{"id":3769,"date":"2017-11-16T22:30:18","date_gmt":"2017-11-16T20:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/?p=3769"},"modified":"2017-11-17T09:32:15","modified_gmt":"2017-11-17T07:32:15","slug":"embrunman-die-langfassung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/embrunman-die-langfassung\/","title":{"rendered":"Embrunman &#8211; die Langfassung"},"content":{"rendered":"<p>Wie immer klingelte der Wecker unglaublich fr\u00c3\u00bch: 3 Uhr war es vorbei mit der Ruhe und wir krochen nicht wirklich ausgeschlafen aus den Schlafs\u00c3\u00a4cken.<br \/>\nDas weitere morgendliche Programm war dann klar: Kontaktlinsen in die Augen w\u00c3\u00bcrgen, Sonnencreme auf Beine, Arme und Nacken, Flaschen auff\u00c3\u00bcllen, Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bccken und dann los (ok, Wettkampfklamotten hatte ich nat\u00c3\u00bcrlich auch angezogen).<br \/>\nAm Eingang der Wechselzone wurde es dann f\u00c3\u00bcr mich noch spannend: der Veranstalter hatte angek\u00c3\u00bcndigt, dass wir nur mit Perso in die Wechselzone kommen w\u00c3\u00bcrden. Dummerweise hatte ich meinen in Deutschland vergessen. F\u00c3\u00bchrerschein und Krankenkassenkarte reichte ihnen dann aber auch und ich durfte in die Wechselzone, wo ich dann in Ruhe meine Klamotten und das Rad vorbereiten konnte: Akkus an die Schaltung, Reifen aufgepumpt, Flaschen ans Rad, Trikot vorbereitet und dann zum ersten mal aufs Dixi. Noch war nicht viel los, also kein Problem. Nun war meine Verdauung aber auf den Geschmack gekommen und so durfte ich mich noch zweimal anstellen, bevor dann wirklich Ruhe war.<br \/>\nAls ich wieder an meinem Platz war, traf ich noch einen weiteren deutschen Starter, den ich aus einem Internetforum kannte. W\u00c3\u00a4hrend wir uns unterhielten fand uns ein Kameramensch anscheinend so interessant, dass er mich gleich noch interviewte. So verging die Zeit wenigstens schneller &#8211; ich war ja wie immer einer der Ersten in der Wechselzone gewesen und hatte somit reichlich Zeit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"IMG-20170815-WA0002\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img-20170815-wa0002.jpg\" width=\"640\" height=\"1137\" \/><br \/>\nDann war es irgenwann so weit: Neo Anziehen. Das ging sogar recht gut, ich hatte auch aus meinem ersten Start gelernt und eine Flasche mit Wasser dabei, um den Neo nach dem Anziehen nass zumachen, um ihn zurech zu ziehen. Man darf hier beim Embrunman ja nicht vorher ins Wasser (oder nur sehr umst\u00c3\u00a4ndlich), so dass ich diesen Trick im letzten Jahr bei einigen Startern gesehen hatte. Funktionierte perfekt. 10 Minuten vor uns starteten die Damen, dann waren wir um 6 Uhr endlich dran: im D\u00c3\u00a4mmerlicht st\u00c3\u00bcrmte die Meute ins Wasser, immer dem Blinklicht auf dem F\u00c3\u00bchrungsboot hinterher. Klingt nun schlimmer als es ist, da die Sonne genau zu dieser Zeit aufgeht, ist die D\u00c3\u00a4mmerung schon recht weit fortgeschritten und es ist nicht so wie bspw. beim Altriman, dass man in kompletter Dunkelheit losschwimmen muss. Insofern halten sich die Feindkontakte in Grenzen. Schlimmer sind dann schon die Algen, die in dem See wachsen. Insbesondere in einer flacheren Ecke des Sees erreichen diese die Wasseroberfl\u00c3\u00a4che und man darf da nat\u00c3\u00bcrlich genau durch schwimmen &#8211; wie ich das liebe, aber besser nicht dr\u00c3\u00bcber nachdenken. So schwammen wir also unsere zwei R\u00c3\u00bcndchen durch den See, alles recht unproblematisch. Ich hatte ja vorher etwas Bammel wegen des Schwimmens gehabt, doch die 3,8km vergingen wie im Fluge und nach 1:06 war dieser Part erledigt. Ok, keine berauschende Zeit, aber wenn man bedenkt, dass ich in diesem Jahr nur 9 mal im Schwimmbad war, passt das schon.<br \/>\nRaus kam ich aus dem Neo bestens, schnell das Trikot an, Socken und Schuhe, Helm und Handschuhe und los. Ok, hat etwas gedauert, aber die zeit muss beim Embrunman sein. Beim Aufziehen der Radbrille merkte ich, dass ich das Nasenst\u00c3\u00bcck verloren hatte und so die Scheibe direkt auf meiner Nase lag. Na super, konnte ja kaum noch schlimmer werden. Am Aufstiegsbalken dann das \u00c3\u00bcbliche Triathleten Bild: vor mir bestimmt 10 Jungs, die die Schuhe am Rad hatten, es aber nicht auf die Reihe brachten, diese in der Fahrt anzuziehen und die Strecke versperrten. Ich konnte rechts an ihnen vorbei laufen, aufs Rad springen und hatte schon 10 \u00c3\u00bcberholt \ud83d\ude09<br \/>\nEinrollen, wie man es von anderen IRONMAN Rennen kennt, gibt es beim Embrun nicht: nach ca. 100m geht es links ab und dann erst einmal f\u00c3\u00bcr 6 Kilometer bergauf. So wird einem wenigstens gleich warm. Hier wollte ich mich nat\u00c3\u00bcrlich so schnell wie m\u00c3\u00b6glich nach vorne arbeiten, achtete aber darauf, es nicht komplett zu \u00c3\u00bcbertreiben &#8211; der Leistungsmesser war dabei recht hilfreich. Nach ca. 1km rief Julia mir meine Platzierung zu: irgendwas mit 250. Naja, klang nun erst einmal nicht so schlecht und ich \u00c3\u00bcberholte ja am laufenden Band. Also alles gut. Ein oder zwei Jungs meinten gegenhalten zu m\u00c3\u00bcssen, als ich an ihnen vorbei zog, das \u00c3\u00bcberlegten sie sich aber schnell anders und waren danach nicht mehr gesehen. Die Abfahrt zur\u00c3\u00bcck zum See war dann wie vor drei Jahren ph\u00c3\u00a4nomenal: man fuhr direkt auf den See zu in die aufgehende Sonne &#8211; unbeschreiblich sch\u00c3\u00b6n. Ich war die Runde im Training mehrmals abgefahren, so konnte ich die Abfahrten recht schnell nehmen und sogar dabei weitere Fahrer \u00c3\u00bcberholen. Bis dahin verlief also alles wie am Schn\u00c3\u00bcrchen. Etwas abenteuerlich war gelegentlich der Verkehr, aber auch hier zeigte sich wieder, wie r\u00c3\u00bccksichtsvoll die Franzosen sind &#8211; kein Vergleich zu deutschen Autofahrern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC 5411\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc_5411.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><\/p>\n<p>In Embrun hatten sich Massen von Zuschauern versammelt und die Stra\u00c3\u0178e bis hinauf nach Baratier in einen zweiten Solarer Berg verwandelt. Erneut fragte ich mich, wo die denn alle herkommen &#8211; so viele Einheimische gibt es da doch garnicht. Auf jeden Fall ein toller Moment, durch diese Massen zu fahren. Oben wurde es dann wieder ruhiger und an dem n\u00c3\u00a4chsten Anstieg stand dann schon Julia, die mir wieder meine Position durchgab: irgendwas mit Platz 60&#8230;&#8230; Hm, naja, nicht ganz das, was ich mir erwartet hatte. Platz 40 w\u00c3\u00a4re cool gewesen oder irgendwas um 35 wie im letzten Jahr, aber 60 &#8211; da galt es noch einige aufzuholen. Das klappte aber irgendwie nicht, ich \u00c3\u00bcberholte zwar reihenweise Fahrer, das waren aber alles keine Starter, sondern Touris oder Fans. So ging es bis zum Hauptanstieg rauf auf den Izoard. Immer mal wieder konnte ich vereinzelt einen Faher \u00c3\u00bcberholen, aber h\u00c3\u00b6chstens 10 bis dahin. Das St\u00c3\u00bcck zwischen Guillestre und dem Izoard ist ansonsten nicht weiter dramatisch, es geht im Grunde genommen kontinuierlich leicht aufw\u00c3\u00a4rts, teilweise so flach, dass man sogar mal den Auflieger nutzen kann. Ab der Abzweigung, an der mir ein Zuschauer meine Position auf Franz\u00c3\u00b6sich zurief, ging es dann aber wieder richtig rauf: 14km mit teilweise 10% &#8211; klingt nun auch schlimmer als es ist, aber im Gunde genommen ist es nur ein langer Berg. Ich halte nicht viel von dieser Dramatisierung, die immer mal wieder um diesen Berg gemacht wird. Eigentlich l\u00c3\u00a4sst er sich sogar recht gut fahren, da der Anstieg relativ gleichm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig ist &#8211; halt gleichm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig bergauf \ud83d\ude09 So kurbelte ich einen um anderen Kilometer den Berg rauf und sammelte einen um den anderen Faher ein. Auch hier standen wieder \u00c3\u00bcberall Einheimische, die uns unglaublich motiviert anfeuerten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC 5364\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc_5364.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><br \/>\nIrgendwann kam ich dann auch oben am Izoard an, bis dahin war es eigentlich gang gut gelaufen, wobei ich das Gef\u00c3\u00bchl hatte, dass es mir schwerer gefallen war, die anderen Fahrer zu \u00c3\u00bcberholen. Einige wehrten sich doch arg und andere konnte ich garnicht absch\u00c3\u00bctteln &#8211; entweder waren die besser drauf oder ich schlechter. Nunja, aber nun sollte ja die Abfahrt kommen. Immerhin hatte ich Spa\u00c3\u0178 mit meiner neuen Schaltung: die SRAM ETAP ist einfach der Hammer. Ich hatte mir noch kurz vor der Abreise die Blips am Oberlenker montiert und konnte garnicht genug schalten, so cool ist das \ud83d\ude09 Oben jammerte noch ein Profi seiner Freundin zu, dass die Jungs hier alle so schnell sind \ud83d\ude09 Ich glaub der ist dann auch ausgestiegen.<br \/>\nDie Abfahrt war dann ein Heidenspa\u00c3\u0178: mit Highspeed ging es hinab nach Briancon teilweise haarstr\u00c3\u00a4ubend an den Autos vorbei, aber hier war ja Rennen und jede Sekunde z\u00c3\u00a4hlte. Leider \u00c3\u00bcberholte mich sogar noch ein anderer Fahrer, der noch irrer war. Den sah ich auch erst nach 40km wieder.  Nach Briancon wollten meine Beine dann irgendwie nicht mehr. Nicht dass ich zu fertig war, aber irgendwie war die Luft raus und die Motivation auch futsch. Ich kam nicht mehr so recht in den Wettkampfmodus und sagte mir schon: ok, machtst Du wenigstens eine sch\u00c3\u00b6ne Radtour und l\u00c3\u00a4ufst noch mit Anstand den Marathon. So bummelte ich auch etwas vor mich hin, lie\u00c3\u0178 mich sogar auch mal \u00c3\u00bcberholen, bevor ich dann wieder kurzfristig aufwachte, bevor ich wieder zu bummeln begann.<br \/>\nCa. 30km vor dem Wechsel wollte ich dann doch mal eine Cola trinken und fuhr an die n\u00c3\u00a4chste Verpfelgungsstelle und rief laut nach Cola. Das Ergebnis war dann:<br \/>\n1. Flasche: Wasser &#8211; ok, weg und n\u00c3\u00a4chste Flasche:<br \/>\n2. Flasche: Wasser &#8211; geht es noch &#8211; wieder weg.<br \/>\n3. Flasche: wieder Wasser &#8211; wollen die mich verar&#8230;..?????<br \/>\nSo durfte ich dann mit Wasser weiter fahren, war aber auch kein Problem.  Im letzten Anstieg fuhr ich auch einen polnischen Profi auf, der auch einige Probleme hatte. Er kannte die Strecke nicht, so dass ich ihm kurz beschrieb, was noch auf ihn zukommt und dass er in der letzten Abfahrt aufpassen sollte. Bis zum letzten Gipfel (da gab es dann auch mal Iso) fuhren wir dann gemeinsam, die Abfahrt bin ich dann doch schneller gefahren \ud83d\ude09<br \/>\nZur\u00c3\u00bcck in der Weschelzone erfuhr ich dann auch meinen Platz &#8211; war wohl irgendwas in den hohen 20ern. Naja, nicht ganz schlecht, aber auch nicht das, was ich wollte. Immerhin war ich auf em Rad auch 10 Minuten langsamer gewesen als vor drei Jahren. Aber der Lauf sollte ja noch kommen und dank meiner Bummelei auf dem Rad war ich auch nicht vollkommen platt. So lief ich entsprechend motiviert los &#8211; entweder sollte es eine richtig gute Zeit werden, oder in einem Wandertag enden. Es wurde dann eine Mischung aus beidem.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC00410\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc00410.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><\/p>\n<p>Zun\u00c3\u00a4chst konnte ich relativ locker und auch recht fix loslaufen. Ich war die Strecke zuvor im Training einmal komplett abgelaufen, wusste also,w as mich erwarten w\u00c3\u00bcrde. Im Vergleich zu meinem letzten Start hatte der Veranstalter ja die Laufstrecke signifikant ge\u00c3\u00a4ndert. Im Gegensatz zu damals musste man nun drei Runden laufen, der Abschnitt \u00c3\u00bcber Baratier war gestrichen worden, daf\u00c3\u00bcr durfte man nun dreimal hinauf nach Embrun laufen &#8211; nicht wirklich eine Erleichterung. Dennoch konnte ich fix anlaufen und auch die erste Runde verging wie im Flug. Ich konnte sogar noch den einen oder anderen Starter \u00c3\u00bcberholen, wurde aber auch von zweien \u00c3\u00bcberholt (die ich aber sp\u00c3\u00a4ter beide wieder einholte). Auch die zweite Runde lief so la la, etwas anstrengender als die erste, aber immer noch gut. Ich nutzte alle Verpflegungsstellen, um mich mit Cola zu versorgen, zus\u00c3\u00a4tzlich hatte ich meinen Trinkgurt mit Squeezy Drink und Gel dabei. Das sollte reichen. So schlappte ich dann auch die zweite Runde durch und alles war gut. Zu Beginn der dritten Runde fing die Innenseite meines rechten Oberschenkels an sich zu melden. Ich hatte an dieser Stelle schon einmal beim Altriman einen Krampf bekommen, der mich damals beinahe den Sieg gekostet h\u00c3\u00a4tte. So reduzierte ich auch gleich mein Tempo und stellte etwas den Laufstil um, um den Muskel weniger zu belasten. So dachte ich, k\u00c3\u00b6nnte ich den Kramps hinausz\u00c3\u00b6gern. Der wollte aber nicht warten und meldete sich immer wieder mal und auch deutlicher. Eine ganz dumme Idee war, den Muskel zu k\u00c3\u00bchlen. Als ich das oben in Embrun versuchte, war gleich Ende Gel\u00c3\u00a4nde und ich durfte einige Meter gehen. Gl\u00c3\u00bccklicherweise konnte ich den Muskel mit einigen Streicheleinheiten bes\u00c3\u00a4nftigen und konnte durch Embrun und wieder zur\u00c3\u00bcck ins Tal relativ problemlos laufen. Solange es flach blieb gab es auch keine Probleme, dummerweise kam bei Kilometer 37 nochmal eine kleine B\u00c3\u00b6schung, die man hinauf laufen musste &#8211; h\u00c3\u00b6chstens 2hm und im normalen Leben nicht der Rede wert. Hier war aber nicht das normale Leben und mein Muskel hatte nun vollends die Faxen dicke und krampfte so brutal, dass ich dachte, es zerrei\u00c3\u0178t mir meinen Oberschenkel (mir soll nochmal jemand sagen, er sei mit Kr\u00c3\u00a4mpfen gelaufen, das geht definitiv mit solch einem Krampf nicht). So musste ich erst mal stehen bleiben und versuchte den Krampf auszumassieren &#8211; das dauerte nat\u00c3\u00bclich und so liefen einige Konkurrenten wieder an mir vorbei. Egal, ich wollte nur noch ins Ziel und nach einer gef\u00c3\u00bchlten Ewigkeit tippelte ich so langsam weiter, immer mal wieder durch Gehpausen unterbrochen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC00469\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc00469.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><\/p>\n<p>Zeit war nun eh egal und Platzierung wollte ich mir garnicht erst \u00c3\u00bcberlegen. Kurz vor dem Ziel f\u00c3\u00bchrte die Laufstrecke unter einer Stra\u00c3\u0178e hindurch, das bedeutete  auf der einen Seite runter, auf der anderen Seite: rauf!!! Da freute sich doch mein Oberschenkel. So schleppte ich mich am Gel\u00c3\u00a4nder abgest\u00c3\u00bctzt die 3hm rauf und konnte dann doch tats\u00c3\u00a4chlich ins Ziel abbiegen. Nur mit M\u00c3\u00bche konnte ich noch den Zuschauern, die wirklich w\u00c3\u00a4hrend des ganzen Rennens der Hammer waren, zuwinken und dann nach 11:10 endlich ins Ziel laufen. Nicht ganz die Zeit, die ich mir erhofft hatte, aber solche Tage gibt es halt auch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC00476\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc00476.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><br \/>\nDie Zielverpflegung war dann auch wieder franz\u00c3\u00b6sisch: Baguette mit Schinken, Baguette mit Brie, etwas Trockenobst und\u00e2\u20ac\u00a6. Fritten &#8211; fertig. Ich futterte ein Baguette und nat\u00c3\u00bcrlich Fritten, trank zwei Flaschen Iso und dann konnte ich schon meine Sachen aus der Wechselzone holen. Perfektes Timing.<br \/>\nMit Julia brachten wir dann die Klamotten ins Auto, wo ich mich dann auch mit dem Hochdruckreiniger &#8220;duschen&#8221; und umziehen konnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"IMG-20170815-WA0005\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img-20170815-wa0005.jpg\" width=\"640\" height=\"1137\" \/><\/p>\n<p>Nach zwei Fresubin Portionen und noch etwas leckeren Essen fuhren wir dann mit den R\u00c3\u00a4dern zur\u00c3\u00bcck in die Stadt wo es dann noch eine Pizza und Eis gab und wir die weiteren Starter noch anfeuern konnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"IMG-20170815-WA0006\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img-20170815-wa0006.jpg\" width=\"640\" height=\"1137\" \/><br \/>\nPer Whatsapp erfuhr ich dann auch, dass ich Platz 21 bei den M\u00c3\u00a4nnern gemacht hatte, aber und jetzt kommt es, bei den Veteranen sprang Platz 3 raus &#8211; das bedeutet Podium beim Embrunman!!!! Wie genial ist das denn??? Also doch alles gut \ud83d\ude09<br \/>\nIrgendwann wurden wir dann doch m\u00c3\u00bcde und fuhren zur\u00c3\u00bcck zum Auto und dann zum Camping Platz verschwanden bann schon bald im Bett. Dieses Jahr konnte ich dann auch schlafen, hatte ja nicht noch eineinhalb Liter Red Bull getrunken wie bei meinem letzten Start.<br \/>\nDie Siegerehrung am kommenden Tag fand dann wieder wie immer auf dem Messegel\u00c3\u00a4nde statt &#8211; in wieder einmal praller Sonne.  Erst waren die Damen dran, dann die Gesamtsieger, dann die Teams und irgendwann auch die Veteranen, also ich &#8211; schon cool, bei einem Event wie dem Embrunman auf dem Podest zu stehen &#8211; h\u00c3\u00a4tte ich mir zu Beginn meiner Langdistanzkarriere niemals gedacht&#8230;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC00497\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc00497.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><br \/>\nUnd nun: ich muss zugeben, dass ich nun etwas zwiegespalten bin: Ich hatte mir ja eigentlich fest vorgenommen, den Altriman im kommenden Jahr zu machen, aber so kann ich beim Embrunman auch nicht abtreten. Mal sehen, eventuell versuche ich ja auch mal einen Doppelstart. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"WP 20170816 11 47 20 Pro\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp_20170816_11_47_20_pro-1.jpg\" width=\"640\" height=\"1137\" \/><\/p>\n<p>Das ist ja das sch\u00c3\u00b6ne hier: die Rennen sind nicht so \u00c3\u00bcberlaufen wie die IRONMAN Veranstaltungen, daf\u00c3\u00bcr um L\u00c3\u00a4ngen sch\u00c3\u00b6ner: ehrlicher Sport. Drafting ist nicht. Landschaft ist der Oberhammer und die Zuschauer sind einzigartig. Man merkt, dass die Zuschauer hier wirklich einsch\u00c3\u00a4tzen k\u00c3\u00b6nnen, was wir hier treiben. Ganz anders als die Einheimischen bspw. in Frankfurt beim IRONMAN. Ich verstehe daher auch nicht, warum sich in diesem Jahr grad mal 8 deutsche Starter hierher verirrt haben &#8211; nat\u00c3\u00bcrlich sind die Rennen anstrengend und bei weitem fordernder als ich denke jeder IRONMAN und Bestzeiten zum Prahlen wird man hier auch nicht erreichen, aber darum sollte es doch nicht gehen. Wir kommen auf jeden Fall wieder&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"DSC00513\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dsc00513.jpg\" width=\"640\" height=\"426\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie immer klingelte der Wecker unglaublich fr\u00c3\u00bch: 3 Uhr war es vorbei mit der Ruhe und wir krochen nicht wirklich ausgeschlafen aus den Schlafs\u00c3\u00a4cken. Das weitere morgendliche Programm war dann klar: Kontaktlinsen in die Augen w\u00c3\u00bcrgen, Sonnencreme auf Beine, Arme &hellip; <a href=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/embrunman-die-langfassung\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3769"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3769"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3769\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3772,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3769\/revisions\/3772"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}