{"id":24,"date":"2007-05-14T08:27:02","date_gmt":"2007-05-14T06:27:02","guid":{"rendered":"http:\/\/nopogobiker.de\/blog\/?p=24"},"modified":"2007-11-15T16:16:24","modified_gmt":"2007-11-15T14:16:24","slug":"gerolsteiner-tour-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/gerolsteiner-tour-festival\/","title":{"rendered":"Gerolsteiner Tour Festival"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem das Gerolsteiner Tour Festival im vergangenen Jahr komplett im Dauerregen stattfand, gab es dieses Jahr schon eine kleine Besserung, es regnete nur an einem Tag, aber der Reihe nach.<br \/>\nDas Festival findet an drei Tagen statt, Freitag steht ein Zeitfahren auf dem Programm, Samstag ein Radmarathon und Sonntag ein Teamzeitfahren. Ich dachte mir: wenn schon denn schon und wollte nat\u00c3\u00bcrlich alles mitmachen, damit sich die Anreise auch lohnt.<\/p>\n<div><strong>Freitag \u00e2\u20ac\u201c Einzelzeitfahren <\/strong><br \/>\nEigentlich m\u00c3\u00bcsste man den Wettkampf anders ausschreiben und Bergzeitfahren nennen, denn eine 30km lange Strecke mit 650hm ist nicht wirklich eine klassische Einzelzeitfahrstrecke. Gl\u00c3\u00bccklicherweise kannte ich den Kurs aus dem letzten Jahr und bin mit dem konventionellen Rennrad an den Start gegangen. Ausreichendes Warmfahren vor dem Start ist ebenfalls Pflicht, denn ein Einrollen gibt es nicht: Rampe runter und Berg wieder rauf. Bei mir lief es ganz gut, nur merkte ich dann doch irgendwann, dass ich immer noch 4kg zu schwer bin. Bis zu meinem Start lag die Bestzeit bei ca. 54 Minuten, da wollte ich schon recht nah drankommen \u00e2\u20ac\u201c also ohne R\u00c3\u00bccksicht auf Verluste die Berge rauf und wieder runter. Die Abfahrten waren teilweise in erschreckendem Zustand: Schlagl\u00c3\u00b6cher und Dreck in den Abfahrten, besonders gerne in den Kurven. Bin aber dann dennoch gut durchgekommen. Der extrem starke Wind, der uns auf der Hinfahrt fast von der Autobahn geblasen hatte, war gl\u00c3\u00bccklicherweise kein gro\u00c3\u0178es Problem, da die Strecke gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178tenteils im Wald verlief und daher entsprechend windgesch\u00c3\u00bctzt war. Die ersten zwanzig Kilometer f\u00c3\u00bchlte ich mich auch irre schnell, doch dann wurde ich von einem Fahrer \u00c3\u00bcberholt, der zwei Pl\u00c3\u00a4tze hinter mir gestartet war \u00e2\u20ac\u201c interessanterweise war er nur in den Abfahrten schneller, bergauf waren wir gleich stark \u00e2\u20ac\u201c eventuell sollte ich doch mal das Abfahren lernen. Im Ziel blieb die Stoppuhr bei mir nach ca. 56 Minuten stehen, da die Bestzeit mittlerweile bei 52 Minuten lag, war ich somit am Ende nur 12ter. Immerhin ein Platz besser als im letzten Jahr, da war ich nur 13ter.<\/p>\n<p><strong>Samstag \u00e2\u20ac\u201c Marathon <\/strong><br \/>\nDer Samstag begann alles andere als gem\u00c3\u00bctlich \u00e2\u20ac\u201c als wir beim Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck sa\u00c3\u0178en fing es an zu regnen und es sah nicht wirklich danach aus, als ob es noch mal aufh\u00c3\u00b6ren wollte. Entsprechend gelaunt waren wir dann auch. Irgendwann lie\u00c3\u0178 der Regen dann doch nach und wir kamen einigerma\u00c3\u0178en trocken zum Start und auch die Startaufstellung fiel nicht ins Wasser. Zum Start wurde das Wetter sogar richtig gut, doch das sollte sich schon bald \u00c3\u00a4ndern. Da die ersten beiden Kilometer neutralisiert waren, begann das rennen erst am ersten Anstieg, der entsprechend schnell gefahren wurde, so dass sich bereits dort eine Spitzengruppe von ca. 30 Startern gebildet hatte. Bergauf war auch nicht wirklich ein Problem dran zu bleiben, doch als es in die erste schnellere Abfahrt ging meldete sich mein Gehirn und sagte mir, dass ich diese Stra\u00c3\u0178en nicht mit 80km\/h runterfahren muss, also hatte ich nach der Abfahrt bereits einen Abstand von ca. 100 Metern zur Spitzengruppe, den ich alleine nicht mehr zufahren konnte. F\u00c3\u00bcr mich stand dann ein nahezu 80km langes Einzelzeitfahren an, die Spitzengruppe war weg und hinter mir war auch weit und breit niemand mehr \u00e2\u20ac\u201c spitze. Das Wetter konnte sich dann auch nicht entscheiden \u00e2\u20ac\u201c immer wenn ich dachte, ich k\u00c3\u00b6nnte meine Regenjacke doch ausziehen, kam der n\u00c3\u00a4chste Schauer, so blieb alles gleichm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig feucht und kalt. Es kam nat\u00c3\u00bcrlich wie es kommen musste, ca. einen Kilometer vor dem Ziel holten mich drei Fahrer, ein, doch mir war das recht egal, ich wollte nur fertig werden und da anscheinend der gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178te Teil der Spitzengruppe nur die 53km strecke gefahren war, sprang f\u00c3\u00bcr mich am Ende ein 11ter Platz raus, in meiner AK sogar siebter. Was will man mehr&#8230;<\/p>\n<p><strong>Sonntag \u00e2\u20ac\u201c Teamzeitfahren <\/strong><br \/>\nDas Teamzeitfahren war wieder der eigentliche H\u00c3\u00b6hepunkt des Festivals \u00e2\u20ac\u201c wirkliche Alternativen gibt es f\u00c3\u00bcr Hobby-Sportler zu diesem Event eigentlich keine, zumindest ist mir keine bekannt. Es gilt eine 30km lange Wendepunktstrecke als Team zu absolvieren, wobei maximal 4 Fahrer ein Team bilden, wovon mindestens drei ins Ziel kommen m\u00c3\u00bcssen.<br \/>\nZusammen mit drei Freunden ging es also an den Start, wobei unser Team etwas zusammengew\u00c3\u00bcrfelt aussah: jeder in seinem eigenen Trikot \u00e2\u20ac\u201c im Gegensatz zu vielen anderen Teams, die in Einheitskluft starteten. Gro\u00c3\u0178e Taktik hatten wir keine, jeder wolle so lange im Wind fahren, wie es ging, und dann freiwillig ausscheren. Direkt am Anfang f\u00c3\u00bchrte die Strecke wieder einen Anstieg rauf, so dass zun\u00c3\u00a4chst jeder f\u00c3\u00bcr sich k\u00c3\u00a4mpfen musste, wir kamen jedoch alle recht gut oben an. Die extrem schnelle Abfahrt f\u00c3\u00bchrte durch ein Wohngebiet, war jedoch perfekt abgesperrt, so dass man bestens laufen lassen konnte. Das anschlie\u00c3\u0178ende Flachst\u00c3\u00bcck machte dann richtig Spa\u00c3\u0178 \u00e2\u20ac\u201c dank regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178iger Wechsel konnten wir unsere Geschwindigkeit trotz recht heftigem Wind fast kontinuierlich \u00c3\u00bcber 45km\/h halten. Direkt nach dem Wendepunkt waren dank R\u00c3\u00bcckenwind 2-3 Kilometer sogar 50km\/h drin \u00e2\u20ac\u201c was ein Spa\u00c3\u0178. Nat\u00c3\u00bcrlich ging es so nicht weiter, sprich wir wurden auch wieder langsamer und vor allem der Anstieg am Ende zog uns dann so ziemlich den letzten Zahn. Die letzte Abfahrt nahmen wir dann alle etwas vorsichtiger, da der Belag alles andere als gut war. Nach 41:33 waren wir dann auch im Ziel. Damit waren wir schneller gewesen als das Siegerteam im vergangenen Jahr, doch dummerweise hatten die anderen Teams auch aufger\u00c3\u00bcstet und so blieb f\u00c3\u00bcr uns nur die Holzmedaille sprich der vierte Platz \u00c3\u00bcber.<br \/>\nAlles in allem wieder ein klasse Wochenende, vor allem das Teamzeitfahren macht richtig Spa\u00c3\u0178 und ist sicherlich auch kein schlechtes Training f\u00c3\u00bcr die kommenden Liga Starts.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem das Gerolsteiner Tour Festival im vergangenen Jahr komplett im Dauerregen stattfand, gab es dieses Jahr schon eine kleine Besserung, es regnete nur an einem Tag, aber der Reihe nach. 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