{"id":5081,"date":"2020-06-22T18:28:31","date_gmt":"2020-06-22T16:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/?p=5081"},"modified":"2020-06-22T18:28:34","modified_gmt":"2020-06-22T16:28:34","slug":"auch-im-taunus-wird-es-ein-bisschen-weiter-vorne-flacher-feldbergman-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/auch-im-taunus-wird-es-ein-bisschen-weiter-vorne-flacher-feldbergman-2020\/","title":{"rendered":"Auch im Taunus wird es ein bisschen weiter vorne flacher &#8211; Feldbergman 2020"},"content":{"rendered":"<p>Und hier der Bericht zum vergangenen Wochenende.<\/p>\n<p>Bereits im M&#228;rz wurde der Swissman abgesagt bzw auf 2021 verschoben. Dass ich deshalb auf meine Langdistanz verzichten sollte, kam mir allerdings nicht in den Sinn, sondern eher die Frage, wie ich die Alternative gestalten k&#246;nnte. Und der Plan entwickelte sich sehr schnell: das Schwimmen w&#252;rde wegen Covid-19 ausfallen, so dass es ein Duathlon werden w&#252;rde (was mich nat&#252;rlich unendlich traurig stimmte \ud83d\ude09 &#8211; aber die richtige Entscheidung war, denn ich war seit Beginn des Lockdowns nicht mehr im Wasser). Und damit ergaben sich auch fix die Strecken: Start vor der Haust&#252;r, die &#252;bliche Laufrunde am Main, Wechsel im Hof, 180km-Runde durch den Taunus und dann noch rauf zum Feldberg (ganz so einfach war es dann doch nicht, es wurde noch ein bisschen an der richtigen Kilometerzahl gebastelt, aber so schnell ging es dann doch). Soviel zur Vorgeschichte.<\/p>\n<p>Freitag Abend gab es die obligatorische Pastaparty. Neben Alex war auch mein MiniFanClub Ariane, Alex und Sebastian dabei, die den kommenden Tag auch immer wieder dabei sein w&#252;rden. Wir a&#223;en unsere Nudeln, quatschten und gingen fr&#252;h ins Bett. Denn die Nacht endete fr&#252;h.<\/p>\n<p>Samstag Morgen 4 Uhr. Wie immer gab es in der Nachbarschaft eine Feier, so dass der Schlaf leicht beeintr&#228;chtigt wurde. Aber der Wecker ging erst um 4 und nicht schon um 2 wie sonst &#252;blich an diesem Tag. Dann das Fr&#252;hst&#252;ck, Packen und nerv&#246;s werden. Ja, auch f&#252;r so etwas werde ich nerv&#246;s! Die Wechselzone richte ich bei uns im Hof ein und dann warten wir mit meinem MiniFanClub auf das Startgel&#228;ut um 6 Uhr. Und lost geht&#8217;s! Ich laufe die Stra&#223;e rauf und auf den bekannten Wegen durch den Gr&#252;ng&#252;rtel Richtung Main. Alex f&#228;hrt mit dem Rad nebenan und stellt die Medienversorgung sicher. Auf der Fl&#246;&#223;erbr&#252;cke treffen wir meinen langj&#228;hrigen Lauf-Buddy Jo, der gemeinsam mit uns Richtung Offenbach l&#228;uft. Entspannt, in der Morgensonne&#8230; Am MTW drehen wir um und schlappen wieder Richtung Zuhause. Unterwegs husche ich noch einmal kurz in den Busch und am Deutschherrnufer wartet der MiniFanClub und feuert uns an. Weiter nach Hause durch den Gr&#252;ng&#252;rtel und schon ist die erste Disziplin geschafft. Rascher Wechsel in die Radsachen und wieder geht es los btw. weiter. Ich fahre durch die noch ruhige Stadt Richtung Oberursel. An der Hohen Mark wartet Alex auf mich. Wie auch beim Swissman wird er den Support am Tag machen. Auf dem darauffolgenden Parkplatz ist zu sehen, dass er noch nicht ganz im Supporterswing ist &#8211; er steigt aus und will Fotos von mir machen, vergisst aber, die Handbremse anzuziehen. Und das Auto rollt zur&#252;ck und zur&#252;ck&#8230;.zum Gl&#252;ck zieht er die Handbremse noch bevor das dort parkende Auto angebumpert wird.<\/p>\n<p>Rauf geht&#8217;s zum Feldberg, es ist herrlich ruhig dort, noch k&#252;hl und wenige andere Menschen unterwegs. &#220;ber die Kuppe und runter zum Roten Kreuz, Niederreifenberg und Schmitten. In Brombach bin ich ein bisschen verwirrt, weil ich Alex so lange nicht mehr sah, dass ich ihn anrufe &#8211; er wartet zwei H&#252;gel weiter. also, weiter. Es rollt gut &#252;ber H&#252;gel und D&#246;rfer, ich esse und trinke regelm&#228;&#223;ig. Es ist immer wieder sch&#246;n da drau&#223;en. Und das Wetter ist bestens. Die Kilometer fliegen, Alex reicht Essen und Getr&#228;nke. Zwischen Espa und Weiperfelden ziehen dunkle Wolken auf. Und sie bringen dicke, aber sp&#228;rliche Regentropfen. Zu wenig, um nass zu werden, zu viel, um es regenfrei zu nennen. Ich fahre rauf nach Bodenrod, keine &#196;nderung. Am Himmel ist ein langer, dunkler Wolkenstreifen direkt &#252;ber mir zu sehen. Wann kann ich unter ihm weg sein? Regenjacke: ja &#8211; nein &#8211; vielleicht? Den Weg nach Wernborn tropft es weiter, danach h&#246;rt es zum Gl&#252;ck wieder auf. Und es bleibt trocken. Dann geht es von Neu-Anspach meinen ungeliebten Anstieg rauf. Aber es f&#228;hrt sich relativ gut, oben wartet Alex mal wieder mit Essen. Dann geht es in einer zus&#228;tzlichen Schleife &#252;ber Schmitten nach Seelenberg (dort im Anstieg verabschiedet sich Alex und f&#228;hrt runter, um die zweite Wechselzone vorzubereiten) wieder runter nach Schmitten (die 180km m&#252;ssen ja gefahren werden) und dann in den Anstieg noch einmal zum Feldberg. Die Beine sind matschig und ich wei&#223; wie immer nicht, wie das noch mit dem Marathon funktionieren soll. Aber die Abfahrt nach Oberursel lockert die Beine wieder und dort treffe ich auch auf die ersten Ampeln seit Stunden. Ich rolle durch die Stadt und bis runter zum Fu&#223; des Riedbergs.<\/p>\n<p>Dort hat Alex alles f&#252;r meinen Wechsel vorbereitet. Ich wechsle die Schuhe, Alex verstaut in der Zwischenzeit das Rad und alles andere, was wir f&#252;r die kommenden Stunden nicht mehr ben&#246;tigen werden. Und los geht der abschlie&#223;ende Marathon. Am Nordufer der Nidda geht es los mit Blick auf den Feldberg. Komoot fand h&#252;bsche, wenig genutzte Wege, vor allem zwischen unz&#228;hligen Feldern entlang. Der Untergrund ist ruppig, das Gras zwischen Kn&#246;chel- bis wadenhoch und ich schlappe mit Alex neben mit auf dem Rad nach seinen Anweisungen &#252;ber die Felder Richtung Seulberg. Ab da geht es rauf zur Saalburg &#8211; aber nat&#252;rlich nicht direkt, sondern &#252;ber verschlungene und weniger genutzte Pfade durch den Wald. Endlich sind wir an der Saalburg &#8211; erstes Zwischenziel, die H&#228;lfte des Marathons ist gelaufen. Es geht weiter zum Herzberg. Nat&#252;rlich geht es weiter rauf. Wir kommen oben beim T&#252;rmchen an, umrunden es und verlassen ihn wieder durch das Gartentor. Ab da geht es bergab. Und das tut weh. Anstatt dort das Tempo erh&#246;hen zu k&#246;nnen, werde ich fast noch langsamer als beim hochlaufen. Die Oberschenkel mucken, ich will auf gar keinen Fall einen Krampf haben. Ich bin froh, als wir unten im Abstieg ankommen, weil es danach wieder rauf geht. Ich schlappe durch den Wald, Alex bietet nach wie vor Essen und Getr&#228;nke. Der Hang an dem wir lang laufen ist mittlerweile nicht mehr bewaldet sondern bietet einen tollen Blick auf die Rhein-Main-Ebene. Aber die Forstarbeiter haben ganze Arbeit geleistet und der Untergrund ist von den Harvestern kaputt gefahren, so dass ich f&#252;r die tolle Aussicht wenig Zeit habe, weil ich vor die F&#252;&#223;e kucken muss. Irgendwann geht es Richtung Hohe Mark runter. Es tut immer noch weh. Dort treffen wir den MiniFanClub wieder, aber ich muss durchlaufen, denn wenn ich stehen bliebe, liefe ich vermutlich nicht mehr los. Ich bin im Kakerlakenmodus. Keine K&#246;rperspannung mehr. Noch 10 Kilometer. Und dann geht es auf vom Training bekannten Wegen rauf zum Altk&#246;nig. Ich bin auf Cola umgestiegen (eine gut abgelagerte Variante, die seit dem Embrunman 2019 bei uns im K&#252;hlschrank lagerte). Oben angekommen geht es wieder runter. &#220;ber die Steine an der Nordseite steigen wir ab. Auch Alex, der sein Rad &#252;ber die Steine tr&#228;gt, weil umgest&#252;rzte B&#228;ume auf dem Trail liegen ,die fahren unm&#246;glich machen. Endlich sind wir wieder an dem Hauptweg angekommen, Alex kann wieder fahren und ich jogge weiter. Der Fuchstanz kommt, wir laufen vorbei und es sind die letzten zwei Kilometer. Alex f&#228;hrt vor, um den MiniFanClub vorzubereiten, dass das Warten endlich ein Ende hat. Ich laufe &#252;ber das Windeck und sehe die vier dort stehen. Die letzten 900m zum Gipfel gehen wir gemeinsam hoch. Und dort ist es &#8211; das Gipfelkreuz, um das ich den ganzen Tag mehr oder weniger zirkulierte. Angekommen!<\/p>\n<p>Alex und Alex machen Fotos, ich trage mich noch unleserlicher als sonst ins Gipfelbuch ein und dann gibt es dort die Bank, auf der ich mich umziehe. Alex f&#228;hrt mit dem Rad runter zum Auto, w&#228;hrend ich mit dem MiniFanClub zu deren Auto runtergehe, damit die mich zu unserem Auto bringen k&#246;nnen. Und schon ist das Projekt beendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und hier der Bericht zum vergangenen Wochenende. Bereits im M&#228;rz wurde der Swissman abgesagt bzw auf 2021 verschoben. 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