Da lohnt es sich doch früh morgend mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wenn man mit diesem Anblick entschädigt wird:

Da lohnt es sich doch früh morgend mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wenn man mit diesem Anblick entschädigt wird:

Nach dem gestrigen Platten-Desaster, gab es heute mal wieder einen Großeinkauf Flicken. Mal sehen, wie lange die reichen, ich tippe mal auf Ende März (maximal)….

und gleich wieder Platten, Platten, Platten.
Nach der gestrigen Silvesterfeier mit reichlich Jamon und Quesos musste ich heute natürlich die Kalorien wieder verbrennen, so dass ich eine lange Radtour geplant hatte. Der Kopf war zwar noch etwas schwer, dennoch schafften wir es, gegen 13 Uhr auf das Rad zu steigen. Das wurde dann aber eine Hindernisfahrt. Die Stadt sah aus wie Sau. Überall die Reste der Silvesterkracher, Raketen, Batterien und vor allem Flaschen und Glassplitter. Das Mainufer sah aus, als hätte da eine Großdemo getobt. So war es dann auch nur eine Frage der Zeit, bis ich meinen ersten Platten hatte: das dauerte 15 Kilometer. Einen Ersatzreifen hatte ich dabei und so konnte ich meine Tour fortsetzen.

Kurz bevor ich wieder zu hause war, kam ich an der Neuen Oper vorbei und schon wieder machte es Pftpftpftpft – das nächste Loch. Ich versucht noch mit Höchstgeschwindigkeit heim zu kommen, doch an der Hauptwache war es vorbei und ich musste mein Rad heim tragen. Das gab natürlich lustige Blicke der Passanten, denn wirklich sauber war mein Rad natürlich nicht.
Zu hause erführ ich dann aber, dass Julia noch mehr Pech gehabt hatte und nur 10km weit gekommen war, bevor sie den zweiten Platten hatte und heim fahren musste.
Mal wieder bin ich in Neuss und bevor die Futterei zu Weihnachten los geht, war ich heute wieder mit dem Rad unterwegs und habe mal wieder die riesigen Tagebauten angesehen. Schon imposant, welch ein Aufwand hier getrieben wird, um die Braunkohle aus der Erde zu bekommen, vor allem wenn man dann sieht, wie schnell diese Tagebauten wachsen:

Kein Wunder, wenn man diese Monstren von Schaufelradbaggern sieht:

Während meiner Tour kam ich dann an den ebenso riesigen Kraftwerken vorbei, die die Kohle verheizen, auch recht imposant:

Insgesamt war ich 3:45 Stunden unterwegs, davon gefühlt 2 Stunden auf dem Rückweg mit Gegenwind, so dass ich entsprechend bedient war, aber wenigstens kann ich nun guten Gewissens schlemmen…..
Heute ging es dann gleich sportlich weiter. Julia und ich waren von einigen Freunden zu einem weiteren Spaß-Wettkampf eingeladen worden. Ein Bike&Run im Wald von Kronberg. Das bedeutete,d ass wir zusammen als Team eine Strecke von 12km bewältigen mussten und dabei immer einer von uns beiden laufen musste, während der andere auf dem Rad saß. Wechseln konnten wir so oft wie wir wollten, aber ursprünglich sah unsere Taktik so aus, dass Julia laufen wollte und ich sie begleiten wollte. Ich hatte daher auch keine Laufschuhe eingepackt. Kurz vor dem Start überlegten wir es uns aber anders, so dass wir doch wechseln wollten. Naja, musste ich halt mit den Radschuhen laufen – die kurzen Stücke sollte das schon gehen.
Schon auf dem Weg nach Kronberg fing es an zu schneien und der Schnee blieb liegen!!! Das sollte also ein Spaß werden:

Los ging es für mich auf dem Rad, da direkt am Anfang einige technischeren Stellen kamen und die wollte Julia nicht auf dem für sie zu großen Rad fahren. So konnte ich auch wieder einige Bilder von ihr machen:

Unsere ersten Wechsel waren noch etwas unbeholfen, doch schon bald hatten wir es raus und waren ein ganz gut eingespieltes Team:
Am Ende waren wir dann drittes Team geworden (von vier Teams insgesamt….), aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Wir kommen sicherlich wieder, wenn es diese Veranstaltung wieder gibt…
Eigentich ist ja im Moment Ruhephase, d.h. man sollte gemütlich vor allem die Grundlagenausdauer trainieren, aber irgendwie klappt das diesen Dezember nicht so ganz. Nachdem der Dezember mit dem Nikolaus Duathlon begann, stand heute eine reine Spaß-Veranstaltung auf dem Programm: Kill The Hill Vol. 2. Ein Bekannter veranstaltete diesen Lauf und es galt, den Lohrberg viermal raufzulaufen (jeweils eine Strecke von 1km). Nicht wirklich viel, aber beim vierten Mal taten die Beine dann doch weh. Spaß hat es aber allemal gemacht und ich konnte sogar den vierten Lauf gewinnen – ok, ich glaube der Sieger der ersten drei Runden ist mit einem Finger in der Nase gelaufen 😉
Karsten war auch da und hat einige Bilder gemacht:


Danach haben wir dann noch etwas richtig Sport gemacht und waren mit Karsten 2,5 Stunden im Stadtwald unterwegs. Dabei kamen wir am Langener Waldsee vorbei, wo sich die Bagger mal wieder ausgetobt hatten, so dass ein Stück des Weges eine einzige Schlammwüste war:

Dementsprechend sahen danach auch die Räder aus…
Eigentlich wollten Julia und ich heute ganz entspannt 3-4 Stunden mit dem Crosser durch den Stadtwald fahren, doch beim Frühstück erfuhren wir, dass es heute einen Crosslauf in Frankfurt gab und so entschieden wir uns, das Radtraining sein zu lassen und statt dessen mitzulaufen. Ich hatte ja so etwas noch nie gemacht und auch bei Julia war der letzte Crosslauf schon einige Jahre her.
So konnten wir gemütlich frühstücken und einkaufen, bevor wir dann langsam zum Start fuhren. Dort angekommen konnten wir uns dann noch in Ruhe die Strecke anschauen, da wir noch mehr als genug Zeit hatten. Dann war Julia auch schon bald dran: sie musste den Kurs viermal durchlaufen, das bedeutete dass sie den Bornheimer Hang – dort fand das Rennen statt – vier mal runter und wieder rauf musste. Glücklicherweise war die Wiese einigermaßen abgetrocknet und nicht so schlammig, wie noch eine Woche zuvor, als sich hier die Crossfahrer vergnügt hatten.

Nachdem Julia im Ziel war, hatte ich noch Zeit, die Runde einmal abzulaufen. Dann ging es auch bei mir schon bald los: 6 Runden mussten wir laufen und die hatten es wie gesagt in sich. Natürlich waren die echten Laufspezialisten schnell enteilt, doch mein Ziel war ja nicht zu gewinnen, sondern ich wollte mich nur nicht überrunden lassen.

So lief ich dann auch Rund um Runde so schnell ich konnte. Groß einteilen brauchte ich mir ja meine Kräfte nicht – dachte ich. Auf der letzten Runde versucht ich noch einen Läufer vor mir an dem Anstieg einzuholen, doch dabei habe ich es anscheinend doch etwas übertrieben, so dass ich oben angekommen etwas raus nehmen musste, ansonsten hätte mich mein Mageninhalt verlassen – und das wollte ich nicht. So trabte ich dann auch ins Ziel und hatte dann auch genug.
Julia hat aber mal wieder den Vogel abgeschossen und in ihrer AK den zweiten Platz gewonnen. Dafür bekam sie… Ein Handtuch!!! Hurra!!!
Morgen gehen wir dann aber wirklich wieder radeln….
Diesen Sonntag stand wieder einmal der Nikolaus Duathlon hier bei uns in Frankfurt an. Das Wetter sah zunächst nicht wirklich gut aus: es schüttete wie aus Kübeln. Julia und ich wollten jedoch nicht faul sein und so machten wir uns dennoch fertig. Pünktlich, als wir das Haus verließen hatte das Wetter ein Einsehen und der Regen hörte auf. So blieb es dann auch, was wir aber noch nicht wissen konnten.
Da wir recht spät losgefahren waren, hatten wir keine Zeit mehr, die Strecke abzufahren, aber das war auch nicht wirklich notwendig, die Strecke kannte ich ja nun mehr als gut genug.
Dann ging es auch schon bald los: 5km laufen:

21 km mit dem Rad durch den Buga Park:

Und schließlich noch einmal 2,5km Laufen. Es lief für mich eigentlich ganz gut. Zwar konnte ich nicht mit der Spitze mitlaufen, so dass ich auch auf dem Rad alleine war, doch wenn ich bedenke, dass ich nun beinahe 2 Monate Pause gemacht habe, kann ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Also alles im Lot. Michelle hat auch einige Bilder gemacht, wie man hier sieht.

Den Vogel hat aber mal wieder Julia abgeschossen, die Gesamtsiegerin geworden ist. Dass sie es auch immer wieder übertreiben muss:

Mittlerweile habe ich hier auch eine ganz nette Laufstrecke gefunden, so dass die Laufeinheiten sogar Spaß machen. Leider muss ich immer noch ca. 4km durch die Stadt laufen, bevor ich in dem Park ankomme, aber dann wird es dort richtig schön und vor allem bin ich dort vollkommen alleine – das hat schon was, durch diesen vollkommen leere Park zu laufen:


Und die dazugehörige Strecke:
Ich geb ja zu, dass wir uns wie die schlimmsten Touris verhalten. Pro Tag eine Stadt ist schon etwas bekloppt, aber wie gesagt, man kommt ja nicht alle Tage hierher. Also stand heute Salamanca an, auch sehr schön dort. Alles überragend wieder die Kathedrale, in diesem Fall sogar zwei Kathedralen, denn hier wurde eine zweite Kathedrale direkt neben eine schon bestehende gebaut und diese alte wurde dabei nicht abgerissen. So stehen hier nun zwei wunderschöne Bauwerke direkt nebeneinander:




Dazu kam dann noch eine der ältesten Unis der Welt, die auch in einem faszinierenden Bauwerk untergebracht war:


Und natürlich weitere Kirchen. Hier könnte man es schon aushalten, wenn nicht so viel Betrieb hier wäre. Das war beinahe etwas anstrengend, aber was beschwere ich mich, wir waren ja Teil der Meute.
So ging es dann auch schon bald am frühen Nachmittag wieder zurück nach Madrid, aber nicht ohne einen Zwischenstopp in Avila, wo wir uns auch noch eine Kathedrale anschauten und natürlich die geniale vollständig erhaltene Stadtmauer:

Die Kathedrale entpuppte sich auch als wirkliche Überraschung. Ob es Absicht war oder eine Notlösung kann ich nicht sagen, aber für den Bau wurden Steine mit einer extrem auffälligen Maserung verwendet, die dem Innenraum eine phantastische Atmosphäre geben:


