{"id":512,"date":"2010-10-17T11:33:45","date_gmt":"2010-10-17T09:33:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/?p=512"},"modified":"2010-10-17T11:34:03","modified_gmt":"2010-10-17T09:34:03","slug":"nun-aber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/nun-aber\/","title":{"rendered":"Nun aber&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;kommt auch mein Wettkampfbericht. Der Tag nach dem Rennen war mit einem wichtigen pers\u00c3\u00b6nlichen Termin \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/dsc-0775.jpg\" width=\"480\" height=\"321\" alt=\"DSC_0775.JPG\" \/><\/p>\n<p>und der Awards Ceremony recht voll und schon am n\u00c3\u00a4chsten Morgen flogen wir um 6 Uhr nach Kauai, wo es dann nur noch eingeschr\u00c3\u00a4nkten Internet Zugang gab, so dass es alles etwas l\u00c3\u00a4nger gedauert hat.<\/p>\n<p><b>Die Vorwettkampfphase:<\/b><\/p>\n<p>Eigentlich kenne ich das ja schon alles: man steht brutal fr\u00c3\u00bch auf, dr\u00c3\u00bcckt sich noch ein anst\u00c3\u00a4ndiges Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck rein und bereitet sich dann in der Wechselzone auf den Wettkampf vor. Soweit so gut. Leider machte mir meine Verdauung das Leben schwer &#8211; ob ich am Abend vorher etwas falsches gegessen hatte, oder ob ich einfach nur nerv\u00c3\u00b6s war &#8211; keine Ahnung &#8211; auf alle F\u00c3\u00a4lle musste ich zweimal zu hause und dreimal in der Wechselzone ein stilles \u00c3\u2013rtchen aufsuchen, so dass ich mir schon Sorgen machte, ob ich damit \u00c3\u00bcberhaupt einen IRONMAN durchhalten konnte. Diese Gedanken schob ich aber beiseite und bereitete mein Rad so gut es ging vor. Ich hatte einen recht guten Stellplatz ganz am Ende einer Reihe, so dass ich mein Rad sofort wieder finden konnte.<\/p>\n<p><b>Das Schwimmen<\/b><\/p>\n<p>Schwimmen ist Schwimmen. Ich denke, mittlerweile hat jeder begriffen, dass mir das Schwimmen nicht sonderlich liegt. Dennoch kam ich ganz gut vom Start los und schon nach 32 Minuten war ich am Wendepunkt angekommen &#8211; das lief ja besser als erwartet, doch auf dem R\u00c3\u00bcckweg gab es wohl eine Gegenstr\u00c3\u00b6mung, so dass ich erst nach 1:08 aus dem Wasser kam &#8211; irgendwo auf Platz 800 und einige. Nicht wirklich klasse, aber egal. Ich wollte nicht weiter dar\u00c3\u00bcber nachdenken, schnappte mir meinen Beutel und zog mir im Wechselzelt in Windeseile meine Radsocken an. Auf dem Weg zum Rad zog ich noch die Skincooler \u00c3\u00bcber, packte meine Squeezy Gels ein und los ging es auf dem Rad.<\/p>\n<p><b>Das Radfahren<\/b><\/p>\n<p>Hier war ja von Anfang an klar, wie das Rennen weiter gehen sollte: volle Presse, ohne R\u00c3\u00bccksicht auf das kommende Laufen. Das klappte soweit auch ganz gut. Einen um den anderen Fahrer konnte ich \u00c3\u00bcberholen und sp\u00c3\u00a4testens als ich mich dem Wendepunkt in Hawi n\u00c3\u00a4herte wurde es auch sch\u00c3\u00b6n leer auf der Strecke &#8211; zuvor war es doch recht eng &#8211; kein Wunder, wenn man so schlecht schwimmt wie ich. In Hawi gibt es eine Eigenverpflegungs-Stelle, an der ich meine weiteren Squeezy Gels bekam und noch ein Extran. Auf diese Weise war ich zusammen mit dem Konzentrat relativ unabh\u00c3\u00a4ngig von den Verpflegungsstellen, wo ich jeweils nur Wasser annehmen musste &#8211; auf die Verpflegung der Veranstalter mit Iso Getr\u00c3\u00a4nken, Gels oder Riegeln verlasse ich mich beim Radfahren nicht mehr wirklich &#8211; das hatte mir ja schon meinen ersten Hawaii Start etwas ruiniert&#8230; Zur\u00c3\u00bcck konnte ich mein Tempo auch recht gut halten &#8211; nat\u00c3\u00bcrlich wurde ich durch die Winde etwas langsamer, aber nicht so stark wie in den beiden letzten Jahren. Ich f\u00c3\u00bchlte mich bestens und konnte weiterhin einen um den anderen Starter \u00c3\u00bcberholen. Zwar gab es immer wieder einige, die meinten, mit mir mitfahren zu m\u00c3\u00bcssen, doch das klappte dann eher selten bis gar nicht \ud83d\ude09 Ab dem Airport lies der Wind dann auch nach und hier begann ich zu rechnen &#8211; eine Zeit um 4:45 sollte m\u00c3\u00b6glich sein, zusammen mit dem Schwimmen und den Wechseln kam ich so auf 6:00 Stunden. Das war doch eine Spitzen-Ausgangsposition f\u00c3\u00bcr den abschlie\u00c3\u0178enden Lauf. So in etwa kam es dann auch, allerdings dauerte der Wechsel zum Lauf etwas l\u00c3\u00a4nger: mein Magen hatte sich wieder gemeldet und ich musste wieder mal eines der gl\u00c3\u00bchend hei\u00c3\u0178en Dixie-Klos aufsuchen. Klatsch nass geschwitzt war es dann auch etwas schwerer die CEP Socken anzuziehen, aber mit der entsprechenden Ruhe klappte auch das recht schnell. F\u00c3\u00bcr den Lauf hatte ich mir noch eine Gel-Flasche eingepackt, eine weitere wartete auf mich im Natural Energy Lab, so dass ich auch beim Laufen nicht auf die Gels des Veranstalters angewiesen war.<\/p>\n<p><b>Das Laufen<\/b><\/p>\n<p>Nat\u00c3\u00bcrlich lief ich wieder einmal viel zu schnell los: 4:11er Schnitt auf den ersten Kilometern. Das klingt zwar toll, aber eigentlich war auch mir klar, dass das nicht klappen kann. Naja, aber ich versuche es dann doch immer wieder. Auf dem Ali Drive konnte ich auch noch relativ z\u00c3\u00bcgig laufen, mein Tempo pendelte schon bald immer bei 4:20 pro Kilometer, also ganz OK. Leider musste ich noch zwei weitere Stops an den Dixie-Klos einlegen, bevor sich mein Magen beruhigt hatte. Auf dem Highway stadtausw\u00c3\u00a4rts verfiel ich dann leider doch wieder in meinen Trab-Schritt und ich hatte M\u00c3\u00bche das Tempo unter 5 Minuten auf den Kilometer zu halten. Hierbei half mir aber die Geschwindigkeitsanzeige des Garmins, so dass ich mir immer wieder selbst in den Hintern treten konnte. zwar hatte ich meine Gel Flasche, dennoch lie\u00c3\u0178 ich keine Verpflegungsstelle aus: immer wieder Wasser und Eis \u00c3\u00bcber den Kopf, Iso und Wasser in den Bauch und Schw\u00c3\u00a4mme zum K\u00c3\u00bchlen. So konnte ich die Hitze ganz gut aushalten, wobei wir dieses Jahr wieder mal Gl\u00c3\u00bcck gehabt hatten: es war nicht ganz so warm, da es vor allem w\u00c3\u00a4hrend des Laufs immer wieder bew\u00c3\u00b6lkt war. Endlich kam dann das Energy Lab in Sicht, wo dann auch meine Eigenverpflegung wartete: eine Flasche Iso Drink &#8211; mal nicht das fiese Powerbar Performance und noch eine Gel-Flasche diesmal mit Squeezy-Super Gel. Nun gab es nur noch Koffein: im Gel und an jeder Verpflegung Cola. So konnte ich auch wieder etwas schneller zur\u00c3\u00bcck laufen und schon bald begann das Rechnen: das sollte f\u00c3\u00bcr eine Zeit unter 3:30 reichen, dann kamen 3:25 in Reichweite und am Ende unterbot ich sogar das noch und lief nach 3:22 oder so durch das Ziel. Besonders klasse war, dass ich zusammen mit einer Profi-Frau ins Ziel lief: Bree Wee, die als Hawaianerin von allen Zuschauern fantastisch angefeuert wurde. Im Ziel lies ich sie dann auch vor &#8211; ich wollte endlich mal ein anst\u00c3\u00a4ndiges Ziel Bild von mir auf Hawaii haben. Das klappte dann auch, daf\u00c3\u00bcr wurde ich von Mike vergessen, der sich nat\u00c3\u00bcrlich auch Bree Wee konzentriertet &#8211; man kann halt net alles haben.<\/p>\n<p>Im Ziel empfing mich dann auch gleich Julia und nach und hier trafen wir auch alle anderen Freunde und Bekannten. Dieses Mal konnte ich auch gleich im Ziel direkt etwas essen, was bedeutet, dass ich \u00c3\u00bcber die Pizza herfiel und ich glaube 8 St\u00c3\u00bcck davon verdr\u00c3\u00bcckte. Pizza ist einfach die beste Zielverpflegung, nur das Aufstehen und das Hinsetzen gestaltete sich etwas schwieriger:<\/p>\n<p>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/dsc-0443.jpg\" width=\"480\" height=\"321\" alt=\"DSC_0443.JPG\" \/><\/p>\n<p>Am Ende hatte ich mein Ziel, eine Top 5 Platzierung in der Altersklasse nicht erreicht, aber dar\u00c3\u00bcber war ich nicht wirklich entt\u00c3\u00a4uscht: man muss halt auch einsehen, dass da noch einige Jungs schneller sind, vor allem schneller schwimmen und auch schneller laufen &#8211; da habe ich wenigstens noch zwei Disziplinen, die ich verbessern kann&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;kommt auch mein Wettkampfbericht. Der Tag nach dem Rennen war mit einem wichtigen pers\u00c3\u00b6nlichen Termin \ud83d\ude09 und der Awards Ceremony recht voll und schon am n\u00c3\u00a4chsten Morgen flogen wir um 6 Uhr nach Kauai, wo es dann nur noch eingeschr\u00c3\u00a4nkten &hellip; <a href=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/nun-aber\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=512"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/512\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=512"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=512"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=512"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}