung. Und die Berge habe ich nun auch “verstanden”.

Schwimmen war ich in der letzten Woche auch zweimal – sogar mit Neo, obwohl das wohl unnötig war, denn der See ist jetzt wohl schon super warm und die kommende Woche verspricht keine Abkühlung. Wenn der Veranstalter also nur einen Funken Verstand hat – ja, ich verlange viel – muss es ein Neoverbot geben. Daher werde ich kommende Woche halt noch zweimal ohne Neo schwimmen – wobei ich das ja eigentlich kann.

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Letzter langer Lauf

Zur Beruhigung meines Gewissens war ich heute ein letztes Mal lange laufen – ich wollte testen, ob mein Knie hält. Da hatte Ende letzter Woche angefangen leicht zu schmerzen. Nicht wirklich dramatisch, aber doch so ein kleiner fieser Schmerz. Also wollte ich sehen, wie das Knie das Laufen verträgt. Direkt beim loslaufen bemerkte ich, dass das Knie keine Problme machte, so dass ich meine eigentlich auf eine Stunde geplante Laufeinheit ausdehnte und erneut die große Stadtwaldrunde mit 24 km lief. Zwischenzeitlich versuchte ich sogar mit etwas Druck zu laufen und am Ende stand 1:49 auf der Uhr, also nicht wirklich langsam. Das macht doch Mut für den übernächsten Sonntag. Faszinierend war das Mainufer: ausgestorben beschreibt es wohl ganz gut. Da ja das Spiel Deutschland-Ghana anstand, war dort fast keine Menschenseele anzutreffen, lediglich in den Bars und Cafes tummelten sich die Massen vor den Fernsehern. Mir soll es recht sein, so hatte ich wenigstens meine Ruhe – bis nach dem Spiel, denn dann brach wie erwartet wieder die Hölle los, da anscheinend jeder meinte, nachts wild hupend durch die Stadt zu fahren – und das, wo ich morgen um 4:45 aufstehen muss….

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Projekt Titelverteidigung

Zum Abschluss unseres intensiven zweiwöchigen Trainingsblocks stand für Julia und mich heute erneut ein Start beim Quarterman in Bruchköbel auf dem Programm. Im letzten Jahr hatten wir hier beide gewonnen, als Titelverteidiger durchten wir daher sogar mit den Startnummern 1 und 2 starten – wann kommt das schon vor? Leider schien das Wetter diesmal nicht so gut zu werden, zumindest war Regen und recht kühle Temperaturen vorhergesagt. Rechtz früh kamen wir in Bruchköbel an, so dass wir mehr als genug Zeit hatten, um unsere Wechselzone vorzubereiten. Wieder einmal war die Organisation der Veranstaltung vorbildlich, man merkt, dass die Veranstalter hier wirklich engagiert sind. Dazu kommt, dass der Quarterman eine der wenigen Veranstaltungen in Hessen ist, bei der die Radstrecke komplett gesperrt ist, so dass man relativ entspannt fahren kann.

Geschwommen wird allerdings zunächst in einem Freibad in mehreren Startgruppen, die entsprechend der angegebenen Schwimmzeiten zusammengestellt werden. Julia und ich starteten in der letzten Startgruppe zusammen mit den anderen Favoriten. Nur ein weiterer Starter, der mich vor einer Woche beim Moret Triathlon noch überholt hatte, startete in der Gruppe vor uns. Das Schwimmen ließ ich relativ locker angehen – brav schwamm ich wieder hinter einem anderen Starter auf meiner Bahn her. Eventuell hätte ich etwas schneller schwimmen können, doch das wäre dann richtig anstrengend geworden, so dass ich mich vorerst zurück hielt.

Als das Schwimmen dann jedoch vorbei war, ging der Spaß wieder los: Matthias war als starker Schwimmer weit vor mir aus dem Wasser gekommen – ihn wollte ich natürlich möglichst schnell auf dem Rad einfangen. Das dauerte dann jedoch unerwartet lange, erst in der dritten von vier Radrunden konnte ich an ihm vorbei ziehen, so dass mir noch eine Runde blieb um meinen Vorsprung auszubauen – ich wollte es ja nicht unbedingt auf ein Laufduell ankommen lassen.

Dennoch konnte ich es mir nicht erlauben zu bummeln, so dass ich so schnellich irgendwie konnte loslief und bis zum ersten Wendepunkt versuchte das Tempo zu halten. Nach dem Wendepunkt sah ich, dass ich noch über eine Minute Vorsprung auf Matthias hatte, aber ausruhen war immer noch nicht möglich – ich musste weiter Gas geben. So versuchte ich bis zum Ende das Tempo zu halten und lief nach 36 Minuten und 42 Sekunden ins Ziel. Hier musste dann noch etwas gerechnet werden, denn der Starter aus der Startgruppe vor uns, warmit einer ähnlichen Zeit ins Ziel gekommen – am Ende reichte es jedoch für mich und ich war 23 Sekunden schneller – uff! Auftrag erledigt, Titel verteidigt 😉

Auch Julia konnte ihren ersten Platz wiederholen. Nach dem Schwimmen musste sie auch wieder etwas Aufholarbeit leisten, hatte aber nach dem Radpart bereits einen Vorsprung von ca. 9 Minuten, so dass sie relativ entspannt ins Ziel laufen konnte.

Wieder zu hause hatten wir dann aber auch genug: 2 Wochen Training und die vielen Wettkämpfe (Lohmar, Moret, Bruchköbel) hatten uns doch etwas zugesetzt, doch nun gilt es nur noch die Beine hochzulegen und zu tapern für den großen Tag in zwei Wochen.

So langsam werden wir nervös…

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Zweimal Hessenmeister

Wieder einmal stand der Moret Triathlon an, d.h. die hessische Meisterschaft über die Mitteldistanz. Im letzten Jahr waren Julia und ich jeweils Hessenmeister in unseren Altersklassen geworden, daher wollten wir natürlich wieder an den Start gehen und unsere Titel verteidigen. Wirklich getapert haben wir dann aber doch nicht – eher im Gegenteil: neben vier Wettkämpfen in 7 Tagen steckte uns noch eine anstrengende Trainingswoche in den Beinen, so dass wir entsprechend müde an den Start gingen.

Das Schwimmen lief ganz ok. Recht schnell fand ich einen anderen Starter mit dem ich zusammen schwimmen konnte, d.h. hinter dem ich hinterher fahren konnte, so dass ich mich nicht wirklich um die Orientierung kümmern musste. Zeitweise hätte ich zwar schneller schwimmen können, doch dann wäre ich alleine gewesen und die Orientierung wäre mir bei weitem schwerer gefallen. Also brav hinterher. Nach 29:50 stieg ich dann schon wieder aus dem Wasser, da war mir klar, dass die Strecke mal wieder zu kurz gewesen war – das ist beim Moret Triathlon leider immer wieder ein Problem, dass die Schwimmstrecke nicht wirklich 2,2km lang ist.

Schnell entledigte ich mich meines Neos, den ich in diesem Jahr zum ersten Mal getragen hatte und lief zu meinem Rad. Dabei kam mir Tim – ENTGEGEN!!! Wie sich später heraus stellte, war sein Brille gestohlen worden – ich frage mich, wer so etwas tut.

Kaum saß ich auf meinem Rad, ging es wie gehabt los: Vollgas – meine altbekannte Taktik. Leider war die Strecke recht voll und auch der Verkehr recht dicht, so dass ich immer wieder ausgebremst wurde, dennoch konnte ich mich ganz gut nach vorne arbeiten, ohne mich vollkommen abzuschließen. Mein Rad machte diesmal allerdings einige Probleme: meine vordere Bremse schien locker gewesen zu sein – zumindest schliff sie kontinuierlich, was mich beinahe in den Wahnsinn trieb. Aber genau darum macht man ja Testwettkämpfe, damit dann zum großen Tag alles passt. Wie sich später heraus stellte, lag ich nach dem Radfahren auf Platz 3, also ganz gut. Der Wechsel klappte auch ganz gut und auch der Lauf fühlte sich nicht so schrecklich an. Leider wurde ich noch zweimal überholt, aber das war es dann auch, so dass ich als 5. ins Ziel kam und damit auch wieder meine Altersklasse gewonnen hatte.

Ähnlich lief es bei Julia: Nach relativ gutem Schwimmen fuhr sie wieder einmal die Radbestzeit und lief mit einer sehr guten Laufzeit ebenfalls als 5. ins Ziel. Auch das bedeutete den ersten Platz in der Altersklasse. Auch Jürgen, ein weiterer Vereinskollege hatte einen guten Tag und erreicht Platz 3 in seiner Altersklasse. Tim dagegen musste richtig leiden. Nach dem Maleur mit seiner Brille spielte seine Verdauung verrückt, so dass er mehrere Male stoppen musste. Auch im Ziel war es damit nicht vorbei, so dass er ärztlich versorgt werden musste. Trotz dieser Geschichte war es mal wieder eine klasse Veranstaltung, zu der wir immer wieder gerne kommen.

Nun steht noch eine weitere Trainingswoche an und zum Abschluss der Quarterman, den wir jedoch auch wieder ohne echtes Tapering bestreiten werden, bevor dann für den IRONMAN wirklich getapert wird…

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Mal wieder die andere Front…

Heute stand mal wieder mein regelmäßiger Besuch beim Radiologen an: Röntgen der Lunge und MRT des Bauchs. So werde ich immer wieder an die vergangenen Jahre erinnert. Freitag hatte ich ja auch schon Blut gelassen – zur Tumormarkerbestimmung. Heute gab es dann Ergebnisse: Tumormarker unauffällig, Lunge unauffällig und das ganze Gedärm im Bauch: auch alles in bester Ordnung.

Zur Feier des Tages war ich dann am späten Nachmittag lange laufen: ich bin meine Stadtwaldrunde gelaufen: 24km wofür ich 1:45 gebraucht hab. Morgen dann endlich wieder Radfahren.

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