{"id":2467,"date":"2014-07-23T19:01:21","date_gmt":"2014-07-23T17:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/?p=2467"},"modified":"2014-07-23T19:01:21","modified_gmt":"2014-07-23T17:01:21","slug":"altriman-die-langversion","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/altriman-die-langversion\/","title":{"rendered":"Altriman &#8211; Die Langversion"},"content":{"rendered":"<p><strong>Morgendliche Vorbereitung und Schwimmen:<\/strong><\/p>\n<p>Der Wettkampfmorgen begann wie immer extrem fr\u00c3\u00bch: ein Startum 5:30 bedeutet halt, sp\u00c3\u00a4testens um 3:00 Uhr aufstehen. Naja, der Wecker klingelte, und auf ging es: zum Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck gab es ein Marmeladen-Baguetten und endlich wieder Kaffee, der diesen Namen auch verdient \u00e2\u20ac\u201c nach 6 Wochen Koffeinentzug. Neben der Esserei mussten noch alle Flaschen aufgef\u00c3\u00bcllt werden, Kontaktlinsen in die Augen und die Sturzverletzungen versorgt werden. So war eine Stunde schon schnell rum und wir konnten aufbrechen zur Wechselzone.Immerhin regnete es nicht, das war doch schon mal gut und der Wetterbericht hatte auch keinen Dauerregen vorhergesagt.\u00c2\u00a0In der Wechselzone verging die Zeit dann schneller als geplant: Rad fertig machen, Beutel mit Klamotten aufh\u00c3\u00a4ngen und Toilette suchen. Dummerweise waren so ungef\u00c3\u00a4hr die zehn Benutzer vor mit nicht in der Lage zu treffen und so sahen die Dixies aus. Urgh!! Dann doch in die B\u00c3\u00bcsche&#8230;.Nochmal zu den Beuteln und Neo an \u00e2\u20ac\u201c nein, Nummer musste noch aufgebappt werden. \u00c2\u00a0Daf\u00c3\u00bcr brauchte man Wasser, hatte ich aber nicht dabei. So musste das Iso herhalten. Dann rein in den Neo und als ich grad mit den Beinen drin bin, sagt ein Helfer: noch 4 Minuten. Ach Du Sch&#8230;. Also, allen Rest in die Beutel gestopft und durch den dunklen Wald zum Schwimmstart gerannt. Vaseline gab es also nicht und Einschwimmen auch nicht. Im Laufen Neo zu, Kappen auf und am Start nach vorne gedr\u00c3\u00a4ngelt \u00e2\u20ac\u201c ok, bei den wenigen Startern nicht wirklich wichtig. Hier gab es noch einen Schweigeminute f\u00c3\u00bcr einen anscheinend verungl\u00c3\u00bcckten angemeldeten Teilnehmer und dann ging es los. Ab in die Dunkelheit auf das Licht zu. Beim Losschwimmen sah ich dann auch die roten Signalfackeln \u00e2\u20ac\u201c war ein cooles Licht.Nach ca. 200m hatte ich dann schon genug. Entweder sa\u00c3\u0178 der Neo nicht richtig oder das Wasser war mir zu kalt \u00e2\u20ac\u201c auf jeden Fall bekam ich kaum noch Luft und musste mehrmals locker Brust schwimmen. Ich war wirklich kurz davor zu einem der Boote zu schwimmen und mich festzuhalten, da ich dachte, gleich ist es vorbei. Ich vermute es war die Kombination aus dem Neo der den Hals etwas einzw\u00c3\u00a4ngte und dem extrem kalten Wasser. \u00c2\u00a0Gl\u00c3\u00bccklicherweise gab sich das dann wieder nachdem ich den Neo etwas runtergerissen hatte und einige Meter locker geschwommen war. Danach konnte ich normal weiter schwimmen, die Gruppe in der ich unterwegs war, war nun zwar weg, aber mein Rennen beginnt je eh erst am Schwimmausstieg.Der Schwimmkurs besteht dann aus zwei Runden mit einem etwas l\u00c3\u00a4ngeren Landgang. Hier steigt man auf der einen Seite einer Bucht aus dem Wasser und l\u00c3\u00a4uft \u00c3\u00bcber eine Art Bootssteeg auf die andere Seite und dann noch einmal die ganze Runde.\u00c2\u00a0Nach 1:10 hatte ich dann das Schwimmen geschafft und war echt froh, dass ich doch durchgeschwommen war.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7912.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7912.jpg\" alt=\"DSC 7912\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><strong>Rad<\/strong><\/p>\n<p>Mein Wechsel zum Rad scheint dann nicht ganz so schlecht gewesen zu sein, habe ich doch alleine dabei \u00c3\u00bcber zehn Pl\u00c3\u00a4tze gut gemacht, dabei fand ich mich elend langsam: zweites Unterhemd an, Armlinge, Knielinge, Trikot, Weste, Socken, Kopftuch, Helm, Brille, Handschuhe, Startnummer und endlich ab. Das Trikot hing mir fast bis in die Knie da ich doch recht viel dabei hatte: 3 Gelflaschen, 2 Riegel, 3 CO2 Patronen und noch eine Regenjacke. Dazu zwei Reifen am Sattel \u00e2\u20ac\u201c da konnte doch eigentlich nichts passieren. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, hatte ich auch noch in die beiden Beutel f\u00c3\u00bcr die Eigenverpflegung je einen Reifen gepackt \u00e2\u20ac\u201c hier konnte man das machen, da man die Beutel wieder zur\u00c3\u00bcck bekam \u00e2\u20ac\u201c ein Service, den die Veranstalter auf Hawaii ja nicht hinbekommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7932.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7932.jpg\" alt=\"DSC 7932\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Beim Aufsteigen rief mir Julia dann zu, dass ich auf Position 12 liege. Cool das klang doch gut. Auf der Wettkampfbesprechung hatten sie uns gesagt, man sollte sich bis Gesse bei km 140 schonen, da man sonst auf den restlichen 60 km richtig leiden m\u00c3\u00bcsse. Dieser Rat war aber vergessen, sobald ich auf dem Rad sa\u00c3\u0178. Also los, wie immer und schon auf der Zufahrt zur Wechselzone hatte ich die ersten drei eingeholt, die noch gar nicht richtig losgefahren waren.Der erste Berg bescherte mir dann die n\u00c3\u00a4chsten Opfer und zwei weitere vor dem ersten Col. Die erste Abfahrt bin ich dann doch etwas mit Hirn gefahren, hier lag doch noch etwas Schotter, den gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ten Teil hatten sie aber sauber gefegt, so dass man ganz gut fahren konnte. Zuschauer gab es hier noch keine, wobei die Stra\u00c3\u0178en generell so leer waren, das habe ich noch nie erlebt. Auch im Training sind mir kaum Autos begegnet \u00e2\u20ac\u201c unglaublich sch\u00c3\u00b6n. Nach der ersten Abfahrt kommt dann ein richtig fieses St\u00c3\u00bcck: ca. 10km Anstieg mir Gegenwind \u00e2\u20ac\u201c oder besser Gegensturm. Also klein gemacht auf dem Rad und rauf. Bis zum n\u00c3\u00a4chsten Col hatte ich einen weiteren Fahrer eingeholt und zwei weitere direkt vor mir. Runter ging es wieder fix nach Matemale und vorbei an Julia, die mir den Abstand zu ersten durchgab \u00e2\u20ac\u201c noch 5 Minuten.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7941.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7941.jpg\" alt=\"DSC 7941\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Die beiden Kollegen vor mir konnte mir dann auf dem wohl einzigen Flachst\u00c3\u00bcck schnappen, und weiter ging es nach Querigut. Hier geht es tendenziell bergab, eigentlich eine gute Sache, aber man hat immer in Hinterkopf, dass man den Mist ganz am Ende wieder rauf muss \u00e2\u20ac\u201c der Seeund die Wechselzone liegt auf ca. 1500 Meter H\u00c3\u00b6he&#8230;.Schlie\u00c3\u0178lich geht es dann wieder aufw\u00c3\u00a4rts zum h\u00c3\u00b6chsten Punkt des Kurses. Auch dieser Anstieg hat ca. 10km. Hier war es dann so weit, der bis dahin F\u00c3\u00bchrende stand f\u00c3\u00b6rmlich am Berg. Also vorbei und mit Begleitung weiter \u00e2\u20ac\u201c immer hinter dem F\u00c3\u00bchrungsmotorrad her und begleitet vom Organisator, der mir die Abst\u00c3\u00a4nde regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig durchgab. Das motivierte nat\u00c3\u00bcrlich ungemein, zumal der Abstand wuchs. Bis zum Gipfel waren es 2 Minuten. Ok, mein Plan war ja auch, bis zum Wechsel mindestens 20 Minuten auf Alexandre zu haben, sonst war mir klar, dass der mich in Grund und Boden l\u00c3\u00a4uft.\u00c2\u00a0Oben auf dem Gipfel dann: Nebel, aber richtig. In der Abfahrt sah man teilweise kaum 10 Meter weit und zu nieseln begann es auch noch. Gl\u00c3\u00bccklicherweise ist die Abfahrt nicht ganz so schnell wie bspw. beim Swissman. Es hat hier viel mehr Kurven und vor allem viel mehr Schlagl\u00c3\u00b6cher. \u00c3\u0153berhaupt die Strecke: wundersch\u00c3\u00b6ne kleine Stra\u00c3\u0178en aber extrem technisch: es gibt eigentlich keinen Abschnitt, in dem man sich erholen kann: entweder geht es bergauf oder so technisch bergab, dass man volle Konzentration braucht, um einigerma\u00c3\u0178en fix die Berge wieder runter zu kommen. Die neuen Reifen fuhren wie eine Eins, herrlich geschmeidig und perfekter Halt. Da hatten sich die Unsummen und die lange Warterei gelohnt.W\u00c3\u00a4hrend des n\u00c3\u00a4chsten Anstiegs regnete es weiter, aber es war gl\u00c3\u00bccklicherweise so warm, dass ich auf die Regenjacke verzichten konnte. Die habe ich eigentlich den ganzen Tag spazieren getragen. Oben am n\u00c3\u00a4chsten Col war der Abstand dann schon 3 Minuten und ich f\u00c3\u00bchlte mich noch gut. So konnte es doch weiter gehen. Nach diesem Col geht es wellig weiter, mal schneller, mal langsamer. Schlie\u00c3\u0178lich kam wieder eine sch\u00c3\u00b6ne lange Abfahrt nach Gesse wo es den n\u00c3\u00a4chsten Verpflegungsbeutel gab. Nun galt es noch 60km zu fahren. Die Uhr zeigte schon \u00c3\u00bcber 5 Stunden auf dem Rad \u00e2\u20ac\u201c normalerweise w\u00c3\u00bcrde nun das Laufen anstehen, hier gab es aber noch ca. 2000hm zu fahren. Nach Gesse geht es mal wieder &#8230;. bergauf und das wieder richtig. Hier wurde es sogar dann sogar mal warm und die Sonne kam durch. Daf\u00c3\u00bcr auch wieder der Wind \u00e2\u20ac\u201c so ging es mit teilweise nur noch 11km\/h bergauf. Ich dachte schon, das war es, gleich haben sie dich, doch dann sage mir der Organisator: 5 Minuten. Cool, die litten also noch mehr als ich da hinten. \u00c2\u00a0Wieder eine wundersch\u00c3\u00b6ne technische Abfahrt zur\u00c3\u00bcck ins Tal um dann in den n\u00c3\u00a4chsten Anstieg nach Querigut zur\u00c3\u00bcck zu klettern. Hier konnte ich dann sogar die ersten Fahrer der Mitteldistanz \u00c3\u00bcberholen, die noch unterwegs waren. \u00c2\u00a0Ab Querigut sind es dann noch ca. 20km, die war ich im Training in 50 Minuten gefahren. Nun dauerte es etwas l\u00c3\u00a4nger doch dann war es endlich so weit: die Abzweigung in Richtung T2 und die Uhr zeigte 7:45. Ok, langsamer als der schnellste im letzten Jahr und der Vorsprung war auch nur 7:30. Das w\u00c3\u00bcrde nicht reichen gegen Alexandre, aber egal. Nur noch das letzte St\u00c3\u00bcck \u00c3\u00bcber eine Stra\u00c3\u0178e die eigentlich nur aus Flicken besteht. Da ist auch nix mehr mit Schlagl\u00c3\u00b6cher umfahren. War jetzt auch egal, die Reifen hatten bis hierher gehalten und w\u00c3\u00bcrden auch das \u00c3\u00bcberstehen.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7952.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7952.jpg\" alt=\"DSC 7952\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>So konnte ich dann als erster in die Wechselzone laufen und gefilmt von den Medien auf die Laufstrecke wechseln. Schrecklich, wenn man beim Wechsel gefilmt wird und nicht in die Socken kommt&#8230;.<\/p>\n<p><strong>Laufen<\/strong><\/p>\n<p>Dann ging es los auf die Laufstrecke, die es ebenfalls in sich hat. Ich war sie ja in Etappen in der Woche abgelaufen, wusste also, was mich erwartete. Es geht erst am See entlang \u00c3\u00bcber die Staumauer auf die andere Seite, dort die B\u00c3\u00b6schung rauf zum ersten Wendepunkt, dann zur\u00c3\u00bcck, rauf in den Ort, weiter rauf bis zu einem anderen kleinen h\u00c3\u00bcbschen See zum zweiten Wendepunkt, dann alles wieder zur\u00c3\u00bcck zum ersten Wendepunkt und anschlie\u00c3\u0178end wieder in den Ort ins Ziel. Das klingt nun nicht sonderlich spannend, aber langweilig wird einem auf der Strecke nicht. Das erste St\u00c3\u00bcck geht am See entlang \u00c3\u00bcber einen besseren Trampelpfad: dicke Wurzeln, Abs\u00c3\u00a4tze und kleine Br\u00c3\u00bccken gilt es zu \u00c3\u00bcberwinden, bevor die Staumauer eigentlich das einzige flache und ebene St\u00c3\u00bcck ist. Beim Loslaufen dachte ich noch \u00e2\u20ac\u201c ohje, das werden lange 42km. Meine Beine wollten so absolut nicht. Hilft aber alles nichts, wenn man hinter dem F\u00c3\u00bchrungsrad herl\u00c3\u00a4uft, kann man nicht schw\u00c3\u00a4cheln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7955.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7955.jpg\" alt=\"DSC 7955\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Also ging es erst durch den Wald und auf die andere Seeseite. Der Anstieg zum Wendepunkt war irgendwie steiler geworden, seit dem Trainingslauf hier. Ganz seltsam. Gl\u00c3\u00bccklicherweise sind das nur ca. 800m die es aufw\u00c3\u00a4rts geht. Auf dem R\u00c3\u00bcckweg kam mir Alexandre schon entgegen \u00e2\u20ac\u201c er hatte hier ca. 8 Minuten R\u00c3\u00bcckstand. Das ist das gute an einer Wendepunktstrecke \u00e2\u20ac\u201c man kann die Abst\u00c3\u00a4nde perfekt messen. Der dritte hatte schon mehr R\u00c3\u00bcckstand. Also wieder \u00c3\u00bcber die Staumauer \u00e2\u20ac\u201c hier wehte wieder richtig fieser Wind und ich war froh, dass ich die Weste zum Laufen angezogen hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7956.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7956.jpg\" alt=\"DSC 7956\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Waldst\u00c3\u00bcck am See l\u00c3\u00a4uft man \u00c3\u00bcber einen Schotterweg bis ins Dorf hinauf. Der besteht aber auch nur aus tiefen Wasserl\u00c3\u00b6chern, dicken Steinen und sonstigen Unebenheiten. W\u00c3\u00a4re ja auch langweilig, wenn es hier sch\u00c3\u00b6nen feinen Schotter g\u00c3\u00a4be. In dem Ort wird die Strecke dann noch etwas steiler, daf\u00c3\u00bcr hat man wieder Asphalt unter den Schuhen. An einer Stelle darf man auch einen Treppe rauf laufen \u00e2\u20ac\u201c beim ersten Mal konnte ich da sogar fast laufen. Nachdem man die Ortsmitte passiert hat, kommt die richtige Schweinerei: ca. 1km geht es 10% bergauf \u00e2\u20ac\u201c sp\u00c3\u00a4testens oben schaut dann jeder \u00c3\u00bcber Kreuz.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7972.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7972.jpg\" alt=\"DSC 7972\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_7978.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_7978.jpg\" alt=\"DSC 7978\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00c3\u0178end geht es ein St\u00c3\u00bcck bergab bis zu einem wirklich sch\u00c3\u00b6nen kleinen See. Kurz vor der Wende war es dann soweit \u00e2\u20ac\u201c TAPTAPTAP kam Alexandre von hinten angeflogen und zack war er vorbei. Da war \u00c3\u00bcberhaupt kein daran denken, dass ich da mitlaufen konnte. Gl\u00c3\u00bccklicherweise kam dann der Wendepunkt und ich konnte absch\u00c3\u00a4tzen wie weit der n\u00c3\u00a4chste zur\u00c3\u00bcck lag. Da musste ich mir dann eigentlich keine Sorgen machen, der hatte schon 15 Minuten R\u00c3\u00bcckstand. Wie das halt so bei Wendepunktstrecken ist, darf man den netten 10%er nun wieder runter laufen und das tut dann so richtig nett weh.\u00c2\u00a0Sp\u00c3\u00a4testens jetzt kennt man auch die Strecke und man kann absch\u00c3\u00a4tzen, was einen noch erwartet: runter zum See, \u00c3\u00bcber die Staumauer, wieder zum ersten Wendepunkt und wieder zur\u00c3\u00bcck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8012.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8012.jpg\" alt=\"DSC 8012\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Auch hier konnte ich wieder die Abst\u00c3\u00a4nde absch\u00c3\u00a4tzen \u00e2\u20ac\u201c ich hatte immer noch gen\u00c3\u00bcgend Vorsprung und ich ertappte mich schon dabei, dass ich \u00c3\u00bcberlegte, dass ich auch gehen k\u00c3\u00b6nnte und es noch reichen w\u00c3\u00bcrde. Habe ich nat\u00c3\u00bcrlich nicht gemacht, geh\u00c3\u00b6rt sich ja nicht. \u00c2\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8021.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8021.jpg\" alt=\"DSC 8021\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>So trottete ich wieder rauf ins Dorf und dann endlich: die Abzweigung ins Ziel. Hier geht es in eine gro\u00c3\u0178e Halle, in der das Ziel auf einer Trib\u00c3\u00bcne steht. Das bedeutet noch einmal einige Treppen rauf und endlich \u00e2\u20ac\u201c das Ziel. Nach 12:46 hatte ich meinen l\u00c3\u00a4ngsten Wettkampf geschafft \u00e2\u20ac\u201c mit meinem besten Langdistanz Ergebnis.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8023.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8023.jpg\" alt=\"DSC 8023\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Direkt im Ziel wurde ich interviewt und habe im \u00c3\u0153berschwang der Gef\u00c3\u00bchle gleich versichert, dass ich im \u00c2\u00a0kommenden Jahr wieder komme.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8041.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8041.jpg\" alt=\"DSC 8041\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Damit steht die Planung f\u00c3\u00bcr das kommende Jahr nun schon fest.Nach dem Interview und einigen Photos f\u00c3\u00bcr die Presse gab es dann noch eine Medaille und anstelle eines T-Shirts eine nette Fleece Weste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8047.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_80471.jpg\" alt=\"DSC 8047\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Die brauchte ich auch, da mir im Ziel schnell richtig kalt wurde, so dass ich alles anziehen musste, was ich dabei hatte, bzw. was in meinem Beutel war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8058.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8058.jpg\" alt=\"DSC 8058\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8059.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_80591.jpg\" alt=\"DSC 8059\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00c3\u00a4chsten Morgen stand dann das gro\u00c3\u0178e Aufr\u00c3\u00a4umen an. Also, Zelte abbrechen, R\u00c3\u00a4der ins Auto, all die Sportsachen irgendwo unterbringen und dann durften wir schon wieder den Campingplatz verlassen. Bis zur Siegerehrung war noch etwas Zeit, so dass wir uns noch etwas am See herumdr\u00c3\u00bcckten, endlich konnte ich ja auch wieder einen Kaffee trinken und lie\u00c3\u0178en es uns in der Sonne gut geht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8067.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_80671.jpg\" alt=\"DSC 8067\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Hier wurde dann auch noch ein Gruppenbild mit allen Finishern gemacht \u00e2\u20ac\u201c ok, vermutlich fehlen einige, denn das Photo entstand recht spontan.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8077.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8077.jpg\" alt=\"DSC 8077\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Die Siegerehrung war dann kurz und schmerzlos, keine AKs, nur die ersten drei \ud83d\ude09 Da war ich ja dann dabei&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8089.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8089.jpg\" alt=\"DSC 8089\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Noch etwas Smalltalk mit dem Organisator und einem anderen Starter, dessen Frau Julia kennen gelernt hatte \u00e2\u20ac\u201c er versuchte auch meinen R\u00c3\u00bccken zu richten, der durch das Rad arg gelitten hatte und dann ging es schon wieder nach hause, bzw. erst einmal bis kurz vor Lyon zu dem Campingplatz, auf dem wir schon auf dem Hinweg \u00c3\u00bcbernachtet hatten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8113.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8113.jpg\" alt=\"DSC 8113\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Seltsamerweise war ich nicht so platt wie letztes Jahr nach dem Embrunman. Eigentlich ging es mir sogar ganz gut, anscheinend war es doch ganz gut, dass ich die letzten Kilometer nicht mehr voll am Anschlag gelaufen bin, so hatte ich auch kaum Muskelkater oder sonstige Probleme. Einzig die F\u00c3\u00bc\u00c3\u0178e taten etwas weh, vermutlich waren die Sohlen der Schuhe doch zu d\u00c3\u00bcnn f\u00c3\u00bcr den Untergrund.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt fragt sich nat\u00c3\u00bcrlich jeder, was denn mein Fazit zu der Veranstaltung ist. Ganz einfach: super genial. Ich hatte im letzten Jahr gedacht, besser als Embrun geht nicht, wurde aber eines besseren belehrt. Dieser Wettkampf ist wundersch\u00c3\u00b6n. Klein und famili\u00c3\u00a4r (die wollen gar nicht mehr als 250 Starter haben), liebevoll organisiert (teilweise besser als die gro\u00c3\u0178en), abenteuerlich alleine schon wegen des unberechenbaren Wetters, extrem anspruchsvoll, damit aber auch absolut fair. Dazu eine Landschaft und eine Strecke, wie ich noch nie eine sch\u00c3\u00b6nere gesehen habe. Aber wie gesagt, der Anspruch: Julia hat es sch\u00c3\u00b6n auf den Punkt gebracht: wenn man hier nur fit an den Start geht wird das ein Alptraum, man muss schon super fit sein: Das Schwimmen ist saukalt, die Radstrecke hat wirklich knapp 5000hm mit reichlich Wind und auch die Laufstrecke hat so um die 800hm. Dazu der unebene Untergrund und auch wieder der Wind \u00e2\u20ac\u201c alles nicht sonderlich geeignet, um eine neue Bestzeit aufzustellen.\u00c2\u00a0Und bis zum n\u00c3\u00a4chsten Jahr lerne ich dann noch Laufen, wobei der Alexandre schon ein Tier ist \u00e2\u20ac\u201c der ist vor einigen Jahren in Nizza eine 2:50 gelaufen, der kann das also&#8230;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"DSC_8118.JPG\" src=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DSC_8118.jpg\" alt=\"DSC 8118\" width=\"600\" height=\"400\" border=\"0\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgendliche Vorbereitung und Schwimmen: Der Wettkampfmorgen begann wie immer extrem fr\u00c3\u00bch: ein Startum 5:30 bedeutet halt, sp\u00c3\u00a4testens um 3:00 Uhr aufstehen. Naja, der Wecker klingelte, und auf ging es: zum Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck gab es ein Marmeladen-Baguetten und endlich wieder Kaffee, der &hellip; <a href=\"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/altriman-die-langversion\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2467"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2467"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2467\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nopogobiker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}